DIY-Dienstag Juli 2014

Kann es sein, dass es hier seit gefühlten Ewigkeiten keinen DIY-Dienstag mehr gegeben hat??? Jedenfalls kommt es mir so vor, und natürlich muss dem schleunigst Abhilfe geschaffen werden. Die heutige Sammlung steht unter keinem besonderen Motto, außer dass ich mich nicht entscheiden konnte und deswegen alles zusammen in einen Post gestopft habe :D Viel Spaß damit!

Juli 2014 Collage 1

1 Wolkenpinnwand aus Kork – Paper & Stitch || 2 Streichholzschachtelschubladenturm (uff!) – Jasna Janekovic auf Flickr || 3 Bilderwand mit bunten Passepartouts – A Beautiful Mess || 4 Papierlaternen – The House that Lars built || 5 Origami-Schleifen – A Spoonful of Sugar

Juli 2014 Collage 2

6 Zitronen als Eisschälchen – The Proper Pinwheel || 7 Aufbewahrungshäuschen – Sugar & Cloth || 8 Tierische Wandhaken – Sugar & Cloth

Juli 2014 Collage 3

9 Konfettivasen – Sugar & Cloth || 10 Geometrischer Stiftehalter – tinyprints Blog || 11 Niedliche Betonpflanztöpfe – Instructables || 12 Washi-Notizhefte – Love from Ginger || 13 Hexagon-Untersetzer – The Swatch & Stitch

Normalerweise frage ich an dieser Stelle ja immer, welche Idee euch am besten gefällt: Die kawaii Töpfchen mit den Sukkulenten drin? Die tollen bunten Stoffuntersetzer? Die Korkhäuschen? Die Schublädchen aus Streichholzschachteln? Lasst mich wissen, was euer Favorit ist, ich bin nämlich völlig ratlos :D

Ich hoffe ihr seid jetzt ein bisschen inspiriert! Bis bald ihr Lieben!

xoxo, Großstadtprinzessin

 

PS: Für diejenigen, die drauf warten: der Post über das Bullet Journal kommt als nächstes. Versprochen!!!

PPS: Mehr DIY-Dienstage gibt’s hier!

 

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Journaling-Apps: Momento vs. DayOne

Vor einer Weile hatte ich mal über meinen Prozess in Sachen Journaling gebloggt, und zentraler Bestandteil dieser Routine war eine Tagebuch-App namens Momento. Kürzlich bin ich dann über eine Alternative gestolpert, und weil die an diesem Tag kostenlos erhältlich war, hab ich sie mal spontan runtergeladen und ausprobiert. Heute würde ich gerne die Features beider Apps miteinander vergleichen und ein bisschen von meinen Erfahrungen berichten.Momento vs. DayOne

Meine neue App heißt DayOne, und wie ihr sehen könnt, unterscheiden sich die Icons von Momento und DayOne nicht ganz so arg voneinander :D Ich liste einfach mal die wesentlichen Merkmale beider Apps kurz auf:

Momento

  • schön designte und übersichtliche Benutzeroberfläche
  • Synchronisation mit diversen Social-Media-Feeds
  • mehrere Fotos pro Eintrag möglich
  • Tags werden unterteilt in Orte, Personen, Ereignisse, Custom
  • Einträge können mit bis zu fünf Sternen bewertet werden
  • Timeline- und Kalender-Ansicht
  • 2,69€ (für Apple und Android)

DayOne

  • etwas unübersichtliche Benutzeroberfläche und Navigation
  • keine Synchronisation mit Social-Media-Feeds
  • nur ein Foto pro Eintrag möglich
  • nur eine Sorte Tags
  • Wetter wird automatisch hinzugefügt
  • Text kann formatiert werden
  • auf Wunsch kann der aktuell abgespielte Song hinzugefügt werden
  • man kann angeben, ob man gerade geht, sitzt, isst, im Flugzeug ist etc.
  • 4,49€ (nur für Apple-Geräte)

Da ich beide Apps kostenlos heruntergeladen habe (wenn ich mich recht entsinne), ist der Preis für mich persönlich kein Kriterium; trotzdem ist natürlich DayOne deutlich teurer, kann dafür aber auch mehr. Aber der Reihe nach: Toll bei Momento finde ich die Navigation, das Design und die Synchronisation mit sozialen Netzwerken; was mich hingegen ein bisschen nervt, sind die verschiedenen Kategorien der Tags. Das finde ich eher überflüssig und verwirrend. Bei DayOne gefällt mir vor allem, dass automatisch das aktuelle Wetter hinzugefügt wird (vorausgesetzt, man akzeptiert die GPS-Ortung), und dass es nur eine Sorte Tags gibt. Es gibt ein paar zusätzliche Spielereien, wie das mit dem aktuellen Song oder dem ‘motion activity’ Feature, die zwar ganz nett sind, aber von mir nicht genutzt werden.

Screenshots

Zum Schluss hab ich noch ein paar Screenshots von DayOne für euch (Screenshots von Momento findet ihr in diesem Post), damit ihr eine Idee von der Benutzeroberfläche bekommt. Ich hatte gehofft, durch diese Gegenüberstellung mehr Klarheit darüber zu bekommen, welche App mir besser gefällt, und natürlich auch eine Empfehlung an euch weitergeben zu können, aber leider haben beide Apps ihre Vor- und Nachteile, und ich bin nach wie vor unentschlossen :D

Wie sieht’s bei euch aus? Benutzt ihr Journaling-Apps? Wenn ja, welche Features sind euch dabei besonders wichtig? Und habt ihr Erfahrungen mit Momento oder DayOne? Freu mich auf Feedback von euch!

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Interessieren euch solche Posts überhaupt? :D

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Instarückblick Juni

Ich werde an dieser Stelle mal nicht das obligatorische Erstaunen darüber, dass das halbe Jahr schon rum ist, zum Ausdruck bringen – ich bin sicher, ihr könnt es euch auch so vorstellen :D Stattdessen fangen wir mal direkt mit den Instagram-Bildchen an, diesen Monat war nämlich einiges los!

Instarückblick Juni 1

Im Juni haben wir / habe ich: einen Geschenkkorb mit jeder Menge essbaren Goodies von meiner Tante und meinem Onkel bekommen, worüber wir uns wahnsinnig gefreut haben | leckeres Eibrot gegessen | endlich meinen Basteltisch umgestaltet; nähere Infos dazu findet ihr in diesem Post!

Instarückblick Juni 2

Wir haben HotDogs selbstgemacht (mjam!), ich hab ein wenig an meinem Journal gebastelt, die magische 100-Follower-Grenze auf Instagram überschritten (yay!!!) und einen leuchtenden Himmel eingefangen.

Instarückblick Juni 3

Außerdem hab ich meinen ersten Walter Moers ausgelesen und ein bisschen meditatives Ausmalen betrieben; wir haben Pesto aus selbstgezogenem Basilikum vom Balkon gemacht und beim Spazierengehen den nächsten tollen Sonnenuntergang erlebt.

Instarückblick Juni 4

Dank des Fresskorbes (siehe oben) haben wir eine kurze, aber heftige Obsession für Wraps entwickelt, und dann stand auch noch das zweite große Wohnungsprojekt auf dem Programm, nämlich das Aufbauen und Einräumen zwei neuer Bücherregale, was uns insgesamt etwa acht Stunden gekostet hat (uff!).

Instarückblick Juni 5

Es gab leckeres Möhrenrisotto (das Rezept findet ihr hier, wenn ihr mögt), ich hab mich mal wieder an einem Selfie versucht, ein weiteres Reisetagebuch angefangen und mit einer lieben Freundin das Café Sahneweiß in der Kaiserstraße ausprobiert und für gut befunden :)

Instarückblick Juni 6

Meine neuen Fineliner sind angekommen (gut, dass ich noch nicht genug Stifte habe), wir haben ein Rezept aus meiner Kindheit wiederbelebt, auf dem Balkon ist die Geranienmauser ausgebrochen und wir hatten Besuch von einem Mini-Grashüpfer.

Instarückblick Juni 7

Ich habe außerdem einen klitzekleinen Aufruf gestartet, der sehr gut bei euch ankam, hab mir wegen spontanen Süßhungers einen Mikrowellenkuchen gemacht, musste Washi-Obst herstellen und habe dem Großstadtprinzen sommerliche Lunchboxen mitgegeben.

Instarückblick Juni 8

Schließlich ist noch mein neues Tape angekommen (Ich wiederhole mich gerne: Ich hab ja noch nicht genug), ich hab das nächste Buch ausgelesen und dann einen plötzlichen Pastell- und Freundschaftsbändchen-Anfall bekommen.

Tja, und das war mein letzter Monat im Schnelldurchlauf! :) Insgesamt kann ich mich nicht beschweren, denke ich… wie war euer Juni?

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Noch mehr Instarückblicke findet ihr hier!

 

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Foodblogger-Druck und ein Rezept

Wann immer ich hier auf dem Blog ein Rezept poste (was ja durchaus nicht häufig vorkommt), hab ich insgeheim die Befürchtung, dass es nicht modern oder fancy genug ist. Keine Balsamicocreme, kein Pancetta, kein Wasabi. Keine erlesene Bio-Gewürzmischung, die man online bestellen muss. Was nicht heißen soll, dass ich gegen ausgefallenere oder angesagte Lebensmittel was habe – aber die Realität sieht so aus: Wir sind Studenten. Beide. Garnelen und Lachs sind ein seltener Luxus. In der Regel lautet das Prinzip: Was es nicht bei Aldi oder Netto gibt, wird einfach nicht gekauft. Klar würde ich gerne Pinienkerne in meinen Salat tun, und was gäbe ich für frische Heidelbeeren in meinem Müsli. Ist aber halt einfach nicht drin. Und wisst ihr was? Wir essen trotzdem abwechslungsreich. Wir kochen so gut wie jeden Tag selbst, wir machen einen Wochenplan, wir bemühen uns um eine ausgewogene und gesunde Ernährung, die einem nicht langweilig wird. Und das funktioniert tatsächlich so.

Deswegen gibt es hier eher “normale” Rezepte. Ohne viel Schnickschnack. Mit simplen, günstigen Zutaten, die weder innovativ noch kreativ sind. Wenn euch sowas gefällt, schön, freut mich, herzlich willkommen. Wenn nicht, sorry :D

Möhrenrisotto_a

 

Möhrenrisotto

Für 2 Personen:

  • 500 ml Geflügel- oder Gemüsebrühe
  • 250 g Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 125 g Rundkornreis (es gibt speziellen Risottoreis, aber der ist uns meistens zu teuer. Stinknormaler Milchreis tut’s meiner Meinung nach genauso)
  • 25 g Parmesan
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 guten Schuss Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • optional: Weißwein

Möhren schälen und in Scheiben schneiden, Zwiebel und Knoblauch häuten und fein würfeln. Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Möhren hinzufügen und kurz mitdünsten. Brühe vorbereiten und bereitstellen (ich mach das immer mit dem Wasserkocher). Rohen Reis zum Gemüse geben und kurz anschwitzen, sodass die Körner gut benetzt sind. Mit etwas Weißwein oder etwas Brühe ablöschen. Die Flüssigkeit einkochen lassen, dann neue Brühe nachgießen, dabei ordentlich rühren. Das solange wiederholen, bis die ganze Brühe zum Risotto hinzugefügt ist und der Reis gar ist, das dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Parmesan reiben und Petersilie hacken. Beides mit Sahne unter das Risotto rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken (vorsichtig mit dem Salz, die Brühe ist schon recht salzig).

Ich liebe dieses Essen, weil es einfach ist, weil man die Zutaten gut im Haus haben kann (Möhren sind günstig und halten sich im Kühlschrank ziemlich lange), und weil es so schön ‘schlotzig’ ist und einen glücklich macht :) Das einzig Nervige ist, dass man die ganze Zeit dabeistehen und aufpassen muss, dass es nicht anbrennt; aber ich räume währenddessen gerne schonmal die Spülmaschine aus oder sowas, dann ist man zwar in der Küche, langweilt sich aber nicht :D

Mögt ihr auch gerne Risotto? Was tut ihr so rein?

xoxo, Großstadtprinzessin

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Call for Penpals

UPDATE-UPDATE-UPDATE: Bitte habt Verständnis dafür, dass ich bis auf Weiteres keine neuen Anfragen mehr berücksichtigen kann. Ich habe jetzt zehn neue Brieffreundinnen und muss erstmal schauen, ob ich das überhaupt gemanagt kriege ;) Wer mir bis jetzt seine Adresse geschickt hat, sollte eine Bestätigungsmail bekommen haben.

 

UPDATE-UPDATE: Vielen lieben Dank an alle, die sich bis jetzt gemeldet haben, ihr habt mir eine große Freude gemacht! Ich denke, ich hab jetzt erstmal genug Leute auf meiner ‘Liste’; wer mir seine Adresse noch nicht gemailt hat (mail@grossstadtprinzessin.de), möge das bitte in den nächsten Tagen nachholen. Ich werde mich bemühen, euch allen möglichst bald zu schreiben, aber seid nicht traurig, wenn es ein bis zwei Wochen dauert :)

 

UPDATE: Ich freu mich wahnsinnig über euren Zuspruch, Mädels! Wer mitmachen möchte, möge mir bitte eine Mail schicken an mail@grossstadtprinzessin.de, in der eure Adresse steht (sofern ich diese noch nicht habe); dann bekommt ihr hoffentlich im Laufe der nächsten Woche Post von mir :)

 

Einen schönen Sonntag wünsche ich euch, ihr Lieben! Ihr wisst ja, dass ich gerne Briefe schreibe und generell Post verschicke, gell? Mindestens genauso gerne bekomme ich aber auch Post, vor allem, wenn sie hübsch und liebevoll gestaltet ist. Zwar hab ich eine Handvoll Leute in meinem Umfeld, mit denen ich mir mehr oder weniger regelmäßig Briefe schreibe, aber der Großteil der Menschen, denen ich z.B. Weihnachts- oder Osterpost schicke, schreibt mir nicht zurück. Die meisten Leute bedanken sich noch nicht einmal dafür, und das Höchste der Gefühle ist eine E-Mail. Das finde ich sehr schade, weil ich mir mit den Briefen oder Karten oft sehr viel Mühe gebe und ich so das Gefühl habe, dass meine Arbeit nicht wertgeschätzt wird (Wenn man ehrlich ist, bin ich dann meistens auch richtig sauer, weil sowas meiner Meinung nach ein Zeichen von schlechten Manieren ist. Aber das ist nochmal eine ganz andere Kiste.).

Ich hab mir also gedacht, man müsste Leute finden, die handgeschriebene und liebevoll verzierte Post zu schätzen wissen. Die eine ähnliche Affinität zu Papier und Schreibwaren haben wie man selbst. Und was läge da näher, als einfach mal euch, verehrte Leserschaft, zu fragen?

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Erstmal wollte ich fragen, ob bei einigen von euch überhaupt Interesse besteht. Wie genau die Modalitäten dann sind, lässt sich sicher später noch überlegen (in Bezug auf Adressenaustausch etc.). Damit das Ganze nicht in einer finanziellen Belastung ausartet, würde ich aber trotzdem gerne zwei Mini-Regeln aufstellen:

  1. Bitte meldet euch nur, wenn ihr in Deutschland wohnt. Internationales Porto ist direkt teurer, und da macht es auch keinen Unterschied, ob der Brief nach Österreich oder Kolumbien geht. (Falls sich sehr viele internationale Leser melden sollten, wäre ich eventuell geneigt, diesen Punkt nochmal zu überdenken, aber ich möchte erstmal schauen, wie überhaupt die Nachfrage so ist)
  2. Ich bin prinzipiell ein Fan davon, dem Brief ein paar Goodies beizufügen, aber ich würde mich beim Briefumschlag gerne auf das Standardformat beschränken, damit die 60 Cent pro Brief nicht überschritten werden.

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Also, was haltet ihr davon? Ich würd mich sehr über eurer Feedback freuen!!!

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Falls ihr wissen wollt, was die Bilder in diesem Post inspiriert hat: Das weiterführende Stichwort für eine Google- oder Pinterest-Recherche lautet ‘Sketchnotes’. Bringt aber besser ein paar Stunden Zeit mit, nur so als Warnung :D

Dear international readers, this post is a call for penpals, which is (until further notice) only open to German readers. I might call for international penpals in the future, but first I want to see if there is a demand for this at all. I hope you understand :)

DIY-Dienstag (am Mittwoch): Fruchtig

Ist euch auch schon aufgefallen, dass überall in der Blogosphäre in letzter Zeit Obst-DIYs auftauchen? Wassermelonen, Zitrusfrüchte und Ananas scheinen besonders beliebt sein. Weil das erstens ganz hervorragend zum Sommer passt und zweitens einfach extrem niedlich aussieht, hab ich euch heute meine fruchtigen Favoriten zusammengestellt. Viel Spaß damit! ;)

DIY-Dienstag Juni Collage

1 Wassermelonen-Täschchen – A Little Birdy Blog || 2 Washi-Ananas – Omiyage || 3 Fruchtige Türmatten – The House That Lars Built || 4 Zitrus-Täschchen – Delia Creates || 5 Wassermelonen-Stoffbeutel – Madame Citron || 6 Ananas-Geschenkpapier – WhimseyBox

Hach, ich kann mich gar nicht entscheiden, welches DIY ich am besten finde – obwohl die Türmatten schon ziiiiemlich genial sind. Oder was meint ihr? ;)

xoxo, Großstadtprinzessin

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Upcycling: Craft Table Makeover

Ich weiß nicht ob ihr das wisst, aber ich hab eine Bastelecke in unserem Schlafzimmer. Dort bewahre ich meine ganzen Materialien auf, da steht meine Nähmaschine usw. Die Regale, die dort an der Wand hängen, habe ich euch vor EWIGKEITEN schonmal gezeigt, die haben wir nämlich aus Schubladen selbst gemacht. Aber seit ich dieses Bild auf Pinterest gesehen hatte, wusste ich: das will ich nachmachen! Sofort hab ich das entsprechende Wachstuch bei Buttinette bestellt, welches dann monatelang bei mir rumlag. War ja klar.

Jedenfalls haben wir das Projekt letzte Woche aus einem Anlass, den ich euch leider noch nicht erzählen darf, endlich in Angriff genommen, und ich könnte mit dem Ergebnis nicht zufriedener sein:

Basteltisch 4a

Wir haben uns bemüht, währenddessen ein paar Fotos zu machen, falls jemand von euch etwas ähnliches machen möchte. Da wir selbst keine Anleitung hatten, war sehr viel Trial and Error im Spiel. Kann also gut sein, dass das hier nicht die optimale Methode ist, eine Tischplatte mit Wachstuch zu beziehen, aber so haben wir es jedenfalls gemacht.

Material:

  • (Schreib-)Tisch mit abnehmbarer Tischplatte
  • Wachstuch (ich würde keins mit einem zu kleinformatigen Muster nehmen! Bedenkt, dass das Muster auf eine ziemlich große Fläche kommt, und zu kleinteilige Muster könnten irgendwann in den Augen wehtun)
  • Elektrotacker (wenn ihr keinen eigenen habt, fragt mal im Baumarkt nach, manchmal kann man welche mieten)
  • Bleistift
  • Schere (am besten eine Stoffschere)

Basteltisch Collage 1b

Auf dem ersten Bild seht ihr, wie der Schreibtisch im Urzustand aussah. Er ist superalt, ich hab ihn, glaube ich, seit meiner Kindheit, und dementsprechend kaputt war die Arbeitsfläche. Wir haben also die Platte abgeschraubt und dabei darauf geachtet, dass wir sämtliche Dübel und sonstige Beschläge drinlassen, damit man später beim Beziehen weiß, wo man rumfriemeln muss. Dann haben wir das Wachstuch auf dem Boden ausgebreitet und die Tischplatte mit der Unterseite nach oben draufgelegt. Achtet darauf, dass das Muster des Wachstuches hinterher nicht schief auf die Tischplatte getackert wird! Im nächsten Schritt habe ich mit einem Bleistift einmal den Umriss der Tischplatte nachgezogen, und von dieser Linie ausgehend eine zweite Linie im Abstand von 10 cm gezogen, einmal rund um die Platte herum. Nochmal checken, dass alles gerade liegt, und dann mit der Schere das Wachstuch ausschneiden.

Basteltisch Collage 2b

Jetzt hatten wir an jeder Seite 10 cm Wachstuch zum Umschlagen zur Verfügung. Wir haben ein bisschen diskutiert, ob wir erst eine Seite komplett tackern sollten oder z.B. pro Seite erstmal die Mitte. Das Hauptproblem ist nämlich, möglichst keine Zugfalten ins Wachstuch zu kriegen, während es auf dem Boden liegt. Vielleicht könnte man die Tischplatte auch andersrum (d.h. mit dem Wachstuch nach oben) auf Böcke o.ä. platzieren und dann von unten tackern, damit man sieht wie das Tuch sich verhält, aber erstens hatten wir keine Böcke und zweitens war dem Großstadtprinzen beim Tackern von unten nicht so ganz wohl. Jedenfalls haben wir erstmal eine lange Seite komplett getackert (die Ecken dabei allerdings ausgespart, zu denen kommen wir gleich), und dann eine von den kurzen Seiten, und dabei immer schön straff gezogen. Die genaue Reihenfolge muss jeder für sich selbst rausfinden, glaube ich.

Basteltisch Collage 3b

Wo die Dübel waren, hab ich zunächst einen Schlitz ins Tuch gemacht (ggf. etwas breiter, damit das Tuch um den Dübel herum passt) und dann nach Möglichkeit versucht, hinter dem Dübel beide Seiten wieder zusammenzubringen (ich hoffe ihr versteht was ich meine…). Und was die Ecken angeht, kann ich leider auch keinen genaueren Rat geben als: Probiert es aus und fummelt es so hin, dass es passt und möglichst flach und ordentlich ist. So wenige Schichten übereinanderlegen wie möglich. Hier und da sind ein paar gut platzierte Einschnitte vonnöten, und rechtwinklige Ecken sind eindeutig leichter als abgerundete (von denen meine Tischplatte zwei hatte). Alles was übersteht oder Beulen macht, entweder abschneiden oder beherzt festtackern! Meine Tischplatte hatte hinten noch so eine Nut (als Verbindung zu den Unterschränken), die hab ich mit einem Cutter eingeschnitten und dann mit der Schere noch ein bisschen erweitert. Tja, und dann haben wir die Tischplatte wieder auf den Tisch geschraubt, und ich war happy :)

Basteltisch 1

Das war aber erst Phase eins des großen Basteltisch-Makeovers; Phase zwei bestand im Lackieren der Unterschränke (bzw. der Fronten, der restliche Korpus war von vornherein weiß). Das hab ich, einfach weil es am schnellsten ging, mit Sprühfarbe gemacht. Und intelligent, wie ich bin, habe ich dabei keinerlei Fotos gemacht. Das ist nicht so schlimm, weil das Ansprühen von Dingen relativ idiotensicher ist; wenn ihr noch nie mit SprayPaint (wie ich sie liebe!) gearbeitet habt, kommen hier aber trotzdem ein paar Tips:

  1. Idealiter macht man sowas draußen, an einem möglichst windstillen (und natürlich trockenen Tag). Wenn das nicht geht, achtet unbedingt auf genügend Durchzug! Da kommen ganz schön fiese Dämpfe aus der Sprühdose, die durchaus gesundheitsschädlich sein können.
  2. Schützt euren Untergrund (mit Bettlaken oder Zeitungspapier) und eure Kleidung! Also schön die siffigen Malerklamotten aus dem Keller holen ;)
  3. Benutzt eine Grundierung. Ich habe eine Universal-Grundierung für Sprühfarben, mit der ich sehr zufrieden bin.
  4. Achtet auf gebührenden Abstand zwischen Sprühdose und Objekt. Wenn man bei Holz keine Grundierung benutzt, scheint hinterher die Maserung durch.
  5. Lieber mehrere dünne Schichten übereinander, als zuviel Farbe auf einmal! Sonst kriegt ihr unschöne Tropfen oder dergleichen (Wenn man genau hinsieht, merkt man, dass die weißen Flächen noch recht fleckig und unregelmäßig sind. Ich war etwas unter Zeitdruck, deshalb war mir das für den Moment egal, aber wenn ich Zeit und Muße habe, werde ich da definitig nochmal rangehen).

Ich möchte außerdem noch erwähnen, dass ich beileibe kein Experte bin! Ich bin bei solchen Heimwerkeraktionen immer sehr unbedarft, also sind alle meine Angaben ohne Gewähr ;)

Und jetzt bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich sehr sehr glücklich bin mit meiner neuen / alten Bastelecke! Wie gefällt sie euch???

xoxo, Großstadtprinzessin

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Instarückblick Mai

Also ich muss ja zugeben, dass Instagram mir mittlerweile von allen sozialen Netzwerken, die ich so benutze, am allerliebsten ist. Obwohl ich weiß Gott keine besonders tolle Fotografin bin, krieg ich immer supernettes Feedback und freue mich wie Bolle über jedes Like und jeden neuen Follower. So macht das Ganze richtig Spaß! Also lasst uns doch mal gucken, was letzten Monat auf Instagram so los war, okay? ;)

Maicollage 1

Der Mai fing für mich ganz traditionell mit einem Schokomaikäfer an. Ein absolutes Muss in meiner Familie (Die übrigen Bilder sind übrigens nicht chronologisch sortiert)! Dann haben wir bei einem Spaziergang ein kleines, verängstigtes Mäuschen gesehen, waren zum Muttertag im schnuckeligen Rhöndorf essen und haben zu Hause Pilzfrittata mit Bacon gemacht.

Maicollage 2

Meine geliebten Zeitschriften sind gekommen und haben mir einen Nachmittag versüßt, ich hab spontan eine Smashbook-Obsession entwickelt und neue Regenbogen-Register für meinen Filofax gebastelt.

Maicollage 3

Außerdem war Flohmarkt angesagt! Wir haben ordentlich was eingenommen und ich hab alle auf Instagram mit den Polly Pockets geködert :D (Ich hab übrigens noch zwei Stück, wer eins haben möchte, kann mir gerne eine E-Mail schicken!) Außerdem hab ich meine Schminkpinsel gewaschen und von meiner Mami wunderschöne Pfingstrosen bekommen.

Maicollage 4

Vom #Rainbowflashmob hab ich euch ja schon erzählt ;) Ansonsten war’s zwischendurch wegen der blöden Eisheiligen so kalt, dass ich ernsthaft meine völlig ramponierten Winterhausschuhe wieder rauskramen musste. Außerdem gab’s natürlich haufenweise Erdbeeren und wir waren spätabends in der U-Bahn unterwegs.

Maicollage 5

Es gab einen Wärmflaschentag auf dem Sofa, ich hab hübsche Päckchen verschickt und heute morgen auf dem Balkon einen Schmetterling erwischt. Und, ja, das ist Verpackungsmüll, der fürs Journal aufgehoben und archiviert wird. Ich weiß, ich hab einen Knall.

Das wär’s erstmal von meiner Seite – wie war euer Mai? :)

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Hier findet ihr alle meine Instarückblicke!

 

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Travel Journal Ideas

Da ich gerade dabei bin, die Reisen und Kurztrips der letzten paar Jahre journaltechnisch aufzuarbeiten, habe ich mir in meinem Filofax eine kleine Liste gemacht mit Ideen für Reisetagebücher, die ich umsetzen möchte. Denn es ist ja oft so, dass man auf Pinterest oder auf Blogs unterwegs ist, und irgendeine Idee sieht und denkt: Hey, das ist ja clever, das muss ich bei meinem nächsten Reisealbum auch machen. Und dann pinnt man es und es versackt auf dem (ohnehin überfüllten) Journaling-Pinboard.

Travel Journal Ideas

Und weil ich heute absolut keine Ahnung hab, worüber ich sonst bloggen soll, dachte ich, ich zeige euch die Liste mal plus ein paar weitere Ideen, vielleicht hat der eine oder andere ja was davon ;)

Ich persönlich mag Reisetagebücher am allerliebsten, weil man soviel interessante Dinge erlebt und soviele Fotos macht und soviele Memorabilia sammelt. Aber kommen wir mal zum Punkt, gell?

Maps Collage

{images via A Year to Inspire | Serious Play | stamen | Rookie}

1. Karten und Stadtpläne ausdrucken (oder analoge zerschnippeln bzw. zweckentfremden). Die kann man als Hintergrund benutzen, darauf bestimmte Orte oder Routen markieren, oder direkt das ganze Buch damit dekorieren. Wem normale Landkarten und Stadtpläne zu langweilig sind, dem sei diese wunderbare Seite ans Herz gelegt, wo man sich Karten z.B. in Aquarell-Optik erstellen und ausdrucken kann!

2. Wikipedia-Artikel einzelner Orte / Sehenswürdigkeiten. Manchmal hat man einfach nicht genug zu einem bestimmten Ort / einer Sehenswürdigkeit aufgeschrieben, oder man war zu kurz vor Ort, um sich einen detaillierten Eindruck zu verschaffen (Weil die Reisegruppe weiterläuft. Oder es regnet. Oder die Schlange ist zu lang. Oder man ist während der Führung eingeschlafen.). In solchen Fällen finde ich es völlig legitim, im Nachhinein auf externe Quellen zurückzugreifen (wie z.B. Wikipedia, Artikel aus dem Reiseführer oder auch Informationen von der Tourismusbehörde) und diese im Journal zu verarbeiten. Man war ja trotzdem da und hat einen Eindruck bekommen, und an den kann man sich meistens immer noch erinnern, selbst wenn man sich hinterher erst genau informiert.

Postcards

{image via Bursts of Creativity}

3. Macht ihr das auch, dass ihr im Urlaub oder auf Reisen Postkarten kauft, aber nicht (nur) um sie an die Lieben zuhause zu schicken, sondern einfach weil das Foto vorne drauf so hübsch ist? Postkarten lassen sich jedenfalls sehr gut im Reisetagebuch verwenden, wenn man sie auf der Rückseite beschreibt. Ist jedenfalls mal eine nette Abwechslung, finde ich.

Playlists

{image via Saturday Morning Vintage}

4. Und schließlich: Musik! Gerade bei Roadtrips oder langen Flügen ist der richtige Soundtrack essentiell, um die Entdeckungs- und Abenteuer-Stimmung zu unterstreichen – oder auch die Ruhe eines Sonnenuntergangs am Strand. Was auch immer ihr für Musik hört, macht doch eine kleine Playlist und fügt sie eurem Reisetagebuch hinzu. Gerade für lange Autofahrten finde ich auch die Idee schön, zu dokumentieren was so im Radio läuft. Nichts ruft so starke Erinnerungen hervor wie Musik.

So, das wären erstmal so ein paar Ideen, an die ich öfter denken möchte. Wenn ihr noch weitere Tips oder Anregungen habt, schreibt sie doch gerne in die Kommentare, dann haben wir alle was davon! ;)

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Dass am Urlaubsort kein Fotoautomat und keine Pfennig-Plattmach-Maschine ausgelassen werden sollte, muss ich ja wohl nicht extra erwähnen? ;)

 

 

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My Journaling Supplies

Ich hab euch vor einer ganzen Monsterweile mal einen Eintrag darüber versprochen, was für Materialien ich so zum Journaling benutze. Der kommt heute und beantwortet hoffentlich ein paar eurer Fragen. Bezugsquellen schreibe ich euch, soweit möglich und sinnvoll, in den Text. Wenn noch weitere Fragen offen sind, z.B. woher ich bestimmte Produkte oder Printables habe, einfach einen Kommentar schreiben! :)

Journals

Journals & Bücher

Mein Journal vom letzten Jahr ist ein Skizzenbuch, A4, schwarz, mit Spiralbindung und Aquarellpapier (weil ich, als ich es kaufte, noch der naiven Vorstellung erlegen war, ich würde meine Aquarellstifte benutzen. Lächerlich.). Ich habe es bei Modulor für einen vernünftigen Preis erworben und war das ganze Jahr über durchaus angetan von der Qualität und Haltbarkeit dieses Buches. Natürlich ist das Außencover ein bisschen öde, aber als kreativer Mensch muss man in einer schwarzen Fläche eher eine jungfräuliche Leinwand sehen, auf der man sich nach Herzenslust austoben kann. Dementsprechend ziert die Vorderseite eine 2013 aus verschiedenen bunten Papieren (inspiriert von diesen hübschen Kladden von Kikki.K), und auf die Rückseite habe ich einen Donald geklebt, den ich mal aus einer Butlers-Papiertüte ausgeschnitten hatte (da könnt ihr in diesem Post sehen). Das Journal für 2014 hingegen ist ein Notizbuch, das meine Mutter von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz erhalten hat (soweit ich weiß, nicht käuflich zu erwerben), mit ordentlichem, festen Papier (aber kein Aquarellpapier), auf dem man schön schreiben kann. Ihr seht also, ich bin da nicht so festgelegt und nehme eher, was ich kriegen kann! :D Ich hab das Buch mit diesem Papier zum Downloaden von Mini-Eco beklebt, an der Seite mit einem Streifen pinkem Neon-Washi (von Butlers) verziert und ein hellgrünes Lesebändchen hinzugefügt (die kann man manchmal im Set in Buchläden kaufen, einfach mal die Augen offenhalten). Beide Tagebücher werden mit stabilen Gummibändern aus der Smash-Reihe zusammengehalten (die gibt’s z.B. hier bei Dani Peuss zu kaufen), weil sie früher oder später zwangsläufig aus allen Nähten platzen.

Stifte

Stifte

Ich habe ziemlich viele Stifte. Buntstifte, Aquarell-Buntstifte, Fineliner, Filzstifte in verschiedenen Stärken, Textmarker, Kulis, Gelstifte usw… Zum Schreiben benutze ich meistens diese Rollerball-Stifte von Aldi, die es in verschiedenen Farben und Stärken gibt (immer wenn sie im Angebot sind, renne ich zu Aldi und tätige Hamsterkäufe. Der Großstadtprinz steht dann daneben und schüttelt fassungslos den Kopf.), allerdings hängt das auch sehr vom Papier ab, auf dem ich schreibe. Ich mag auch den Stift, der bei meinem Smashbook dabei war (der Stift und Kleber in einem ist); mit Kuli schreibe ich allerdings extrem ungern, weil ich finde, dass der meine Handschrift versaut. Diese kleinen bunten Filzstifte sind übrigens von Muji und ich liebe sie sehr, weil es sie in allen Farben gibt und weil sie so schön handlich sind. Fineliner und große Filzstifte sind ganz klassisch von Stabilo, Bunt- und Aquarellstifte grundsätzlich von Faber-Castell. Übrigens kann man mit bunten Finelinern im Journal sehr gut experimentieren, indem man z.B. jeden Satz / Absatz in einer anderen Farbe schreibt!

Labels und Sticker

Sticker & Etiketten

Ich liebe Sticker und Klebelabels. Habt ihr als Kinder auch ein Stickeralbum gehabt und Sticker getauscht? Am begehrtesten waren immer die mit Filz, und nach einer halben Stunde Stickertauschen hat es einem unter den Fingernägeln wehgetan. Aber ich schweife ab… Für Sticker habe ich verschiedene Quellen. Erstaunlicherweise gibt es in Schreibwarenläden oft nur eine sehr bescheidene Auswahl, in Spielzeugläden hat man da meist schon mehr Glück. Eine meiner Neuentdeckungen in Sachen Sticker ist übrigens Tedi, dieser schreckliche Ein-Euro-Laden, um den ich immer einen riesigen Bogen gemacht habe, allein schon wegen dem fiesen Plastik-Geruch… Aber letztens war ich dann doch mal drin, und bin mit einem Riesenhaufen wunderschöner und extrem günstiger Sticker wieder nach Hause gegangen. Scheut euch also nicht, auch mal in Ramschläden zu gucken, da findet man manchmal richtige Schätze! Was Etiketten betrifft, bekommt man natürlich jede Menge schlichte weiße Labels in verschiedenen Formaten in jedem Büro- und Schreibwarenladen. Die finde ich aber oft langweilig. Die coolen bunten Labels in Neon-Farben habe ich tatsächlich im Supermarkt gefunden (ich glaube, bei Edeka), und bei Rossmann gab es letztens sehr hübsche mit Karomuster. Außerdem gibt es Unmengen von Freebies online, die man zuhause auf Etikettenpapier ausdrucken kann (einfach mal nach “free printable labels” googlen), übrigens auch als Sticker (z.B. hier oder hier). Damit ich nicht einen Riesenhaufen loser Sticker und Stickerblätter rumfliegen habe, sind alle meine Sticker in einem kleinen Fotoalbum von dm organisiert. So kann ich durch die Seiten blättern und auf einen Blick sehen, was ich alles habe.

Washi Tape

Washi Tapes

Tja, dass ich ein Washi-Suchti bin, ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr. Gute Bezugsquellen hierfür sind natürlich verschiedene Shops bei DaWanda, Etsy, Amazon oder auch Modulor. Mittlerweile (vor zwei Jahren war das noch anders, da wusste kein Mensch was Washi Tape ist) gibt es aber auch in “Offline”-Läden Washi-Tapes zu kaufen, z.B. bei Butlers oder TK Maxx.

Journaling Cards

Journaling Cards

Vielleicht habt ihr schon einmal von ‘Project Life’ gehört, einer Scrapbooking-Methode, bei der Fotos und eben sogenannte Journaling Cards in transparente Folien gesteckt werden, was den ganzen Prozess extrem vereinfachen soll. Während ich von ‘traditionellem’ Scrapbooking und auch von Project Life eher wenig halte, bin ich doch ein großer Fan von Journaling Cards, die man mit kleinen Stories beschriften und in sein Tagebuch kleben kann. Natürlich sind sie auch für tausend andere Zwecke einsetzbar, z.B. im Filofax oder als kleines Goodie in Briefen. Jedenfalls hat dieser Project-Life-Boom dafür gesorgt, dass es etliche Journaling Cards als Freebie online gibt (übrigens sind alle Karten, die ich benutze, kostenlos. Ich hab noch nie einen Cent für Journaling Cards bezhlt). Es gibt schlichtere und dekorativere, in tausend verschiedenen Farben und Designs, und oftmals ist auch noch ein kleiner ‘Prompt’, also eine Art Schreibimpuls auf der Karte enthalten. Ich bin jedenfalls ein Fan von Journaling Cards und benutze sie sehr gerne in meinen Journals, vorzugsweise für Dinge wie kleine Listen, die mit dem eigentlich Text nichts zu tun haben o.ä.

Magazine Cutouts

Ausschnitte aus Zeitschriften und Magazinen

Eine weitere Quelle für Journaling-Material sind Magazine, Kataloge und Zeitschriften. Alles, was bei uns so ins Haus flattert, seien es H&M-Kataloge, das Edeka-Magazin oder die Living at Home, wird grundsätzlich beim Lesen mit Eselsohren versehen und dann fröhlich auseinandergeschnippelt. Hier bieten sich z.B. Outfits an, die euch gefallen, Ideen, die ihr festhalten möchtet, Rezepte, Zeitungsartikel etc., aber auch einfach schöne Bilder oder Schriftzüge eignen sich gut. Einfach mal beim nächsten Durchblättern die Augen offenhalten!

Hole Punches

Locher & Stanzer

Ich hab eine Lochzange, mit der man jeweils ein einzelnes Loch machen kann, einen ganz normalen Zweier-Locher sowie verschiedene Motivstanzer. Mit den Motivstanzern kann man aus hübschem Papier diverse Formen ausstanzen, wobei ich hierbei gerne sowohl das entstandene ‘Konfetti’ sowie das Papier mit den ausgestanzten Löchern benutze. Mittlerweile unverzichtbar ist auch mein Eckenrunder, weil ich finde, dass abgerundete Ecken oft sehr schnieke aussehen :)

Stempel

Stempel

Stempel benutze ich eigentlich viel zu selten. Ich habe verschiedene Sorten: Gekaufte Stempel (der große Stempel mit dem transparenten Griff hat ein Matrioshka-Motiv und ist von modes4u.com, die kleinen bunten Stempel mit den Frühlingsmotiven stammen aus einem Ostereier-Stempelset von Rossmann), Buchstabenstempel (von Muji), einen Datumsstempel (von Smash, erhältlich z.B. bei Dani Peuss) sowie selbstgemachte Stempel. Vor Urzeiten hab ich mal ein Tutorial zum Selberschnitzen von Radiergummi-Stempeln gemacht – das war einer meiner ersten Posts überhaupt, also seid gnädig, wenn ihr auf den Link klickt – und dabei ein Bastelmesser benutzt, man kann aber auch, z.B. über DaWanda, ein Stempelschnitzset bestellen. Meins enthielt damals einen Linolblock sowie das Schnitzwerkzeug mit verschiedenen Aufsätzen. Es macht echt Spaß, Stempel selber zu schnitzen, ich kann es nur empfehlen!

Clips

Büroklammern & Clips

Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen langweilig, aber Büroklammern und diese tollen Clips (ich glaube die heißen auf deutsch ‘Foldback-Klammern’) sind für mich total essentiell. Es kommt z.B. öfter vor, dass man auf der Seite keinen Platz mehr hat, aber unbedingt noch einen Flyer o.ä. unterbringen möchte; in solchen Fällen benutze ich einfach eine Büroklammer. Sie sind auch praktisch zum Zuhalten von irgendwelchen Heftchen, die ihr eingeklebt habt. Natürlich gibt es mittlerweile auch Motiv-Büroklammern (wie die mit dem Fahrrad im Bild), die haben aber für mich eher dekorativen Wert.

Umschläge

Umschläge

Umschläge sind SUPER. Warum: Man klebt sie ein, und hat erstens innendrin Platz (z.B. für Fotos, Visitenkarten, Broschüren usw.), und kann dann nochmal außen was draufkleben oder –schreiben. Ich benutze Umschläge in ganz vielen verschiedenen Farben, Formen und Größen und mache auch gerne welche selber, aus gemustertem Papier, Landkarten oder hübschen Seiten aus Zeitschriften. Bunte Briefumschläge gibt es manchmal bei Aldi und/oder Tchibo; und auch hier gibt es einiges an Freebies in den endlosen Weiten des Internets.

Labelmaker

Labelmaker

Ich liebe diese schwarzen Streifen mit den weißen geprägten Buchstaben darauf, die sind so schön retro. Ich hab allerdings lange gebraucht, bis ich ein entsprechendes Gerät gefunden hatte (ähnlich wie beim Washi Tape war vor zwei Jahren das Angebot noch längst nicht so umfangreich wie heute). Mein Labelmaker kommt ebenfalls aus der Smash-Reihe (z.B. hier zu kaufen) und war ziemlich günstig, allerdings muss ich schon sagen, dass ich mit der Qualität eher unzufrieden bin. Sicherlich gibt es stabilere Geräte für ein bisschen mehr Geld, aber fürs Erste tut es meiner auch ganz gut. Übrigens gibt es natürlich diese Prägetapes nicht nur in Schwarz, sondern in allen möglichen Farben (Neonpink!).

Memorabilia & Fotos

Wie ich es mit Fotos und Memorabilia (d.h. Eintrittskarten, Bustickets, Flyer, Visitenkarten, Popcorntüten etc.) halte, habe ich in meinem Post zur Journaling-Routine schon erklärt, deshalb wiederhole ich das jetzt hier nicht nochmal. Klickt einfach rüber, wenn euch das interessiert!

Kleber

Kleber

Ich benutze verschiedene Arten von Klebstoff: stinknormale Klebestifte (gibt’s im Bastelladen, im Supermarkt, im Euro-Laden…), Kleberoller und Fotoklebeecken. Bei den Klebestiften ist mir die Marke eigentlich egal, da achte ich eher auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ähnliches gilt für die Fotoklebeecken, die übrigens total praktisch sind, weil sie erstaunlich gut haften. Ich verwende sie für Fotos, aber z.B. auch um Streifen meines schwarzen Prägetapes festzukleben, das gerne mal wieder abfloppt vom Papier (ein Versuch meinerseits, hierfür Klebestift oder Flüssigkleber zu verwenden, ist kläglich gescheitert, weil dadurch irgendwie die weiße Farbe verblasste). Der Kleberoller ist auch superpraktisch, da er stark und vor allem sehr sauber und präzise klebt. Allerdings gehen meine immer ziemlich schnell leer, wenn ihr also eine ergiebigere Variante wisst, schreibt sie mir bitte in die Kommentare!

Uff. Auch das ist wieder ein ziemlich umfangreicher Post geworden, deswegen frag ich euch nur noch schnell, was für Materialien ihr gerne in euren Journals oder Scrapbooks benutzt, und verabschiede mich etwas erschöpft bis zum nächsten Mal ;)

xoxo, Großstadtprinzessin

Dear international readers, since this is a very, very long post and I am a little short on time, I hope you’ll forgive me for not translating the entirety of the writing. It’s basically about what materials I use for my journals, what I do with them and where to get them in Germany. I hope most of the pictures speak for themselves, however do feel free to write a comment, should you have any questions about anything at all!

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