From.Se.Kitschn: Käsehasen

Ihr Lieben, ich bin ein bisschen auf dem Sprung gerade, deswegen mach ich’s kurz. Heute hab ich ein Backrezept für euch, und zwar für Käsegebäck in Hasenform. Gerade zur Osterzeit finde ich herzhaftes Gebäck zwischendurch mal ganz angenehm, weil man ja, ähnlich wie zur Weihnachtszeit, haufenweise Süßkram in sich reinstopft. Jedenfalls eignet sich dieses Gebäck auch ganz hervorragend als Mitbringsel zum Osterbrunch, UND es ist tatsächlich mal ein richtig altes, mindestens drei Generationen zurückzuverfolgendes Familienrezept, ihr dürft euch also geehrt fühlen :D

Käsehasen Collage

Käsehasen

Für etwa 3 Bleche:

  • 250 g aromatischen Käse (ich nehme immer Gruyère, Appenzeller geht aber auch)
  • 250 g weiche Butter
  • 250 g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 weiteres Ei plus einen Schuss Milch zum Bestreichen
  • Mohn, Sesam o.ä. zum Dekorieren

Käse reiben, zusammen mit Butter, Mehl und 1 Ei zu einem glatten Teig verkneten, diesen anschließend 30 Min. kaltstellen. Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, mit einer Hasenform ausstechen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Da die Hasen eher in die Höhe als in die Breite wachsen, muss nicht sonderlich viel Platz gelassen werden. Das zweite Ei mit einem Schuss Milch verquirlen, die Plätzchen mittels eines Backpinsels damit bestreichen und dann mit Mohn o.ä. bestreuen. Alles im Ofen auf der mittleren Schiene bei 200°C 10-15 Minuten backen.

Käsehasen 1

Im Übrigen lässt sich der Teig auch hervorragend einfrieren. Ich mach manchmal nur die Hälfte auf einmal und stopf den Rest ins TK-Fach, damit ich, wenn ich mal ein schnelles Mitbringsel brauche, nur noch das Ausstechen und Dekorieren zu tun habe.

Ich muss jetzt wieder lossprinten, habt noch ein schönes Wochenende!!! :)

xoxo, Großstadtprinzessin

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DIY-Dienstag #42 (Easter Edition)

Hallo ihr Lieben, seid ihr gut in die neue Woche gekommen? :)

Selbstverständlich kann es keine Osterbloggerei ohne einen entsprechenden DIY-Dienstag geben, und heute gibt’s denselben sogar am richtigen Wochentag *aufdieSchulterklopf* :D Hier kommen also meine liebsten Osterideen zum Selbermachen, viel Spaß damit!

DIY-Dienstag Ostern 2014

1 Stoffsäckchen für kleine Ostergeschenke – A Spoonful of Sugar || 2 Mini-Vogelhäuschen – Craft & Creativity || 3 Origami-Briefumschläge (z.B. für Washi-Osterkarten ^^) – Zakka Life || 4 Origamikörbchen in Hasenform – Origami Sprit || 5 Streusel-Ei – Studio DIY || 6 Österliche Limettenkekse – Living at Home || 7 Milchkarton-Verpackungen zum Ausdrucken – MiniEco || 8 Pompom-Hase – The Crafts Department || 9 Stoffeier – Sewing Daisies on Flickr

Ich find ja das Ei mit den bunten Zuckerstreuseln am allergenialsten – sieht total lecker aus, oder? ;) Welche Idee gefällt euch am besten?

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Noch mehr Osterideen zum Selbermachen findet ihr hier, hier, hier, hier und hier; außerdem meine eigenen Eierkreationen hier und hier. Viel Spaß beim Stöbern :)

 

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The Little Things In Life

Heute quatschen wir mal ein bisschen, ok? Ist ja Sonntag und so.

Eigentlich sollte dieses Wochenende ein Post über österliche Rübli-Cupcakes online kommen. Der stand jedoch von vornherein unter keinem guten Stern, denn in der letzten Woche tauchten plötzlich überall in der Blogosphäre verschiedene Rübli-Rezepte auf (Rüblikuchen im Glas, Rüblimuffins, überall nur Rübli), und da war ich schon so ein bisschen angenervt. Ich bin aber trotzdem mit einer gewissen Stoik am Freitag zum Edeka gelatscht, hab die Zutaten eingekauft und war fest entschlossen, meine Rübli-Cupcakes zu machen, mir doch egal, ob alle anderen auf die gleiche Idee gekommen waren. Natürlich ist mir erst nach dem Bezahlen aufgefallen, dass ich die Marzipanmöhrchen für die Deko vergessen hatte (und, seien wir mal ehrlich, ohne geht’s ja wohl gar nicht); das war also die zweite Portion Sand im Getriebe. Tja, trotzdem hab ich erstmal mit dem Backen angefangen. Als ich feststellte, dass der Teig im Grunde nur aus Möhren und Eischnee bestand, schwante mir schon Übles, und als ich die Muffins aus dem Ofen holte, wurde mein finsterer Verdacht zur grauenvollen Gewissheit: Die Muffins sahen total hässlich aus. Klar, bei Gebäck kommt es auch auf die inneren Werte an, aber erstens waren diese, wie ich bald erkennen musste, auch nicht so besonders, und zweitens muss ja nun Essen, das gebloggt werden soll, halbwegs fotogen sein, selbst wenn ich mich schweren Herzens von meinen Foodblogger-Ambitionen verabschiedet habe. Also kein Post über Rübli-Cupcakes.

Den ganzen Samstag über war ich latent frustriert deswegen, auch weil ich nicht wusste, worüber ich nun bloggen sollte, bis mir eben beim Honigbrotschmieren die Erleuchtung kam: Ich hab ja ganz schön lange keinen Post über die kleinen Freuden des Lebens mehr gemacht, und ich meine mich zu erinnern, dass die bei euch ganz gut ankamen. Deswegen gibt’s heute mal wieder einen.

little things in life april 2014 a

{image via morning_rumtea on Flickr}

  1. mit dem Honig Muster aufs Butterbrot malen (selbstverständlich)
  2. das junge Grün im Frühling, das mich immer an meine Großmutter erinnert
  3. nächtliche Roadtrips mit guter Musik
  4. mit Befriedigung am Ende des Unitages alle Browsertabs schließen
  5. das verschlafene Gemurmel einer geliebten Person
  6. wenn Tiere niesen
  7. neue Musik entdecken
  8. Stifte, mit denen die eigene Handschrift automatisch schöner wird
  9. alte Tagebücher und Fotoalben durchblättern und in Erinnerungen schwelgen
  10. wenn man überraschend noch einen verspäteten Bus erwischt

Was für kleine Dinge machen euch glücklich zur Zeit? :)

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Noch mehr Posts mit den kleinen Freuden des Lebens!

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Instarückblick März

Krass, dass schon wieder April ist… und, habt ihr jemandem einen Streich gespielt? ;) Ich bin bei sowas immer sehr schlecht, erstens kann ich mir selber ganz schlecht nur Aprilscherze ausdenken, und zweitens hoffe ich immer, dass mich niemand in den April zu schicken versucht, weil ich in dieser Hinsicht extrem leichtgläubig bin. Wie ist das bei euch?

Jedenfalls gibt’s natürlich heute, zur Feier des neuen Monats, hier wie immer meine gesammelten Instagramfotos aus dem März. Folgen könnt ihr mir übrigens hier, wenn ihr mögt :)

Instarückblick März 1

1 weiße Tulpen vor blauem Sofa | 2 Geschenk für eine gute Freundin, eingepackt in ein Küchenhandtuch und mit einem selbstgemachten Tag | 3 Lauchquiche mit Feta und Bacon | 4 völlig maßloser Sticker- und Postit-Haul | 5 schöne Fassaden in der Südstadt | 6 Streifen

Instarückblick März 2

7 Spaghetti Bolognese – Rezept hier | 8 Streetart im Hofgarten | 9 gutes Buch ausgelesen | 10 Noch mehr Streetart | 11 Osterglockenexplosion und… | 12 japanischer Garten in der Rheinaue

Instarückblick März 3

13 Essensplanung in meinem Filofax | 14 Jambalaya | 15 Veilchen | 16 Kiwi Time | 17 Mein Lesetagebuch | 18 ein Teil meiner Washi-Sammlung

Und das war’s auch schon wieder für heute, ihr Lieben! Wie sah euer März aus? :)

xoxo, Großstadtprinzessin

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DIY: Washi Easter Cards + a Freebie!

Hallo ihr Lieben, habt / hattet ihr ein schönes Wochenende? Unseres war bis jetzt sehr sonnig, und wenn alles gut läuft, können wir heute auf dem Balkon zu Abend essen – drückt uns die Daumen! ;)

Aber kommen wir zum Punkt. Ich hatte in meinem letzten Post angekündigt, dass dieses Wochenende blogtechnisch die Osterzeit eingeläutet wird, und ich freue mich sehr, euch heute mein erstes österliches DIY für dieses Jahr präsentieren zu können (ja, ich sage das erste, weil ich durchaus noch ein bisschen was geplant habe) und zusätzlich auch noch das allererste eigene Freebie in der Geschichte von Großstadtprinzessin.de! Woohooo!

Washi-Osterkarten 3

Aber erstmal schön der Reihe nach. Diese Osterkarten sind sehr, sehr einfach herzustellen, gehen ziemlich schnell und sehen sehr bunt und fröhlich aus, finde ich. Wenn ihr eure Freunde und Verwandten auch mit einem netten Ostergruß in der Post überraschen möchtet, hab ich hier eine kleine Anleitung für euch.

  • kostenlose Vorlage (siehe unten)
  • weißen Karton oder Tonpapier
  • weiße Blanko-Klappkarten (Die kann man übrigens sehr leicht selber machen: einfach weißen Karton auf A5 zuschneiden und in der Mitte falten)
  • verschiedene Washi Tapes
  • Schere
  • Kleberoller oder Klebstift
  • Buchstabenstempel und bunte Stempelkissen
  1. Vorlage auf Karton oder Tonpapier ausdrucken und ausschneiden.
  2. Die Pappeier mit verschiedenen Streifen Tape bekleben (dabei drauf achten, dass jegliche Markierungen auf der Rückseite sind)
  3. Mit der Schere die überstehenden Ränder des Tapes abschneiden.
  4. Die Washi-Eier schön mittig auf die Karten kleben.
  5. Mit den Stempeln in verschiedenen Farben kleine Botschaften auf die Karten stempeln.

 

Washi-Osterkarten 1

Wie ihr seht, kann man mit den Farben und Mustern sehr schön variieren, auch in Kombination mit den Stempelfarben.

Washi-Osterkarten 2

Und hier kommt noch die Vorlage für euch. Klickt einfach auf das Vögelchen, es sollte euch zur Grafik führen :)

Eiervorlage

Wie gefallen euch die Washi-Karten? Und werdet ihr dieses Jahr auch Osterpost verschicken?

xoxo, Großstadtprinzessin

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DIY-Dienstag (am Mittwoch) #41

Eigentlich sollte dieser Post gestern online gehen, denn schließlich war ja gestern Dienstag und nicht heute, aber irgendwie… bin ich auf dem Sofa eingeschlafen? Ähem. Tut ja jetzt auch nichts zur Sache, in jedem Fall zeige ich euch heute in guter Tradition die besten DIYs der letzten Wochen!

DIY-Dienstag März 1

1 Ikea Hack #1 – Piper & Poppies ||2 Washi Sticker – Little Lovelies || 3 Ikea Hack #2 – Kreativfieber

Wie genial ist bitte dieses Ikea Hack mit dem BEKVÄM-Gewürzregal? Auf die Idee muss man erst mal kommen, das Ding falschrum an die Wand zu dübeln! Schwuppdiwupps hat man so nämlich eine Mini-Kleiderstange und auch noch eine kleine Ablagefläche obendrauf.

DIY-Dienstag März 2

4 Diamanten-Pinatas – Lovely Indeed || 5 Lippen mit Reißverschluss – A Beautiful Mess || 6 Selbstgenähte und –bedruckte Handyhülle – The Lovely Drawer

Welches der Projekte gefällt euch am besten? Lasst es mir doch in den Kommentaren da! Ach, und übrigens wird hier ab dem Wochenende offiziell die Ostersaison eingeläutet, also wenn euch das interessiert, dann schaut sehr gerne wieder vorbei :)

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Mehr DIY-Dienstage!

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From.Se.Kitschn: Spaghetti mit Blitz-Bolognese

Ich muss kurz drei Worte zur Überschrift sagen: Ich nenne dieses Rezept Blitz-Bolognese, weil es schneller geht als eine klassische Bolognese, die man gefühlte vier Stunden köcheln lassen muss. Versteht mich nicht falsch, eine richtige Bolognese ist was Großartiges, aber manchmal muss das Essen halt einfach fix auf dem Tisch stehen. Der Großstadtprinz und ich haben dieses Rezept in ein paar Varianten ausprobiert, und finden, dass diese hier am besten schmeckt. Bolognese-Puristen werden bestimmt auch bemängeln, dass die Zutaten etwas abgewandelt sind (kein Sellerie, kein Speck, und die Gewürze sind sowieso total falsch ^^), aber uns schmeckt’s so. Und jetzt hör ich auf mich zu rechtfertigen, hier kommt das Rezept:

Spaghetti Bolognese

Spaghetti mit Blitz-Bolognese

Für 2 Portionen:

  • 200 g Spaghetti
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Olivenöl
  • 250 g Hackfleisch (Rind oder gemischtes)
  • 3 getrocknete Tomaten (wir nehmen immer die ohne Öl, aber die mit gehen sicher auch)
  • 3 mittelgroße Möhren
  • 1 EL Tomatenmark
  • 6 Cherrytomaten
  • 2/3 Packung passierte Tomaten
  • Oregano, Basilikum, Salz, Pfeffer

Nudeln nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser garen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln, Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten. Das Hackfleisch hinzufügen und krümelig braten, salzen und pfeffern. Die getrockneten Tomaten würfeln und hinzufügen. Möhren schälen, raspeln und hinzufügen, dann das Tomatenmark dazugeben. Die Cherrytomaten waschen, würfeln und zur Sauce geben. Mit Oregano und Basilikum kräftig würzen, dann die passierten Tomaten hinzufügen und alles ein wenig einkochen lassen. Die Nudeln abgießen, mit der Sauce vermischen und alles zusammen servieren.

Guten Appetit! :)

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Es gibt noch ein paar mehr Rezepte, die findet ihr hier!

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Instarückblick Februar

Mädels (und Jungs?), der März rückt forschen Schrittes näher, was bedeutet, dass es allerhöchste Zeit ist, auf den Februar zurückzublicken. Unglaublich, wie schnell das alles schon wieder geht, war nicht vorgestern gerade erst Weihnachten???

Instarückblick Februar 1

1 Ich wohne in einer hübschen Stadt mit hübschen Häusern :) || 2 Wir waren im Theater!!! Sehr interessantes Bühnenbild || 3 Albernheiten mit Siri || 4 Langweiliges Foto, leckerer Smoothie || 5 Guerilla-Knitting macht mich immer sofort fröhlicher!

Instarückblick Februar 2

6 Schalselfie || 7 Neueste Obsession und Lieblingsfrühstück ist selbstgemachter Grießbrei: Schmeckt genauso gut wie Milchreis, geht aber viiiiel schneller || 8 Brunchen mit einer guten Freundin || 9 Inspirations-Scrapbook zum Aufbewahren dieser ganzen Magazinschnipsel || 10 Mädelsabend am Valentinstag mit sehr viel sehr geilem Essen

Instarückblick Februar 3

11 / 12 / 13 Streifzug durch Köln mit den Mädels || 14 neues Tape von Butlers… || 15 … das sofort zum Einsatz gekommen ist

Instarückblick Februar 4

16 Mittagessen || 17 Abendessen (Lachs-Spinat-Lasagne) || 18 Es wird Frühling!

Instarückblick Februar 5

19 HEMA-Haul (schamlos bei der Ja-Sagerin abgeguckt) || 20 Süße Nashörner in der Post || 21 neue Lieblings-Lippenpflege mit Amaretto-Geruch || 22 Antwortbrief mit Vögelchen

Alles in allem bin ich mit dem Februar sehr zufrieden, auch wenn ich aufhören sollte, Geld für unnützen Kram Schreibwaren und Tapes auszugeben, haha. Aber ich war viel unterwegs, hab mich viel mit Freunden getroffen (immer wieder erstaunlich, wie gut das tut) und wir haben was für unsere Bildung getan. Wie ist euer Februar gewesen?

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Ihr seid herzlich eingeladen, mir auf Instagram zu folgen ;)

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SachenMachen: Karo-Schachteln (Tutorial)

Ihr kennt doch bestimmt diese karierten Schachteln von Hay, die momentan auf sämtlichen Designblogs herumgeistern, oder? Ich find die ja schon sehr schön, aber sich die deswegen zu kaufen (zumal die in einem Set kommen und mich eh nur die karierte Box, also eine von sieben, interessiert), das sehe ich dann irgendwie doch nicht ein. Außerdem hab ich ja noch so viele unbenutzte PinkBoxen hier rumfliegen, und da dachte ich, das lässt sich doch bestimmt irgendwie verbinden…?

PinkBox-Makeover 1

Ja, ihr lest richtig, es gibt tatsächlich mal wieder ein eigenes DIY von mir. Die Idee spukte schon seit einer Weile in meinem Kopf rum, und heute habe ich sie dann endlich umgesetzt. Und bin höchst zufrieden mit dem Ergebnis.

Das Prinzip ist denkbar simpel: alte Schachtel (höhö) mit weißem Papier bekleben, mit Filzstift Karos draufmalen. Für das Bekleben der Schachtel hab ich euch mal eine Anleitung gemacht, voilà:

Material

Hier sind erstmal die Materialien und Werkzeuge:

  • eine Schachtel
  • weißes Papier (ich hab stinknormales Druckerpapier genommen)
  • Decopatch-Kleber (gibt’s im Bastelladen, Tapetenkleister tut’s aber auch)
  • Pinsel
  • Metalllineal
  • Cutter
  • Bleistift
  • Filzstifte
  • Schere (nicht auf dem Bild, weil ich verpeilt bin)
  • optional, aber sehr hilfreich: Falzbein

Collage 1

Als erstes schneidet ihr euch euer Papier zurecht. Ich empfehle, mit den kurzen Seiten der Schachtel anzufangen (meine Pinkbox ist allerdings quadratisch, also bin ich fein raus). Ihr braucht zwei Stücke, jeweils für eine der gegenüberliegenden Seiten, die jeweils an allen vier Seiten etwa 2 cm über die Ränder der Schachtel hinausragen (Bild 1). Ich mach das immer sehr pi mal Daumen, aber wenn ihr mögt, könnt ihr natürlich auch alles ganz akkurat ausmessen. Es hilft, sich die Umrisse der Schachtel auf dem Papier grob zu markieren (Bild 2). Dann das Papier mit dem Kleister bestreichen (schön Zeitungspapier drunterlegen, gell?), die Schachtel draufstellen (hier wird die Markierung sehr praktisch) und glattstreichen (Bild 3). Wenn jetzt noch kleinere Bläschen vorhanden sind, ist das nicht weiter tragisch, die verschwinden normalerweise, wenn der Kleber trocknet.

Collage 2

Jetzt muss man ein bisschen schnell sein: Die Seiten des Papier umklappen. Auf der Unterseite der Schachtel das überstehende Papier an den Ecken so einschneiden (mit der Schere), dass die breite Lasche nach innen etwas abgeschrägt ist. So sieht es schöner und sauberer aus, wenn man sie umschlägt (Bild 4). Erst die kleinen Seitenlaschen, dann die breite Mittellasche einschlagen und ordentlich glattstreichen. Damit ist die Unterseite fertig. Bei der Oberseite (Bild 5) verfahren wir genauso: Papier an den Ecken einschneiden, erst die Seiten einklappen (wenn das Papier hier Falten wirft: kein Problem, das gehört so), dann die breite Mittellasche, und alles schön glattstreichen. Bild 6 zeigt, wie die Schachtel jetzt aussehen sollte. Genau das gleiche machen wir dann auch auf der gegenüberliegenden Seite.

Collage 3

Der komplizierteste Part ist schon geschafft, für die anderen beiden Seiten brauchen wir nämlich jetzt Papierstreifen, die minimal schmaler sind als die Schachtel. An der Ober- und Unterseite muss aber trotzdem ein Stückchen überstehen, wie gehabt (Bild 7). Diese beiden Papierstücke ausschneiden, einkleistern und auf die Schachtel legen. Oben und unten umklappen, glattstreichen, fertig (Bild 8).

Collage 4

Die Seiten des Unterteils sind also bezogen, jetzt fehlt nur noch ein Stück für den Boden. Auch hier nehme ich immer die Schachtel selbst als Maßstab (Bild 9) und schneide erstmal grob entlang der Kanten ab. Erfahrungsgemäß muss man dann noch etwas feinjustieren, denn das Bodenstück muss an allen Kanten etwa einen halben Zentimeter kleiner sein. Dabei muss man leider auch bedenken, dass sich das Papier beim Einkleistern etwas ausdehnt (der Dehnungsfaktor ist abhängig vom Papier und vom Kleister), aber bei normalem Druckerpapier und diesem relativ festen Kleister fällt das nicht allzu sehr ins Gewicht. Bodenstück einkleistern und festkleben (Bild 10). Jetzt ist das Unterteil der Schachtel fertig (man könnte theoretisch auch den Innenraum noch beziehen, aber das ist ein bisschen fummelig, deswegen habe ich das hier nicht gemacht). Der Deckel wird nach genau dem gleichen Prozedere bezogen, nur mit schmaleren Streifen für die Seiten. Und dann, simsalabim, habt ihr eine wundervolle weiße Schachtel (Bild 11), auf der ihr euch nach Herzenslust austoben könnt! :)

PinkBox-Makeover

Tja, und dann habe ich mit meinem Filzstiften das Karomuster auf die Kisten gemalt. Einmal ganz penibel mit Geodreieck und geraden Linien (das ist die türkisfarbene Variante), und einmal frei Hand. Ich mag beides sehr gerne :) Jetzt sitzen die beiden Schätze jedenfalls auf dem Regal über meinem Schreibtisch und beinhalten meine Washi-Sammlung (ja, ich brauche mittlerweile zwei Schachteln dafür. Was soll ich sagen, ich bin ein Junkie).

Wie findet ihr die Idee? Und das Ergebnis? Und welche Variante gefällt euch besser, die akkurate oder die wackelige?

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Ich hoffe, die Anleitung war einigermaßen verständlich; falls nicht, einfach fragen! :)

PPS: Wenn ich auf Suchmaschinenoptimierung und dieses ganze Pipapo achten würde, hätte ich natürlich mehrmals darauf hingewiesen, dass das hier ja ein Upcycling- oder Recycling-Projekt oder sowas in der Richtung ist. Voll nachhaltig und so. Aber ich achte ja nicht auf dieses ganze Pipapo ;)

 

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DIY-Dienstag #40

Hallo ihr Lieben, habt ihr das Valentinswochenende gut überstanden? Ich habe den Freitagabend und den folgenden Samstag mit meinen Mädels verbracht (keine Sorge, den Großstadtprinzen gibt es noch, wir machen uns nur nicht so richtig was aus dem Valentinstag), wir waren shoppen und bummeln in Köln und haben die köstlichsten Sachen gekocht und viel getrunken und gelacht :)

Seit gestern heißt es aber wieder ‘business as usual’, und deswegen gibt es heute ganz klassisch einen DIY-Dienstag für euch, wie immer mit meinen Lieblings-Ideen der letzten paar Wochen.

DIY-Dienstag Februar14 1

1 Papierflügel – Studio Toutpetit || 2 Papierblüten – Dailyfix || 3 in Farbe getauchte Zinngefäße – Living at Home || 4 Papieruhren – Roomido

Karneval rückt immer näher (jedenfalls hier in den Rheinlanden), da ließe sich das Flügel-DIY doch bestimmt gut zur Anwendung bringen! Superschön finde ich auch die Papierblumen an den Zweigen, vor allem in den verschiedenen Pink-, Rosa- und Lilatönen. Zu diesem Frühlingsfeeling passen auch gut die bunten Zinngefäße, und die Tortendeckchen-Uhren sind sowieso total genial.

DIY-Dienstag Februar 2

5 Washi-Schächtelchen – amuse studio || 6 Dackelkunst – Lovely Indeed || 7 Papierlakritze – Mini Eco

Die Idee mit dem Tape ist zwar nicht neu, sieht aber immer wieder gut aus, wie ich finde. Vor allem in diesen süßen Pastellfarben auf weißem Untergrund. Der Hund ist mit Blattgold auf eine Leinwand gebracht – witzige Idee! Und wenn ihr Lakritz mögt, bei Mini-Eco gibt es Monsterlakritze zum Ausdrucken und Zusammenbasteln :)

Das war’s auch schon mit dem DIY-Dienstag für diesen Monat! Welche Idee gefällt euch am besten?

xoxo, Großstadtprinzessin

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