Ofenpaprika mit Hack-Feta-Füllung

Kennt ihr das, dass ihr manche Gerichte nicht esst, weil sie z.B. zuhause nie auf den Tisch kamen und ihr ergo überhaupt keine Beziehung zu ihnen habt, obwohl sie eigentlich total lecker sind? So ging mir das bis vor kurzem mit gefüllten Paprika. Gab’s bei uns zuhause nie (keine Ahnung warum), und ein erster Versuch damit vor einigen Jahren (auf Bestreben des Großstadtprinzen, der ein großer Fan ist) hatte mich nicht so recht überzeugt. Doch dann las ich letztens irgendwo von Ofenpaprika mit einer Hackfleisch-Feta-Füllung, und das hat mich spontan so angelacht, dass ich einen erneuten Versuch wagen wollte. Und was soll ich sagen – ich bin total begeistert! ;)

Gefüllte Paprika

(Ja, das ist ein Handyfoto. Ganz ehrlich, bis ich die Kamera und das Licht richtig hingekriegt habe, ist das Essen kalt! #sorrynotsorry)

Ofenpaprika mit Hack-Feta-Füllung

Für 2 Portionen:

  • 250 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Ajvar
  • 1 Ei
  • 150 g Feta
  • 2 große Paprikaschoten
  • 1/2 Dose Pizzatomaten (d.h. etwa 200 g)
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Kräuter der Provence

Zwiebel würfeln, Hackfleisch in einer Pfanne krümelig anbraten (ich lasse bei gemischtem Hack das Öl immer weg, aber das ist natürlich euch überlassen), die Zwiebel hinzufügen und glasig dünsten. Knoblauchzehe abziehen und dazupressen. Ordentlich würzen, den Ajvar untermischen, dann das Fleisch vom Feuer nehmen und abkühlen lassen. Inzwischen die Pizzatomaten mit den Gewürzen zu einer Tomatensauce verrühren. Das Ei (roh!) zum Hackfleisch geben und untermischen. Vom Feta vier Scheiben abschneiden und beiseite legen, den Rest zerbröseln und unter das Hackfleisch mischen. Die Paprikaschoten waschen, vertikal halbieren, entkernen und mit der Hack-Feta-Masse füllen. Die Tomatensauce in einer flache Aufflaufform geben, die gefüllten Paprika darauf setzen und mit je einer Fetascheibe belegen. Dann das ganze bei 200° C im Ofen ca. 35 Min. überbacken.

 

Wir haben dazu ein Kräuterbaguette (die aus dem Kühlregal) gegessen, und alter Schwede, war das lecker! Gibt’s ab jetzt öfter. Ist auch viel einfacher als die aufrecht befüllten Paprikas, die man dann in den Topf stopfen und kochen muss, in der Hoffnung dass sie nicht umkippen (ich gestehe, dieses Konzept hat mir nicht ganz eingeleuchtet).

Mögt ihr gefüllte Paprika? Und wie bereitet ihr sie zu?

xoxo, Großstadtprinzessin

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2 Responses to Ofenpaprika mit Hack-Feta-Füllung

  1. Das Rezept hat es diese Woche auf unseren Essensplan geschafft, ich bin gespannt!

    Bislang hab ich gefüllte Paprika auch “im Stehen” zubereitet, aber so ist es wirklich um Längen einfacher. Mal sehen, ob dieses Rezept ein bisschen wie bei Muttern schmeckt. Eigentlich mochte ich das immer sehr gern. Es gab normalerweise Reis dazu, wir nehmen aber auch mal die Variante mit dem Baguette!

  2. Mein Verhältnis zu Ofenpaprika ist auch eher gespalten. Ich mag total weich gekochte, matschige Paprika nicht so gerne, weder von der Konsistenz noch vom Geschmack her. Daher muss bei mir Paprika, falls sie mit in “warmes” Essen reinkommt, immer nur eben angewärmt werden.
    Ich habe vor einiger Zeit trotzdem mal Ofenpaprika probiert, nach dem Rezept von Fee, aber sooo spektakulär war es jetzt nicht, dass es den Aufwand rechtfertigen würde.
    Aber ich glaube deine Version werde ich beizeiten mal testen.
    Viele Grüße, Goldengelchen

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