From.Se.Kitschn: Cupcakes

Wie bereits erwähnt, hatte ich am Sonntag Besuch von zwei lieben Freundinnen. Es wurde gebacken, und zwar Cupcakes. Ich hatte noch nie welche selbst gemacht, und ich hatte noch nie großartig welche gegessen. Insofern war das alles eine neuartige Erfahrung für mich :) Der Plan war, die Rezepte möglichst simpel zu halten und dann nach Herzenslust mit der Dekoration herumzuspielen. Und nun präsentiere ich euch voller Stolz das Ergebnis. Voilà:

As I mentioned already, I had two good friends over on sunday for baking cupcakes. I had never made some before, never even actually ate some, so it was a whole new experience for me :) We were going to keep the recipes rather simple and play around with the decoration. And this is what we came up with:

Vanille-Cupcakes mit Cream Cheese Frosting. Das Rezept für den Teig stammt von Shia von Cake Invasion, das Rezept für die Creme von Ohhh Mhhh. Ich muss sagen, ich war erstaunt, wie schnell und einfach das Backen ging. So schnell und einfach, dass dies sicher nicht meine letzten Cupcakes gewesen sind.

Vanilla cupcakes with a cream cheese frosting. I was really surprised how fast and easy they actually were. In fact, they were so fast and easy that I’m definitely going to make more.

Jetzt zu etwas Kritik: Sie waren echt lecker und alles, das Dekorieren hat extremst viel Spaß gemacht (da kann man sich nach Herzenslust austoben, großartig) und ich habe schon Ideen für die nächsten Cupcakes, aber: Alter Schwede, haben die reingehauen. Ich weiß ja, dass die aus den USA kommen und es der Amerikaner an sich gerne mal etwas süßer und fettiger mag, aber soooviel Butter und sooooviel Zucker? Wir haben für das Frosting den Anteil an Puderzucker um mehr als die Hälfte reduziert (primär deswegen, weil wir zu faul waren, 300 g Puderzucker zu sieben), und ich fand es vom Süßegrad her immer noch hart an der Grenze des Erträglichen. Und trotz Papierförmchen hat sich auf dem Holzbrett, auf dem ich sie serviert habe, pro Cupcake ein kleiner fettiger Kreis gebildet.

Now for the downside: They were good and everything, we had a blast with the decorating part, and I already have some ideas for the next cupcakes, but: Damn, that was a lot of fat und sugar. I know that European teeth, and German ones in particular, are not quite as sweet as American ones, but that was a lot. For the frosting, we already reduced the amount of powdered sugar by more than a half (primarily because we were too lazy to sieve 300 grams of powdered sugar), yet I found the sweetness to be almost unbearable. And despite the use of cupcake liners, there were little greasy circles on the serving board from each cupcake.

Daher meine Frage an euch (und ich weiß, dass ich viele back-versierte Leser habe): Habt ihr irgendwelche leichteren Cupcake-Rezepte für mich? Vielleicht welche mit weniger Butter und Zucker? Oder andersherum gefragt: Habt ihr Tipps, wie ich bereits bestehende Rezepte entfetten und entsüßen kann? Das hat weniger mit Figur-Bedenken zu tun (obwohl das natürlich trotzdem eine Rolle spielt), als vielmehr mit meinem persönlichen Geschmack. Ich bin für jeden Hinweis jedenfalls sehr dankbar.

So my question to you is this: Do you know any lighter recipes for cupcakes? Maybe with healthier substitutions for or a reduced amount of fat and sugar? Or, the other way around: Do you have any tips on how I could make an already existing recipe less fatty and sweet? It’s not so much a weight issue but more of a matter of personal taste. Anyway, I’d be thankful for any hint.

Trotz allem war, insgesamt, die Cupcake-Erfahrung eine durchaus positive (und ich finde, dafür, dass es der erste Versuch war, sehen sie nicht schlecht aus) und wird bestimmt bei Gelegenheit wiederholt. Wie ist es mit euch? Mögt ihr / backt ihr Cupcakes? Oder sind sie nicht euer Ding?

Habt einen wunderbaren Dienstag! :)

All in all, though, the cupcake experience was a positive one (and by the way, I think considering they were our first try, they don’t look to bad either) and will be repeated occasionally. How about you? Do you like / bake cupcakes? Or aren’t they your cup of tea? Either way, have a wonderful tuesday! :)

xoxo, Großstadtprinzessin

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13 Responses to From.Se.Kitschn: Cupcakes

  1. Die sehen ja lecker aus :)
    Hast du Lebensmittelfarbe für die Creme verwendet?

    Bisher hab ich 2 Mal Cupcakes gebacken. Das erste Mal mit einer Fertigmischung, und dann nach Rezept.

    Allerdings erging es mir ähnlich wie dir. Wenn ich nicht genügend Leute zum Verkosten in der Nähe gehabt hätte, ich wär mit 12 Cupcakes nicht fertig geworden. Die sind schon heftig.
    Außerdem schmecken sie wirklich frisch am besten, nach 2 Tagen wollt ich keinen mehr essen.

    Ich post mal drüben bei mir ein paar Bilder und Rezeptquelle bei Gelegenheit, dann kannst dus dir mal anschauen.

  2. Hey, das freut mich total, dass du ein Rezept von mir ausprobiert hast ^___^! Die sehen echt zum Anbeißen aus!!! Ich muss ja sagen, dass die gar nicht so aussehen, als wären das deine ersten :)!

    Ja, ich stimme dir auf jeden Fall zu, dass diese amerikanischen Rezepte immer total süß sind. Ich reduziere eigentlich immer den Zucker um mindestens einem Drittel. Allerdings muss man bei den Frosting-Rezepten dabei vorsichtig sein, weil die Konsistenz häufig tatsächlich den Puderzucker benötigt. Deshalb nehme ich übrigens meistens einfach Sahne oder deutsche Buttercreme (mit Pudding), oder ich reduziere den Zuckeranteil im Teig nochmals (denn Cream Cheese Frosting muss manchmal einfach sein :D).

    Du kannst das Fett im Teig auch um bis zu die Hälfte reduzieren, allerdings werden die Cupcakes (im Gegensatz zu einem Kuchen mit den gleichen Verhältnissen) dann schnell zu trocken, also häufiger mal mit dem Zahnstocher pieksen ;). Den anderen Teil kannst du dann mit Flüssigkeit wie Milch, Soyamilch oder auch Säften auffüllen.

    Oder du backst Muffins ^.^ (aber die amerikanischen, nicht die deutschen ;))!! Die haben nur einen relativ geringen Fett-, dafür aber einen hohen Flüssigkeitsanteil (Fett:Flüssigkeit ungefähr 1:2), was sie vom Teig her so zwischen Kuchen- und Brotteig macht – superlecker!

    Bleib beim Backen – Backen ist toooooll ;)!
    Ganz liebe Grüße!
    Shia

  3. Hey ihr zwei, vielen Dank schon mal für eure – wunderbar ausführlichen – Kommentare. @ Ruttini: Ja, im Frosting ist grüne und blaue Lebensmittelfarbe drin. Das war auch lustig, zu sehen, wie die Creme auf einmal eine andere Farbe bekommt, hihi. :) Und ich werde dann mal bei dir nach Rezeptquellen Ausschau halten…
    @ Shia: Erstens: Du hast ja auch superviele tolle Rezepte auf deiner Seite, und ich finde man merkt, dass da überall fundiertes Know-How hintersteckt. Das ist natürlich vertrauenerweckend. ;)Und danke für das Lob bzgl. des Aussehens… Zweitens: Ich entnehme deinen Worten, dass das Cream Cheese Frosting generell mächtiger ist als Buttercreme? Merkwürdig, das hätte ich jetzt intuitiv (allein vom Namen her) eher andersherum vermutet. Aber dann werde ich mal die Variante mit Pudding oder einfach Schlagsahne ausprobieren, danke für die Tipps! Und auch vielen Dank für die anderen Hinweise bzgl. des Ersetzens von Zutaten, das wird alles bei den nächsten Versuchen beherzigt bzw. durchprobiert! Hach, jetzt hab ich schon wieder Lust, weiterzubacken… ;)
    Nochmal Danke euch beiden und ganz liebe Grüße!
    xoxo, Großstadtprinzessin

  4. Hhhm, die sehen sehr gut aus. Vor allem die Farbe des Frostings ist super:-) Ich mag das Frosting am liebste Cream Cheese (d.h. Mascarpone) mit Puderzucker. Ist halt schon süss, aber ich finde, da der Cake keinen besonders intensiven Geschmack hat, kann im Frosting ruhig Zucker sein. Allerdings gebe ich einfach immer nur ca. 2/3 des Puderzuckers rein, das reicht mir auch schon. Bzw. ich gebe nur so viel dazu, bis ich finde, dass die Creme gut aufspritzbar ist. Zudem mixe ich bei meinen Vanille-Cupcakes noch frische oder aufgetaute Himbeeren rein. Das gibt eine schöne rosa Farbe, braucht also keine zusätzliche Lebensmittelfarbe und schmeckt noch nach Himbeeren:-) Aber das grün in deinen Cupcakes ist halt schon seeeehr schön:-)

    • Hi Stefanie, danke für das Lob über die Cupcakes… wenn sie nicht schon aufgegegessen wären, würden sie sich bestimmt drüber freuen! :D Das mit den Himbeeren ist übrigens eine gute Idee, ich wollte sowieso demnächst mal Himbeer-Cupcakes ausprobieren. Oder Oreo-Cupcakes… Hmmm…

  5. Versuch doch für den Teig anstatt mit Zucker mit Agavendicksaft (Reformhaus bzw. entsprechende Abtl. im Supermarkt) zu süßen. Wesentlich gesünder und lässt den Insulinspiegel nicht so schnell in die Höhe schnellen. Nur das Verhältnis muss man selber rausfinden und schauen das es dann nicht zu flüssig wird. Einen Versuch ist es Wert…

    • Hallo Enomi, vielen Dank für deinen Kommentar und den Hinweis! Ich bin meistens nicht so ein Riesenfan von alternativen Süßungsmitteln, einfach weil die ja meistens einen recht intensiven Eigengeschmack haben… aber vielleicht probiere ich das mit dem Agavendicksaft mal aus, danke. :)

  6. Ich würde vorschlagen einfach ein wenig süßes Rezept für Muffins zu nehmen und diese dann mit einer Glasur zu verzieren… weiß nicht, ob man sie dann noch Cupcakes nennen kann, aber ich bin gerade wegen der Über-Süße kein großer Fan von Cupcakes.

    • Hi San, ja, die Idee mit dem normalen Muffin-Teig ist mir auch schon gekommen. Bloß wären das dann wahrscheinlich tatsächlich keine Cupcakes mehr, sondern halt glasierte Muffins… was ja auch einiges für sich hat :) Ich werde wohl mal ein bisschen mit den Cupcakes experimentieren, aber sicherlich demnächst auch mal wieder Muffins machen, ich hab eh noch Schokoglasur zuhause. Hach, jetzt krieg ich schon wieder Appetit… ;)

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