Schöne Ware feil!

Ihr Lieben, ich weise euch nur fix darauf hin, dass ich jetzt eine Seite mit einem kleinen Blogflohmarkt eingerichtet habe. Den Anfang machen ein paar alte 90er-Nostalgie-Spielsachen:

polly-pocket-hausDen Link zum Flohmarkt findet ihr HIER. Wir arbeiten auch noch dran, einen Menüpunkt oben in der Navigationsleiste zu erstellen, aber das geht offenbar doch nicht so einfach wie ich dachte 😉

Viel Spaß beim Stöbern und bis bald!

xoxo, Großstadtprinzessin

Merken

Life Update

Freunde, große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus! Es wird sich einiges ändern im Hause Großstadtprinzessin (sogar das Haus selbst), deshalb wollte ich euch mal berichten, was hier so ansteht, damit ihr auf dem neuesten Stand seid und eventuell auch eher nachvollziehen könnt, warum es hier demnächst vielleicht ein bisschen ruhiger werden könnte. Aber keine Panik, ich habe nicht vor, mit dem Bloggen aufzuhören oder sowas Schreckliches! 😉

lifeupdate-1

Also, first things first: Der Großstadtprinz und ich haben ja im Frühjahr unsere Uni-Abschlüsse gemacht (wie ihr hier nachlesen könnt), und er hat jetzt im Ruhrgebiet einen Job gefunden, den er ab Januar 2017 antreten wird. Wir werden also zum Jahresende umziehen (das war der Deal: Wenn einer als erstes einen Job findet, zieht der andere mit, es sei denn es ginge richtig in die Pampa)! Es geht voraussichtlich nach Dortmund, und natürlich sind dafür tausend Dinge zu erledigen:

  1. Wohnung in Dortmund finden. Aktuell sieht es mit diesem Punkt ganz gut aus; wir sind am Sonntag in Dortmund für einen Besichtigungstermin, und wenn die Wohnung keine eklatanten Makel aufweist, hoffen wir, dass wir sie kriegen. Wir haben nämlich nur wenig Zeit und können nicht ewig nach der perfekten Bleibe suchen, dementsprechend bescheiden sind unsere Ansprüche. Unsere derzeitige Wohnung hier in Bonn haben wir schon gekündigt und auch schon potenzielle Nachmieter dafür gefunden; wenn da jetzt nicht noch irgendwas dazwischenkommt, und das halte ich für unwahrscheinlich, ist dieser Punkt immerhin schon abgehakt von der Liste.
  2. Umzug organisieren. Sobald wir eine Wohnung haben, müssen wir natürlich auch den Umzug planen. Wann genau wir umziehen, hängt natürlich auch vom Umzugstermin des Vormieters ab; ich hoffe sehr, dass wir spätestens zwischen Weihnachten und Silvester umziehen können, denn möglicherweise muss man ja auch noch ein bisschen renovieren, und es wäre schon nett, wenn man dafür ein paar Tage Zeit hätte. Im allergrößten Notfall müssten wir halt an Neujahr umziehen, aber ich hoffe sehr, dass es nicht dazu kommt. Außerdem brauchen wir natürlich Umzugshelfer, einen Fahrer für den Lieferwagen (denn so große Autos können wir beide nicht fahren), Umzugskartons usw. Und wir müssen ordentlich ausmisten, damit wir mit so wenig unnötigem Ballast umziehen, wie nur irgend möglich. Ich werde übrigens in nächster Zeit hier einen kleinen Blogflohmarkt einrichten, also vielleicht findet ein bisschen was von meinem Kram ja ein neues Zuhause 😉
  3. Führerschein machen. Tjaja, der Großstadtprinz hat in seinem reifen Alter immer noch keinen Führerschein 😉 Da das aber für seinen neuen Job eine Voraussetzung ist, muss er jetzt noch ganz fix zur Fahrschule. Er hat schon mit der Theorie angefangen, und wir lernen abends ganz fleißig für die Prüfung – ist ja auch für mich eine gute Wiederholung. Ab nächster Woche kann er dann hoffentlich mit der Praxis anfangen, es muss ja alles möglichst schnell gehen!
  4. Auto kaufen. Tja, das ist leider auch eine Einstellungsvoraussetzung für den neuen Job. Ich hab noch nie ein eigenes Auto besessen, also wird das auch eine komplett neue Erfahrung für mich / uns. Und natürlich kommt da dann noch der ganze Papierkram hinzu, wie die Anmeldung, Kfz-Steuer, Versicherung usw…

Ja, das sind erstmal nur die groben Punkte. Natürlich splittern die sich jeweils in beliebig viele kleine Unterpunkte auf, und dann hängen manche Sachen voneinander ab, Punkt b kann erst erledigt werden, wenn Punkt a erledigt ist etc. Ich hab für dieses ganze Gedöns einen detaillierten, verschachtelten Masterplan erstellt, und natürlich gibt es noch jede Menge andere Listen. Uff. Und das alles bis Jahresende. Und dann ist ja auch noch Weihnachten, wobei ich mich schon schweren Herzens damit abgefunden habe, dass dieses Jahr wohl eher ein Minimalprogramm angesagt ist – keine Adventskalender, keine Deko, kein Plätzchenbacken, kein Tannenbaum. Seufz.

lifeupdate-2

Tja, ihr seht also, es kommt einiges auf uns zu. Ich versuche natürlich, positiv zu bleiben angesichts des Stresses, weil Nervenzusammenbrüche erstens Kraft kosten und zweitens niemanden weiterbringen. Ich sage mir und dem Großstadtprinzen immer wieder, dass wir das schon alles irgendwie hinkriegen werden – hauptsächlich deswegen, weil wir gar keine andere Wahl haben, als es irgendwie hinzukriegen 😀

Allerdings gibt es bei aller Aufregung auch ein paar Punkte, auf die ich mich freue:

  • Wohnen in einer „richtigen“ Großstadt. Ja, ich weiß, nominell ist Bonn auch eine Großstadt (deshalb habe ich auch kein schlechtes Gewissen beim Namen meines Blogs ^^), aber Dortmund, sollten wir tatsächlich in Dortmund eine Wohnung finden, ist dann nochmal ’ne Ecke größer. Ich freue mich also auf Kultur, Einkaufsmöglichkeiten, tatsächlich auch auf dieses ganze Ruhrpottflair – auch wenn ich natürlich im Herzen immer ein rheinisches Mädchen bleiben werde.
  • Ein Auto zur Verfügung haben. Wie gesagt, ich hatte noch nie eins, und wenn man mal zu IKEA musste oder einen größeren Einkauf zu erledigen hatte, wurde das Ganze zur logistischen Herausforderung. Ist bestimmt nett, sich über solche Sachen nicht mehr so viele Gedanken machen zu müssen; außerdem kann man dann bestimmt am Wochenende schöne Ausflüge ins Sauerland machen, was ja dort quasi um die Ecke ist.
  • Eine neue Wohnung (einrichten). Wir haben jetzt sechs Jahre in unserer Wohnung in Bonn gewohnt, und hier und da macht sich ein Renovierungsbedarf bemerkbar. Auch wenn ich diese Wohnung sehr geliebt habe, freue ich mich darauf, eine neue einrichten zu können. Ich bin ja leider so bekloppt, dass ich im Kopf immer schon Zimmer einrichte (und dekoriere), die es noch gar nicht gibt! 😉 Bitte sagt mir, dass ihr auch so seid?

Tja, jetzt seid ihr auf dem neuesten Stand! 🙂 Ich werde natürlich neue Freunde in Dortmund brauchen, also wenn ihr in der Gegend wohnt und vielleicht Lust auf ein Treffen habt, schreibt mir gerne eine Email an mail@grossstadtprinzessin.de! Und falls ihr Jobangebote für Archäologen und / oder Blogger in der Region habt, dann auch gerne her damit 😀

Macht es gut und bis zum nächsten Mal,

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Sorry, die Bilder in diesem Post haben ÜBERHAUPT NICHTS mit dem Inhalt zu tun! 😀

 

read this post in english show

Merken

Merken

Merken

Merken

Highlights: October 2016

Es ist November, Freunde (mein Geburtstagsmonat, hurra)! Das bedeutet, der Oktober ist rum (woah), und das bedeutet, es ist Zeit für einen Monatsrückblick in Form meiner Instagram-Bilder. Ich war relativ busy im Oktober, und gegen Ende mal wieder ein bisschen krank, deshalb gibt es diesmal nicht allzu viel zu sehen; ich wünsch euch trotzdem viel Spaß mit dem Post, und wenn ihr mögt, könnt ihr mir hier auf Instagram folgen!

instarueckblick-oktober-2016-collage2Im Rahmen des Herbstferienprogramms im LVR-LandesMuseum hab ich eine ganze Woche lang Kindern bei der Herstellung solcher Papierperlen geholfen, und natürlich auch selber ein paar gebastelt. Dabei sind sehr schöne Ketten entstanden, und vielleicht gibt es demnächst mal ein kleines Tutorial zu dem Thema 😉 Außerdem gab’s einen sehr leckeren Auflauf mit Paprika, Garnelen und Feta, die niedlichsten Taschentücher aller Zeiten (#Verpackungsopfer!) und ich hab endlich mal wieder eine Woche in meinem Project-Life-Album verbastelt. Da hänge ich übrigens massiv hinterher, aber das ist ein anderes Thema für einen anderen Post…

instarueckblick-oktober-2016-collage1Außerdem hab ich mal ein bisschen Tourist in meiner eigenen Heimatstadt gespielt und dem Bonner Münster einen Besuch abgestattet, bevor es demnächst wegen Sanierungsarbeiten für zwei Jahre geschlossen wird. Ich mag es besonders von außen, und am allerbesten gefällt mir der Kreuzgang. Da ist die Atmosphäre so schön still und friedlich!

instarueckblick-oktober-2016collage3Natürlich gab’s auch einige wundervolle Herbstspaziergänge (Ist der Herbst nicht die tollste Jahreszeit überhaupt? Diese ganzen leuchtenden Farben überall!) sowie einen kleinen Abendspaziergang am Rheinufer mit Blick auf die illuminierte Schäl Sick. Zwischendurch war das Wetter auch mal grau und nass, aber immerhin hatte ich meinen bunten Pünktchenschirm für ein bisschen gute Laune bei Regenwetter. Und nachdem die Bastelzeit im Museum um war und ich nicht mehr jeden Tag die Finger voller Kleber und Farbe hatte, hab ich mich mit einer schönen herbstlichen Maniküre belohnt („Blush Berry“ von Maybelline, falls es jemanden interessiert).

instarueckblick-oktober-2016-collage4Das Foto mit dem Moos mag ich irgendwie besonders gerne 🙂 Die tollen orangenen Fliesen hab ich in einem China-Restaurant auf dem Klo entdeckt, und links unten seht ihr den einzigen Internettauglichen Schnappschuss von der standesamtlichen Hochzeit eines befreundeten Paares (auf allen anderen Bildern sind Leute drauf), die wir in Friesdorf beim Spanier gefeiert haben. Falls ihr in der Gegend seid, müsst ihr da unbedingt mal einkehren, die haben die beste Aioli auf der Welt!

So, Freunde, das war’s schon wieder von mir. Bis zum nächsten Mal, und verratet mir doch in den Kommentaren ein paar von euren Oktober-Highlights! 🙂

xoxo, Großstadtprinzessin

 

read this post in english show

Merken

Merken

Merken

Merken

Traveling | Rom Tag 1

Reise Reise! Wow, der letzte Reisebericht hier auf diesem kleinen Blog ist EWIG her, hoffentlich weiß ich überhaupt noch, wie das geht 😉

Heute hab ich jedenfalls den ersten Teil unserer Romreise Anfang September für euch. Der Einfachheit halber werde ich den Reisebericht in Tage aufteilen. Ach, und noch ein kleiner Disclaimer vorweg: Die meisten Fotos hat der Großstadtprinz mit seiner Big Boy Kamera (eine Nikon D70s, falls es die Fotografie-Geeks unter euch ganz genau wissen wollen! [Kommentar des Großstadtprinzen: „Von heutigen Standards aus betrachtet ein sehr bescheidenes und technisch überholtes Modell“]) gemacht, nur ein paar sind von mir mit meinem iPhone. So, genug geschnackt. Los geht’s!

Unsere Reise beginnt mit dem Trip zum Flughafen Köln/Bonn, und sobald ich im Flughafenbus sitze, legt sich ein bisschen die Aufregung. Man merkt schon, dass noch ein wenig die Verreise-Routine fehlt (meine letzten Trips waren mit Reisegruppen, wo man sich um weniger selbst kümmern musste). Wir sind natürlich VIEL zu früh am Flughafen, der Schalter für die Gepäckaufgabe ist noch nicht einmal geöffnet (das Portal, über das wir die Flüge gebucht haben, hatte übrigens schon vorher für uns online eingecheckt). Also noch ein bisschen Rumgammeln, bis wir endlich unsere Koffer loswerden können. Das Gewichtslimit ist zum Glück noch lange nicht erreicht, theoretisch können wir also in Rom nach Herzenslust shoppen 😀

Dann, wie könnte es anders sein: Unser Flug hat Verspätung, also ewiges Rumsitzen am Gate, bis wir endlich boarden können. Die ganze Zeit über muss ich dringend aufs Klo, aber leider wird die Damentoilette am Gate just in dieser halben Stunde grundgereinigt und darf deshalb nicht betreten werden. Ich traue mich aber auch nicht, eine andere Toilette zu suchen, denn was ist denn, wenn gerade dann das Boarding endlich losgeht?

Naja, schlussendlich sitzen wir im Flieger nach Rom und genießen die Aussicht über den Wolken. Hier mal ein paar Eindrücke:

20160901-dsc_0921-bearbeiteta

20160901-dsc_0942-bearbeiteta

img_8390a

Nach etwa einer Stunde und 45 Minuten landen wir dann in Fiumicino. Rom hat zwei Flughäfen, einmal der Aeroporto Leonardo da Vinci in Fiumicino, was etwas außerhalb der Stadt in Richtung Küste liegt, und einmal der Flughafen in Ciampino, wo die ganz billigen Airlines verkehren.

img_8391a

Es geht also raus aus der Germanwings-Maschine, rein in einen kleinen Bus, raus aus dem Bus, rein ins Flughafengebäude. Einmal kurz aufs Klo, dann ab zur Gepäckausgabe.

20160901-dsc_0980-bearbeiteta

20160901-dsc_0982-bearbeiteta

20160901-dsc_0988-bearbeiteta

Dort fällt uns etwas ziemlich cooles auf: Da steht ein Flügel im Flughafen! Einfach so! Dabei steht ein Schild, wo „Play Me“ draufsteht, und offenbar können Fluggäste, die des Klavierspielens mächtig sind, hier einfach ein bisschen klimpern. Finde ich eine fantastische Idee.

Wir müssen ein bisschen warten, aber dann kommen unsere Koffer. Nächster Punkt: Transportmittel in die Stadt organisieren, der Flughafen liegt ja, wie erwähnt, etwas außerhalb. Ein Taxi in die Innenstadt kostet laut Reiseführer knapp fünfzig Euro, dafür sind wir zu geizig. Wir entscheiden uns für den Leonardo Express, da kostet die Fahrt bis zum römischen Hauptbahnhof Termini pro Person vierzehn Euro. Es gibt wohl auch noch einen günstigeren Zug, der hält aber an jeder Milchkanne und braucht dementsprechend länger. Ein Fahrkartenautomat für den Zug (das Verkehrsunternehmen heißt Trenitalia) befindet sich praktischerweise direkt in der Halle mit den Gepäckbändern. Allerdings: Der Automat nimmt kein Bargeld! Wir haben keine Kreditkarte, aber zum Glück wird die normale EC-Karte mit dem Maestro-Symbol anstandslos akzeptiert. Und noch ein Tipp: Die Tickets sind an bestimmte Züge gebunden, man muss also die Abfahrtszeit auswählen beim Buchen. Nehmt nicht den nächsten Zug der fährt, sondern lasst euch ein bisschen Luft, um zum Gleis zu kommen!

Wir schaffen es aber rechtzeitig zum Zug (Noch ein wichtiger Tipp: Die Zugtickets müssen am Bahngleis entwertet werden, da stehen entsprechende Stempeldinger rum!), der angenehm klimatisiert ist (hatte ich erwähnt, dass es ungefähr 30 Grad sind Anfang September in Italien?). Der Großstadtprinz verlädt unsere Koffer und dann lehnen wir uns entspannt zurück und genießen die etwa halbstündige Fahrt in die Ewige Stadt.

Für den Lieblingsmenschen ist es das erste Mal Italien südlich der Alpen, und er staunt ganz niedlich über die doch sehr andere Vegetation. Ich entdecke sogar ein paar wildwachsende Kakteen entlang der Bahnschienen. Dann schließlich: Ankunft in Termini. Der Bahnhof kommt uns wahnsinnig überfüllt und unübersichtlich vor, und wir irren erstmal eine Weile hin und her, bis wir den Weg zur Metro gefunden haben.

roma_-_mappa_metropolitana_schematica

{image source}

An dieser Stelle ist vielleicht ein kleiner Exkurs zum öffentlichen Nahverkehr in Rom angebracht: Es gibt zwei Metrolinien, Linea A und Linea B bzw. B1 (die gabeln sich an einer Stelle auf), eine dritte Linea C wird gerade gebaut. Warum nur so wenige Linien, fragt ihr? Ganz einfach: Rom ist eine sehr alte Stadt, die eine Siedlungskontinuität (Achtung, Fachvokabular!) von mindestens 2700 Jahren aufweist. Das Stadtgebiet war zu keinem Zeitpunkt unbewohnt, dementsprechend sind massenweise archäologische Überreste im Boden zu finden. Deswegen gibt es nur so wenige U-Bahnlinien, und deswegen dauert der Bau neuer Linien so furchtbar lange. Jedenfalls, beide Linien kreuzen sich am Termini, aber da das Netz so dünn ist, sind große Teile des Stadtgebiets nicht daran angeschlossen. Es kann also passieren, dass man irgendwo in Trastevere oder in der Nähe des Vatikans unterwegs ist, und die nächste Metro-Haltestelle meilenweit entfernt liegt. Zusätzlich zu den Metrolinien gibt es Trams / Straßenbahnen und Busse, die allerdings recht unzuverlässig sind — dazu aber an anderer Stelle mehr.

Natürlich ist es auch dort, wo man zu den beiden Metrolinien kommt, wahnsinning überfüllt. Wir brauchen noch eine Fahrkarte (eine Einzelfahrt kostet nur 1,50€, also kaufen wir erstmal Einzeltickets, bis wir uns ein bisschen orientiert haben), und an den Fahrkartenautomaten sehen wir zwei Herren des römischen Verkehrsunternehmens atac, die versuchen, einen der Automaten zu reparieren, offenbar ohne Werkzeug, dafür mit brachialer Gewalt. Allein das kommt uns schon irgendwie typisch italienisch vor — in Deutschland wären die Automaten hochtechnologisiert, und man bräuchte einen IT-Spezialisten, um die Software wieder ans Laufen zu kriegen. In Italien reichen zwei stämmige Kerle, die mal ordentlich dagegen treten 😀

Nächster Punkt: Wir wissen, welche Metrolinie wir brauchen, um zu unserer Ferienwohnung zu kommen (nämlich Linea A), aber welche Richtung müssen wir nehmen? Es gibt Battistini und Anagnina zur Auswahl, die vom Großstadtprinzen zwecks einfacherer Aussprache prompt in Angina und Bronchitis umbenannt werden. Mithilfe der Linienpläne lässt sich aber auch dieses Rätsel lösen (es geht Richtung Angina), und wir schaffen es nach einiger Rennerei und sehr steilen Rolltreppen (wie gesagt, wir befinden uns vermutlich tief unter den Kulturschichten) in die U-Bahn. Die ist zum Glück klimatisiert (denn es ist HEISS und der Anreisestress schlägt sich auch auf dem Kreislauf nieder), aber brechend voll, weil wir wahrscheinlich mitten in der Rush Hour unterwegs sind. Hier noch ein Tipp von mir: Die Türen der Bahn haben nicht, wie bei uns, eine Lichtschranke, die verhindert, dass Fahrgäste zwischen den Türen eingequetscht werden. Dementsprechend wird der arme Großstadtprinz fast zusammengefaltet, als er in der Tür steckenbleibt, und nur mit der Hilfe zweier zuvorkommender Römer kann er sich befreien und doch noch mitfahren. [Kommentar des Großstadtprinzen: Mit einer Lichtschranke hatte ich gar nicht gerechnet, aber schon damit, dass man die Türen, wie in Paris, mit etwas Ellenbogenschmalz wieder aufgedrückt kriegt. Zumindest mit Reisegepäck aber offenbar nicht praktikabel, wie die leichten Blutergüsse bezeugen.]

Es geht fünf Stationen in Richtung Süden, und wir steigen an der Haltestelle Ponte Lungo (oder auch: Prekäre Lungenentzündung) aus. Hier erwartet uns das nächste Problem, das man immer hat, wenn man in fremden Städten aus der U-Bahn kommt: Wo sind wir eigentlich? Wie heißt dieser Platz, wo ist die Straße, die wir entlang gehen müssen, und warum, verdammt noch mal, sind hier die Straßenschilder so gut versteckt? Während der Großstadtprinz versucht, sich zu orientieren, bekomme ich einen Anruf von Marco, der eigentlich an unserem AirBnB auf uns warten sollte, um uns die Schlüssel zu übergeben und uns willkommen zu heißen. Marco spricht zwar Englisch, aber mit einem dicken italienischen Akzent, sodass ich ihn kaum verstehe. Die Quintessenz: Wir hatten unsere Ankunft für fünf Uhr nachmittags angekündigt, aber durch die Verspätung des Fluges und durch das ganze ÖPNV-Gedöns sind wir gute anderthalb Stunden zu spät. Marco kann leider nicht mehr auf uns warten, weil er jetzt zur Arbeit muss. Ich solle ihn aber anrufen, wenn wir an der Wohnung sind, und dann schicke er jemand anderen vorbei. Na super, denke ich mir, dann stehen wir jetzt bestimmt eine halbe Stunde vor unserer Wohnung rum, bis jemand kommt, um uns aufzuschließen. In meinem Kopf höre ich schon die Vorbehalte des Großstadtprinzen: Ein AirBnB, ich weiß ja nicht, sollten wir uns nicht lieber ein Hotel suchen, das ist professioneller, und die Rezeption ist immer besetzt etc.

Meine Sorge stellt sich aber als unbegründet heraus, denn als wir endlich an unserem Haus ankommen (raus aus der Metrostation, geradeaus die Via Albenga entlang, links abbiegen in die Via Acqui und dann immer geradeaus, über die Bahnschienen in die Via Alfredo Baccarini), steht ein freundlicher junger Mann mit Brille und sehr stylishen Schuhen an der Straßenecke (gut angezogen, die Römer), stellt sich als Eduardo vor, begrüßt uns sehr nett und in sehr gutem Englisch und zeigt uns unsere Wohnung.

weg-von-der-metro-zur-wohnung

Bevor ich auf unser wundervolles Apartment zu sprechen komme, noch kurz ein paar Sätze zu der Gegend, in der wir gewohnt haben: Wir waren (mit Absicht) nicht mitten in der Innenstadt, aber trotzdem war es von den Häusern und dem Verkehr her sehr (groß-)städtisch bei uns im Viertel. Die Häuser dort sehen alle mehr oder weniger gleich aus (was die Orientierung zusätzlich erschwert) und wirken auf jemanden, der die deutsche spießbürgerliche Sauberkeit von Haus und Garten gewöhnt ist, leicht marode. Innendrin ist aber alles schnieke und schick, frisch renoviert und sehr modern eingerichtet. Unsere Wohnung ist direkt im Erdgeschoss und wahnsinnig edel und schön eingerichtet, nicht übermäßig groß, aber für zwei Personen mehr als groß genug [Kommentar des Großstadtprinzen: „Ich fand die Größe für eine Ferienbleibe überdurchschnittlich. Aber ich bin auch keine Ferienhäuser für Großfamilien gewohnt“]. Ich bin wirklich sehr begeistert von der Inneneinrichtung, auch weil der vorhandene Platz total gut und sinnvoll ausgenutzt wird (später lese ich in der Anzeige, dass die Wohnung von einem Innenarchitekten eingerichtet wurde, was man absolut merkt). Bei unserer Ankunft steht ein Teller mit herzhaften Snacks auf dem Tisch (irgendwelche Teig-Geschichten und Würstchen und Oliven) sowie kalter O-Saft, wofür wir sehr dankbar sind: eine wundervolle Geste, dass man als müder und abgekämpfter Reisender was zu Essen und was Kühles zu Trinken auf dem Tisch vorfindet. Daumen hoch dafür!

Nachdem Eduardo sich verabschiedet hat und wir uns ein bisschen ausgeruht und ausgepackt haben, gilt es nur noch, ein Abendessen zu finden. In der Wohnung liegt ein kleiner Zettel, wo Empfehlungen zum Essen und Einkaufen draufstehen, und wir beschließen, das Ristorante auszuprobieren, das dort angegeben ist. Wir schaffen es auch, das Etablissement zu finden, doch leider hat es wegen Urlaub geschlossen, und wir sind gezwungen, anderswo einzukehren. Weil wir kaputt und hungrig sind, beschließen wir, uns bei „Da Pietro“ in unserer Straße eine Pizza zum Mitnehmen zu holen, aber als wir in den Laden reingehen, fällt mir ein Schild auf: „Giardino Interno“, und wie sich herausstellt, gelangt man durch einen Korridor in einen riesigen Hinterhof, wo man auch sitzen kann und der voll mit italienischen Familien ist. Die Kellnerin ist niedlich und freundlich; ich versuche erst, mit meinen paar Brocken Italienisch mit ihr zu kommunizieren (der Großstadtprinz hat gar keine Italienischkenntnisse, also bin ich für die Kommunikation zuständig), aber als die ersten längeren Sätze auf mich einprasseln und ich kein Wort verstehe, muss ich unsere Touri-Identität enthüllen (wobei man es uns sicherlich auch ansieht). Ist aber kein Problem, sie spricht auch Englisch und bleibt trotzdem sehr nett. Überhaupt haben wir den Eindruck, dass die Italiener sehr offen sind und Ausländer durchaus freundlich willkommen heißen. Außerdem wissen sie es offenbar zu schätzen, wenn man es erstmal mit Italienisch versucht (selbst wenn man nach zwei Sätzen ins Englische wechseln muss).

img_8392a

Jetzt aber mal zu unserer ersten römischen Mahlzeit. Wir bestellen nicht, wie in Italien üblich, ein paar Antipasti vorweg (die Kellnerin verbirgt ihre Irritation darüber gut, aber nicht perfekt), sondern einfach eine Pizza Tonno e Cipolla und Spaghetti Carbonara. Das Essen ist fantastisch: Um Längen besser als selbst bei richtig guten Italienern in Deutschland, dabei aber erstaunlich leicht. Der Pizzaboden ist hauchdünn, knusprig (mit der gelegentlichen schwarzen Brandblase, was aber gar nicht stört) und auch nur ganz spärlich belegt, und die ganze Angelegenheit ist bei Weitem nicht so fettig, wie man das von hiesiger Pizza gewöhnt ist. Wir sitzen außerdem mitten im italienischen Klischee: große Familien an langen Tischen überall, Kinder, die durch den Biergarten flitzen, lachende (und sehr elegante) Großmütter, rot-weiß karierte Tischdecken. Es ist wie in der Miracoli-Werbung. Während wir dort sitzen, peoplewatching betreiben und genüsslich unser Abendessen verspeisen, füllt sich die Pizzeria zusehends. War ja klar, dass wir uncoolen Deutschen viel zu früh zum Essen gehen, die Italiener fangen um acht erst so langsam an. Wir müssen dann auch relativ lange auf die Rechnung warten, aber das ist nicht weiter tragisch, es gibt ja viel zu gucken (unter anderem ein Fußballspiel, das irgendwann noch angemacht wird) [Kommentar des Großstadtprinzen: „Bei der Übertragungsqualität fühlte man sich als Deutscher wie in die Siebzigerjahre versetzt“].

Nach dem Essen wollen wir noch kurz den Supermarkt (einen „Carrefour“) begutachten, den uns der kleine Zettel in der Wohnung verraten hat. Dabei finden wir schräg gegenüber eine kleine Ausgrabungsstätte! Einfach so mitten in der Stadt! Es ist schon dunkel, deswegen können wir nicht allzu viel erkennen, aber es scheint sich um eine Art Fischzucht zu handeln. Ich als Archäologin bin natürlich völlig fassungslos, in Deutschland muss man solche Orte mit der Lupe suchen und gegebenfalls drei Kilometer durch den Wald latschen, bis man mal die kläglichen Fundamente einer Villa Rustica gefunden hat.

Aber zurück zum Supermarkt, der hat nämlich 24/7 geöffnet und wirkt recht gut sortiert, obwohl er eher klein ist. Wir besorgen uns noch eine Flasche Milch, eine Packung Cornflakes fürs Frühstück und ein Sixpack Mineralwasser, finden aber auf dem Rückweg einen Trinkwasserbrunnen (zu denen komme ich in späteren Beiträgen noch), den wir definitiv jedem abgepacktem Supermarktwasser vorziehen [Kommentar des Großstadtprinzen: „Für die Lebensmittelpreise in solchen Supermärkten sollte man in Rom übrigens mindestens mit dem Doppelten von dem rechnen, was man aus Deutschland gewohnt ist“].

Schließlich laufen wir mit unserer Ausbeute nach Hause und fallen todmüde ins Bett, während um uns herum das italienische Leben tobt. Zum Glück sind unsere Fenster gut abgedichtet 😉 Der erste Tag in Rom war ein voller Erfolg, wenn auch sehr anstrengend, und wir freuen uns auf den nächsten, wenn das Touri-Programm erst richtig losgeht 🙂

 

read this post in english show

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

September in my Planner

20161003-dsc_5703_edit2

Heute wollte ich euch mal zeigen, wie ich meinen Erin Condren Life Planner benutze und dekoriere (Keine Ahnung, wovon ich rede? In diesem Post stelle ich euch den Kalender genauer vor!). Ich dachte, ich mache da so eine monatliche Serie draus. Für den September gibt es erst einmal nicht allzu viel zu sehen, weil wir ja Anfang des Monats im Urlaub waren und ich in dieser Zeit den Planner eigentlich nicht benutzt habe. Ich kann euch aber immerhin die Monatsübersicht und zwei Wochenlayouts zeigen. Wir fangen mit der Monatsansicht an, ok? 😉

20161003-dsc_5711_edit

Die Septemberfarben sind lila und grau. Mit dem Lila bin ich sehr einverstanden, mit dem Grau nicht so, aber ich hab mich bei der Dekoration einfach auf das violette Farbspektrum konzentriert. Für die Monatsansicht benutze ich keine zusammenhängenden Sticker-Kits (obwohl es die durchaus gibt), sondern hauptsächlich Washi Tape (zum Markieren längerer Zeiträume, wie Reisen etc.), die Labels, die beim Kalender dabei sind, und irgendein Set an Stickern, die entweder farblich oder saisonal zum Monat passen. Oft benutze ich hier Sticker, die als Extra bei Frauenzeitschriften dabei sind (ich gestehe: in der Regel kaufe ich die Zeitschrift nur wegen der Sticker!). Wenn der Monat rum ist, nehme ich mir die Sticker und versuche, die Reste auf der Doppelseite zu verteilen, und den Stickerbogen möglichst aufzubrauchen. Das mache ich deswegen am Ende des Monats, weil ich ja dann erst sehe, an welchen Tagen ich noch leere Stellen zu füllen habe – wir wollen uns ja nicht den ganzen Monat mit Stickern zuballern, um dann am Ende keinen Platz für neue Termine zu haben!

20161003-dsc_5720_edit

Kommen wir zu den zwei Wochenlayouts, die ich euch zeigen kann. Im September ist ja immer so eine allgemeine Schulanfangsstimmung, der ich mich nur schwer entziehen kann, obwohl ich jetzt sogar schon mit dem Studium fertig bin. Trotzdem bekomme ich immer Lust, neue Hefte, Ordner und Stifte zu kaufen! Geht euch das auch so?

Aber ich schweife ab; ich hab jedenfalls im September ein Sticker-Kit zum Thema ‚Back to School‘ verwendet, das ich hier gefunden hab (gratis-PDF zum Ausdrucken und Ausschneiden!). Zusätzlich hab ich ein paar andere Sticker benutzt, zum Beispiel ist das Weekend Banner, der Eis-Sticker und die meisten kleinen runden Icons von Carta Printea auf Etsy, die Hydrate- und Essens-Labels (und ich glaube auch die schlichteren Half Boxes) sind auch Printables, die ich hier gefunden habe. Insgesamt hat mir die Woche sehr viel Spaß gemacht, ist alles so schön farbenfroh 🙂

20161003-dsc_5728_edit

Und hier seht ihr mal ein Beispiel für eine Woche ohne zusammenhängendes Kit. In solchen Fällen benutze ich meistens unten einen Streifen Washi, um wenigstens ein bisschen Deko zu haben, und orientiere mich dann farblich am Tape. Wie ihr seht, ist hier alles in verschiedenen Lilatönen und dunklem Pink gehalten, was ja auch sehr gut zu den September-Farben passt. Da ich hier ganz viele verschiedene Sticker verwendet hab (gekaufte und selbstausgedruckte Sticker gemischt!), werde ich die einzelnen Bezugsquellen jetzt nicht auflisten. Wenn ihr irgendwas genauer wissen wollt, dann fragt mich gerne in den Kommentaren! Übrigens: Durch das Washi am unteren Rand musste ich bei diesem Layout die Wetterangaben nach oben an die Tagesspalten verlegen, was sich am Wochenende natürlich ein bisschen mit dem Weekend Banner beißt. Ist also ein bisschen mehr Gefummel. 😉

So, das war der September in meinem Erin Condren 😉 Ich bin nach wie vor sehr, sehr glücklich mit diesem Kalender (#plannerpeace!), und falls ihr euch auch einen Life Planner bestellen möchtet, lasse ich euch nochmal den Referallink da, mit dem ihr und ich einen kleinen Rabatt bekommt:

Klickt hier für einen 10%-Rabatt bei eurer ersten Bestellung bei Erin Condren!

Das war’s für heute von mir. Macht es gut, ihr Lieben!

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Der versprochene Rom-Post ist in Arbeit, ich schwöre! Dauert leider alles länger als geplant, travel blogging ist ganz schön aufwändig 😉

PPS: Gibt’s eigentlich für diese ganzen Stickertypen (Half Boxes, Weekend Banners etc.) auch deutsche Ausdrücke? Ich benutze die englischen mehr aus Not…

 

read this post in english show

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Großstadtprinzessin wird 6!

Oooohooohoo, Leute, heute ist ein denkwürdiger Tag, denn heute hat mein kleiner Blog Geburtstag! 😉 Heute vor sechs Jahren hab ich den ersten (richtigen) Post veröffentlicht, und seitdem hat sich ganz schön was getan.

6-bloggeburtstag

Ich will hier jetzt nicht großartig Bilanz ziehen oder irgendwelche Meilensteine rekapitulieren, aber ich möchte trotzdem die Gelegenheit nutzen, mich bei euch, ihr süßen braven Leserlein, zu bedanken, dass ihr immer noch hier seid und hoffentlich gerne meine Posts lest. Ich weiß, dass einige von euch schon sehr lange dabei sind, andere kommen vielleicht gerade erst dazu, aber ich freu mich über jeden Einzelnen von euch 🙂

So, bevor das hier jetzt sentimental wird: Das wollte ich nur kurz loswerden. Macht es gut und bis zum nächsten Mal!

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Ich sitze übrigens am ersten Teil des Rom-Reiseberichts, ich bemühe mich, den irgendwann am Wochenende online zu stellen!

 

read this post in english show

Merken

Instarückblick September 2016

Tja, ihr Lieben, da bin ich wieder. Nach einer mehr oder weniger unfreiwilligen Blogpause im September, weil einfach viel zu viel los war, melde ich mich zurück mit dem Versuch, wieder mehr und regelmäßiger zu bloggen. Ich fange klein an und habe heute erstmal den Instarückblick für euch.

Das Highlight des Monats war natürlich unser „Urlaub“ (ich schreibe das in Anführungszeichen, weil ein Trip nach Rom mit einer Archäologin wohl eher Arbeit ist als Urlaub ^^) in Rom Anfang September. Leute, es war sooooo toll! Es gibt so unglaublich viel zu sehen, die ganze Stadt ist ein einziges Freilichtmuseum. Die Bilder von unserer Reise habe ich hier übrigens rausgenommen; es kommen demnächst ein paar Extra-Posts zu dem Thema. Wer das nicht abwarten will, kann sich die Fotos hier natürlich schon einmal anschauen.

september-2016-rueckblick-collage-4

Mit jede Menge Eis (kein Vergleich mit dem italienischen Gelato, natürlich!) und Mittagspausen im Hofgarten den Sommer gebührend verabschiedet.

september-2016-rueckblick-collage-1

Teilgenommen an einer geführten Wanderung auf den Ennert im Siebengebirge. Leider war das Wetter ziemlich trüb, aber es war trotzdem toll, mal den beginnenden Herbst im Wald zu erleben und ein bisschen frische Luft und Bewegung zu bekommen 🙂

september-2016-rueckblick-collage-3

Als Belohnung für fleißige Wanderer gab’s hinterher Mittagessen in der Bonner Burgermanufaktur. Die wurde uns von allen Seiten wärmstens empfohlen, und die Pommes (meine ersten Süßkartoffelpommes!) und hausgemachten Saucen waren auch echt richtig lecker (vor allem die Mayo, mjam mjam). Die Burger an sich fand ich angesichts des Hypes aber ein bisschen enttäuschend – vielleicht lag das aber auch daran, dass ich vergessen habe zu sagen, dass wir unsere Burgerpatties gut durch wollen und nicht medium. Ich mag kein halbrohes Hackfleisch. Dann gab es noch die obligatorischen Flammkuchen mit Schinkenwürfeln und Frühlingszwiebeln, einen tollen Abendhimmel auf der Autobahn und viele schöne Herbstspaziergänge.

september-2016-rueckblick-collage-2

Aus meinem Erin Condren hab ich im September nicht viel gezeigt (keine Sorge, dazu kommt noch ein Extra-Post), musste aber doch meinen Fund der süßesten Herbst-Sticker aller Zeiten mit euch teilen (sie waren als Extra bei der Oktober-Ausgabe der „Welt der Frau“ mit dabei, und wenn ihr schnell seid, findet ihr vielleicht noch ein Heft). Außerdem gab es mal wieder (ein seltener Luxus) eine Ladung Planner Stickers, diesmal vom deutschen Etsy-Shop „MiriMiBelle“.

So ihr Lieben, das war schon wieder der September. Ich freu mich sehr auf den Oktober (wenn ich so drüber nachdenke, könnte dieser sogar mein Lieblingsmonat sein), auch wenn wieder wahnsinnig viel los sein wird. Aber dann wird’s immerhin nicht langweilig, gell? 😉

Wie war euer September? Irgendwelche Highlights?

xoxo, Großstadtprinzessin

 

read this post in english show

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Voyage, Voyage!

Freunde, ich springe hier nur kurz rein, um euch wissen zu lassen, dass der Großstadtprinz und ich ab morgen in ROOOOOOOM sind (meine Begeisterung lässt sich nur schwer im Zaum halten), und daher hier eine kleine Pause eingelegt wird.

14063413_1650407305274606_553689056_n

Es wird sicher viel zu instagrammen geben, also schaut dort gerne mal rein, wenn ihr wissen wollt, was wir so treiben 🙂 Irgendwann gegen Ende nächster Woche sollte ich mich aber auch wieder melden.

Macht’s gut bis dahin!

xoxo, Großstadtprinzessin

 

Just checking in really quickly to tell you that the boyfriend and me will be on holiday in Rome for the next couple of days! I should be back to regular posting by the end of next week, though. In the meantime, you can follow what we’re up to over on Instagram!

See you soon! 🙂

xoxo, Großstadtprinzessin

 

Merken

DIY-Dienstag #52 | 7 neue Ideen zum Selbermachen

Na ihr Lieben, hattet ihr ein schönes Wochenende? 🙂 Meins war ein guter Mix aus Action und Entspannung, und ich bin jetzt voll motiviert, noch einiges zu schaffen, bevor es Anfang September für uns nach Rom geht (Follower auf Instagram, Twitter und Facebook wissen schon Bescheid!). Heute hab ich für euch mal wieder einen DIY-Dienstag mit den 7 besten Selbermach-Ideen der letzten Wochen, zumindest meiner bescheidenen Ansicht nach. Viel Spaß! 😉

DIY-Dienstag #52 - 7 neue Ideen zum Selbermachen

Merken

  1. Knallbuntes Brillenetui, passend zum Konfetti in meinem Kopf – My Poppet Makes
  2. Fruchtige Geschenkanhänger, perfekt für Sommergeschenke und -parties – Whitehouse Crafts (übrigens: noch mehr ‚vitaminreiche‘ Bastelideen gibt’s hier und hier!)
  3. Selbstgenähte Küchenhandtücher aus Seersucker mit buntem Schrägband – Sugar & Cloth
  4. DIY-Briefumschläge in geometrischen Formen – Camille Styles
  5. IKEA-Hack: Schneidebretter in Häuschen-Form – Paper & Stitch
  6. Heißluftballons aus Filz als Untersetzer für die Teetasse – Mollie Makes
  7. Fotohintergrund für Parties oder Hochzeiten aus ganz vielen bunten Ballons – Oh Happy Day

Wie immer habe ich Schwierigkeiten, mich für einen Favoriten zu entscheiden – vielleicht das Brillenetui oder die Ballonwand…? Welche Idee gefällt euch am besten? 😉

xoxo, Großstadtprinzessin

 

read this post in english show

Merken

Merken

Ein Geburtstagsalbum

Vor etwa einem Jahr (ja, ich habe tatsächlich so lange gebraucht, um das Projekt fertigzustellen und zu verbloggen) hatte unsere Freundin Paula ihren 30. Geburtstag. Als eines ihrer Geschenke von uns haben wir ihr angeboten, ein Erinnerungsalbum von der Party zu erstellen. Dieses Album möchte ich euch heute zeigen.

DSC_7440_edit

Das ist das gute Stück! Das Album ist ein sogenannten Lifebök in der Variante „Daily Dose“, und neben dem Ordner an sich sind einige sehr schön designte Seiten im Lieferumfang enthalten, von denen ihr später auch noch einige sehen werdet. Ich fand hier vor allem das Blumenmuster am Ordnerrücken sehr hübsch. Außer dem Titel und dem Moosgummiherzchen haben wir übrigens das Cover so gelassen, wie es ist. Das Schildchen mit dem Namen der Jubilantin war ursprünglich ein kleiner Briefumschlag, auf den eine andere Freundin mit kleinen Klebeperlen ihren Namen geklebt hatte. Die restlichen Buchstaben habe ich mit meinen geliebten Muji-Buchstabenstempeln gestempelt.

Übrigens haben wir Paula schon während der Party gebeten, diverse Memorabilia zu retten (Bierdeckel, Geschenkpapier, Geburtstagskarten, Verpackungen etc.), sodass sie uns nach dem Fest eine ganze Tüte mit Papierschnipseln überreichen und wir diesbezüglich aus dem Vollen schöpfen konnten.

DSC_7445_edit

So dick ist das Album schlussendlich geworden. Sieht auf den ersten Blick gar nicht so voll aus, aber die Ringe im Ordner sind relativ klein, und hätten wir noch mehr Seiten abgeheftet, hätte man nur noch sehr schwer umblättern können. Trotzdem bin ich sehr froh über das Gummiband gewesen, das finde ich immer wahnsinnig praktisch.

DSC_7447_edit

Und hier noch schnell die Rückseite. Auch die ist bis auf das kleine Klebeherzchen ganz „naturbelassen“; ich fand das Design und die ganzen aufgedruckten Motive des Albums ganz nett und wollte nicht zuviel hinzufügen. Die Moosgummiherzen waren übrigens auch in Paulas Memorabilia-Tüte: Ich vermute mal, dass sie bei irgendeinem ihrer Geschenke als Konfetti oder Füllmaterial dienten, und als ich sah, dass die eine klebende Rückseite haben, war mir klar, dass ich die als Embellishments verwenden muss (Woah, Scrapbooking-Lingo!). Ich hab sie überall im Album verteilt, und ihr werdet ihnen noch öfter begegnen 😉

DSC_7451_edit

In beiden Innencovern gibt es diese Taschen, die wir zur Aufbewahrung von Paulas Geburtstagskarten benutzt haben. Auf diese Weise mussten wir die Karten nicht lochen, und auch hinsichtlich des Bindungs- und Umblätterproblems war das die bessere Lösung. Außerdem kann Paula so die Karten jederzeit herausnehmen und anschauen, wenn sie mag 🙂

DSC_7457_edit

Das ist gewissermaßen die Titelseite. Der Hintergrund mit dem coolen Schreibmaschinenprint war eine von den Seiten, die beim Lifebök dabei waren. Der Hirsch hing tatsächlich so in der Location an der Wand, und wir haben ihn einfach aus einem Foto ausgeschnitten und auf die Seite gepappt. Dazu noch einen Logosticker der Location, pinkes Sticky Note in Sprechblasenform mit einem netten Spruch, ein Moosgummiherz, und ein Name und ein Titel für den Hirsch. Fertig.

DSC_7461_edit

DSC_7464_edit

Die nächste Doppelseite ist, wie man sieht, Location und Buffet gewidmet. Wir haben im Bonner Gesindehaus gefeiert, wo es sehr zünftiges und wahnsinnig leckeres Essen gibt. Als Basis für das Layout dienen wieder hübsche Seiten aus dem Lifebök, und wegen der netten Deko am oberen Rand brauchte es außer den Fotos und den Buchstabenstickern (Vielen Dank an meine liebe Brieffreundin Naddy, die mir die Sticker geschickt hat!) nicht viel. Wir hatten einen Bierdeckel aus dem Gesindehaus, den hab ich einfach gelocht und mit eingeheftet; dadurch wird das Ganze direkt ein bisschen interessanter, so von der Haptik her 😉

DSC_7467_edit

DSC_7468_edit

Da einer der Partygäste lobenswerterweise ein paar witzige Zitate und Sprüche des Abends festgehalten hatten, konnten wir auch damit eine Seite füllen. Auch hier haben wir alles ganz schlicht gehalten: Titel mit Buchstabenstickern, Moosgummiherz, fertig.

DSC_7471_edit

DSC_7475_edit

Dann gab’s noch eine Doppelseite mit dem Geburtstagskind und seinen Geschenken. Auch hier haben die Vordrucke aus dem Lifebök die meiste Arbeit übernommen; außer den Fotos habe ich nur einen Titel und ein Klebeherz hinzugefügt.

DSC_7476_edit

Sooo, und jetzt kommen wir zum Herzstück des Albums! Wir haben während der Party an alle Gäste diese kleinen Fragebögen verteilt und sie gebeten, uns am Ende des Abends die Zettel ausgefüllt zurückzugeben (Stifte haben wir bereitgestellt, und die Fragebögen haben wir auf etwas festeren Karton gedruckt, falls es euch interessiert). Wir haben uns nur drei Fragen überlegt, damit erstens die Gäste nicht überfordert werden, und damit zweitens für jede Antwort genug Platz auf dem Fragebogen ist. Die Fragen oder vielmehr Schreibimpulse waren:

  1. Kennengelernt habe ich Paula…
  2. Seit ich Paula kenne…
  3. Für die nächsten dreißig Jahre wünsche ich Paula…

Zu meinem großen Erstaunen haben wirklich ALLE Gäste die Fragebogen bereitwillig ausgefüllt. Viele meinten, dass das mit dem Album und den Fragebögen eine schöne Idee sei, was mich natürlich sehr gefreut hat. Ich hatte nämlich im Vorhinein befürchtet, dass irgendwer murrt oder keine Lust auf derlei „Albernheiten“ hat, aber die Gäste waren wirklich sehr kooperativ. Ein Gast, der als Anhang mit war und Paula erst an dem Abend kennengelernt hat, hat bemerkenswert kreative Antworten gegeben (so à la „Seit ich Paula kenne, hab ich das Buffet genossen, leckeres Bier getrunken und mich gut unterhalten“), manche Antworten waren sehr rührend, und manche Gäste haben kleine Zeichnungen auf den Zetteln hinterlassen. Auf die Rückseiten der Fragebögen haben wir Fotos von den jeweiligen Gästen geklebt (was gar nicht so einfach war, da wir ja nicht alle Gäste mit Namen kannten, also war ein bisschen Detektivarbeit erforderlich), und natürlich hier und da Moosgummiherzen verteilt.

DSC_7482_edit

Ich weiß nicht mehr genau, wieviele Fragebögen wir hatten, aber sie machen auf jeden Fall etwa 70-80% des Albums aus. Natürlich haben auch der Großstadtprinz und ich jeweils einen Bogen ausgefüllt. Ganz hinten gibt es dann noch einmal eine Tasche mit weiteren Geburtstagskarten, und das ist im Wesentlichen das Album 🙂

Vor einer Weile haben wir Paula das Album überreicht, und ich denke, dass sie sich sehr gefreut hat. Vor allem natürlich über die ganzen kleinen Botschaften ihrer Freunde, die wir ja nur gesammelt und nicht verfasst haben, aber vielleicht auch ein bisschen über das Album selbst. Ich kann euch jedenfalls nur ermutigen, falls ihr im Freundes- oder Familienkreis demnächst einen ähnlichen Anlass habt, über ein solches Geschenkalbum nachzudenken. Ihr macht damit jemandem eine riesige Freude, und außerdem bekommt man solche Geschenke nicht alle Tage 🙂

Habt ihr auch schon einmal Erinnerungsalben für andere Leute erstellt? Erzählt mir doch in den Kommentaren davon!

xoxo, Großstadtprinzessin

 

read this post in english show

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken