A Peek into my Journal

In letzter Zeit bin ich wieder total im Journaling-Fieber. Das geht bei mir anscheinend immer stoßweise, was schade ist, weil dann die Zwischenphasen etwas auf der Strecke bleiben. Aber naja, man kann es nicht forcieren, sonst verliert man den Spaß daran, richtig?

Recently I’ve been journaling a lot again. Apparently there are periods when I’m really enthusiastic about it and then there are times I’m not. Which is a bit of a bummer, since these times don’t get documented as well, but I guess you can’t force these things, right?

Ich dachte, ich zeige euch mal ein paar Seiten, vielleicht könnt ihr ja was damit anfangen (Achtung, jetzt wird’s bilderlastig!)…

I thought I’d share a few of my recent pages, in case you are interested (Beware, there are lots of pictures!)…

Journal 9

Anfang des Jahres war ich noch sehr motiviert, für jeden Monat so eine Art Intro-Seite zu gestalten. Da die Januar-Seite bislang die einzige ihrer Art ist, kann man wohl sagen, dass ich die Idee nicht wirklich konsequent durchgehalten habe 😀 Das Kästchen in der linken unteren Ecke ist übrigens so eine Art Monats-ToDo-Liste.

Early this year I had the idea to create an intro page for each month. Since this is the only page of this sort so far, I suppose I haven’t been as consequent with these as I had hoped 😀 The card in the bottom left corner is some sort of monthly to-do list, by the way.

Journal 2

Und damit kommen wir auch schon zu den aktuelleren Seiten. Diese hier hab ich vor einer Woche oder so gemacht, inspiriert von einer ähnlichen Seite, die ich im Internet gefunden hatte. Ich habe mir einfach ein paar hübsche, thematisch passende Fotos aus dem Internet rausgesucht, ausgedruckt und auf die Seite gepuzzelt. Und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. 🙂

Now, on to the more recent pages. I did this one a week or so ago, inspired by something I saw on the internet. I just picked a few pretty pictures online, printed them out and stuck them on the page, tetris-style 😉 I really like how it turned out.

Journal 4

Manchmal habe ich ganz schlimme Ohrwürmer von Songs, deren Lyrics ich sehr schön finde (obwohl ich im Allgemeinen eher wenig auf Songtexte achte), und in solchen Fällen müssen die einfach zu Papier gebracht werden. Den Hintergrund dieser Seite habe ich mit einem silbernen Gelstift gezeichnet. Außerdem kam sehr spaciges silbernes Tape zum Einsatz sowie mein neuer Datumsstempel und mein Labelprägedingsbums. Im Vergleich zu den meisten anderen Seiten ist dieser hier relativ schlicht und “un-bunt”, aber das werdet ihr ja gleich noch sehen 😉

Sometimes a song gets stuck in my head that I really love the lyrics of (although I usually don’t pay that much attention to the words), and then I need to put then on paper. I drew the background on this page with a silver gel pen. I also used my shiny, silver tape, my new date stamp and my new labelmaker-thingy. In comparison to the other pages this one is quite plain and monochromatic – but you’ll see soon 😉

Da ich meistens eher wenig zu erzählen habe, aber viele Kleinigkeiten, die ich festhalten möchte, mache ich oft solche Smashbook-artigen Seiten, wo ich den Hintergrund nett gestalte und dann einfach jede Menge Kram dazuklebe, mit kurzen Kommentaren versehen. Hier hab ich übriggebliebenes Geschenkpapier als Hintergrund auf die Seite geklebt. Der Rest sind zwei Handyfotos, ein Aufkleber von einer Wassermelone, eine Kaugummiverpackung, Klamottenetiketten und ein Ausschnitt aus einer Zeitschrift.

Most of the time I don’t have much to tell, but many many little snippets and nick-nacks. So I often create these smashbook type pages, where I do something nice for the background and then just glue random bits and pieces on it, with a few short comments. Here I used two phone pictures, a fruit sticker, the wrapping of my current favourite chewing gum, a magazine cut-out and clothes labels.

Journal 6 Collage

Gleiches Prinzip: Zitate aus dem Alltag, eine kleine Liste von einem Abend mit Gästen (auf unserem Minimini-Balkon!!!), ein getrocknetes Gänseblümchen usw…

Same principle here: patterned background, quotes from daily life, a list of an evening with guests (on our tiny balcony!), a dried daisy and so on…

Oben links hab ich das Heftchen eingeklebt, das bei meinem neuen Terminkalender dabei war. Die Büroklammer hält es zusammen, aber wenn man sie wegnimmt, kann man das Heftchen noch auseinanderfalten.

In the upper left corner I glued in the leaflet that came with my new daily planner. The paperclip holds it together, but when you remove it you can still unfold the leaflet.

Journal 7 Collage

Vor einer Weile hatte ich mit meiner Mini-Band einen kleinen bescheidenen Auftritt, der aber trotzdem sehr aufregend für mich war, und diese Seite handelt von dem Abend. In der Ecke rechts oben ist der Kassenbeleg von den Ohrringen, die ich getragen habe (ich fand die Rückseite so hübsch, deswegen ist die oben), und in dem (selbstgemachten) Umschlag habe ich unsere Programmliste sowie einen ausgedruckt Tagebucheintrag. Es gab viel zu erzählen, und ich wollte das nicht alles per Hand schreiben. Abgesehen davon, das dann viel Platz im Journal verloren geht.

A while ago I had a little gig with my mini band, which was pretty exciting for me, so this page is about that evening. In the upper right corner is the voucher from the earrings I wore that night (I thought the backside was pretty cool, so that side faces upwards), and the (selfmade) envelope contains the setlist from our gig and a journal entry that I typed on the computer and printed out. I had a lot to tell and didn’t bother writing it all by hand; also, because it takes a lot of space in my journal.

Dann war hier bei uns in der Gegend vor anderthalb Wochen oder so ein ziemlich heftiges Unwetter, was ich in dieser Doppelseite dokumentiert habe. Viel Text hier, ein Papier mit Wolkendruck als Hintergrund links, die SMS-Konversation mit dem Großstadtprinzen über das Naturschauspiel in Sprechblasen, und Fotos von den Überschwemmungen, die ich auf der Homepage unserer Tageszeitung gefunden und ausgedruckt habe.

Then, a week or two ago we had a pretty intense thunderstorm in my area, which I documented on this spread. There’s a lot of text here, I used paper with a cloud print for the background on the left, I wrote the text message conversation with my boyfriend about the rain and the thunder in the speech bubbles, and I printed out a few pictures showing the flooding in my town, which I found on the website of our local newspaper.

Journal 1

Bei der letzten Seite wollte ich euch mal zeigen, wie die Hintergründe aussehen, bevor der ganze Kladderadatsch ins Album geklebt wird. Wie gesagt benutze ich gerne bedrucktes Papier, aber ich gestalte den Hintergrund auch gern selbst. Die türkisen Punkte links sind mit einem Bleistiftradiergummi gestempelt (mir gefällt sehr gut, dass sie alle verschieden hell sind, das ist ein sehr schöner Effekt), und das Fischgrätmuster auf der rechten Seite hab ich einfach mit einem Filzstift gemalt. Es ist ein bisschen unregelmäßig, das finde ich aber eigentlich sehr schön so. Natürlich kann man auch ein Lineal nehmen, wenn man es lieber akkurat mag.

This is the last double page, and I thought I’d show what the pages look like before I start filling them. Like I said, I sometimes use patterned paper and glue that on the page, but sometimes I also like to do the background myself. The teal dots on the left are stamped with a pencil eraser (I like their varying colour intensity, it’s a cool effect in my opinion), and the herringbone pattern on the right I just drew with a felt tip marker. It’s a little wobbly, but that’s okay, I like it that way. You could of course also use a ruler, if you prefer it to be more accurate.

Journal 10 Collage

Und das ist quasi das “Nachher” dieser Doppelseite. Thematisch ist es hier wieder ziemlich random: Ein Umschlag mit einem Zitat von einem meiner Dozenten, und mit zwei Flyern aus der Uni, die Einladung zu einer Ausstellungseröffnung bei uns im Institut und darunter eine Visitenkarte einer Kommilitonin, die auch einen DaWanda-Shop hat. Der gelbe Zettel ist meine Visualisierung der Eselsbrücke, mittels derer man ermitteln kann, ob der Mond zu- oder abnimmt. Dann hab ich noch den Ausleihzettel aus der Stadtbücherei eingeklebt, mit meiner ersten Einschätzung der ausgeliehenen Bücher. Ihr seht also, eine mehr oder weniger wahllose Mischung von allem, was so auf meinem Schreibtisch und in meiner Handtasche rumfliegt, und das ich nicht wegschmeißen möchte 🙂

And this is basically the “after” of that spread. Again, it’s pretty random: The envelope contains two flyers from my university, and a quote of one of my professors on top of it. On the right, there’s the invitation to an exhibition opening in my institute, and beneath that I put a business card of a fellow student who also has a DaWanda shop. Then I included the library receipt from the books that I’m currently reading, along with my first impressions of them. So, basically I included all the junk from my desk and my purse that I didn’t want to throw away 🙂

Tja, soviel dazu. Ich weiß nicht genau, ob euch solche Posts interessieren, aber ich hatte sehr viel Spaß beim Gestalten dieser Seiten und dachte, vielleicht mögt ihr mal schauen 🙂

Führt ihr auch ein Journal oder Tagebuch? Und wie gestaltet ihr eure Seiten?

So, there’s that. I’m not sure if these kinds of post interest you guys at all, but I had a lot of fun creating these journal pages and I thought you might want to have a look. 🙂 Do you keep a journal or something similar? What do you put inside?

xoxo, Großstadtprinzessin

9 Responses to A Peek into my Journal

  1. Die sind ja toll geworden und eine gute Alternative zu einem “richtigen” Tagebuch. Aber ob ich es schaffe sowas durchzuhalten? naja, kommt auf einen versuch an….Schreibst Du immer alles an einem Tag oder wächst die Monatsseite im Verlauf des Monats?

    • Also, das mit dem Durchhalten ist so eine Sache, da meine Begeisterung wie gesagt phasenweise verläuft, und wenn ich gerade einen Schub habe, möchte ich am liebsten den ganzen Tag nichts anderes machen 😉 Meistens entsteht pro Woche eine Seite (ich sammele dann unter der Woche Papierschnipsel, Zitate, kleine denkwürdige Momente usw.), also setze ich mich am Wochenende hin, breite alles vor mir aus und stelle die Seite zusammen. Bei besonders denkwürdigen Ereignissen (wie jetzt z.B. dem Auftritt oder dem Gewittertag) gibt es mitunter mehr zu erzählen, sodass ich dafür dann eine eigene Seite mache.

  2. Ich finde das super, gerne mehr davon! Sehr inspirierend! Ich sollte das auch mal versuchen (sieht bei mir sicher dann aber nicht so toll aus, ich bin da nicht gerade begabt :-D). Es spart außerdem langweilige Worte, Bilder sagen ja oft viel mehr aus, gerade auch, wenn mein Einkäufe dokumentiert. Ich schreibe täglich Tagebuch, da lohnt sich das richtig!

  3. Hach, ich finde das super. Aber ich schaffe es in der Tag kaum, Tagebuch zu schreiben. Ich habe aber vor, es defitiniv mal auszuprobieren, ein Journal zu führen…. Wer weiß, wann es dann auch klappen wird.

    Liebe Grüße
    Nele

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