Animalische Intelligenz

Ich habe soeben eine Krähe dabei beobachtet, wie sie aus dem Flug eine Walnuss auf unser Garagendach fallen ließ, um so das Hindernis der Schale zu überwinden. Ziemlich clever für so’n blöden Vogel, hmm?

Und da ich heute auch ein Mini-Gespräch mit dem Großstadtprinzen über den Unterschied zwischen Tier und Mensch geführt habe, stelle ich folgende Fragen zur Diskussion: Gibt es einen Unterschied? Wenn ja, welchen? Sicher, viele von euch werden jetzt denken: Aber mein Meerschweinchen, das ist sooo schlau, das kann (insert guinea-piggish activity). Klar, viele Tiere sind erstaunlich intelligent. Dafür, dass sie Tiere sind. Aber ist diese Intelligenz ansatzweise mit der menschlichen vergleichbar? Oder, um noch abstrakter und philosophischer zu werden, was macht einen Menschen aus? Ist es die Sprache (es gibt Orang-Utans, mit denen man über Gebärdensprache kommunizieren kann)? Gefühle (ich bin fest davon überzeugt, dass Hunde z.B. sehr emotional sein können)? Der Sieg des Gewissens über den Instinkt?

Ich bitte um rege Anteilnahme an diesem Thema, eure Meinungen interessieren mich sehr 🙂

xoxo, Großstadtprinzessin

One Response to Animalische Intelligenz

  1. Äääääh ja, also mal eine Bemerkung (die ich einfach nicht unterdrücken kann 🙂 ) über die Krähen…. Krähen sind quasi die “Menschen” unter den Vögeln. Sie sind nicht nur schlau, sie haben eigenes Abstraktionsvermögen… z.B. wissen Sie genau, dass sie ..sagen wir mal an einem Faden ziehen oder ein bestimmtes Hilfsmittel benutzen müssen, um an die Leckerei zu bekommen, ohne es vorher gezeigt zu bekommen oder üben zu müssen. Manches Kind kriegt das nicht von selbst hin. Dazu kommt, dass Krähen gerne spielen. D.h. sie rutschen im Schnee auf dem Rücken Hügel runter, ärgern aus Spaß Artgenossen oder anderes Kroppzeug, fliegen nur aus Lust Loopings, benutzen Werkzeuge ec… die Liste ist lang. Walnüsse werden auch auf die Straße gelegt, damit Autos sie für die Krähen knacken.

    Manchmal glaube ich, der Mensch macht sich mit seiner sogenantnen Intelligenz das Leben nur unnötig schwer und kompliziert, obwohl er das ganze als Fortschritt und größere Annehmlichkeit definieren würde. Dabei macht er sich allerdings auch abhängiger, als er denkt. Also ganz ganz gaaanz platt betrachtet: Am Ende der Gleichung für all seine Errungenschaften hat der Mensch Kleidung, ein Heim, Beschäftigung und genug zu Essen. So’n Vogel zum Beispiel hat ein warmes, wasserdichtes Federkleid, baut sich -wenn er braucht- in 2 Tagen ein Nest und meist genug zu Essen. Als Ausgleich für die wenigen “Nachtteile” hat er ewig viel Freizeit und löst seine Probleme mit weniger Aufwand und in kürzerer Zeit als der Mensch.
    Intelligenz ist also meiner Meinung nach zu 100% relativ.

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