Jetzt also Oldenburg – was mache ich eigentlich hier?

Freunde, es passiert einiges bei mir in letzter Zeit. Wer mir in den diversen Netzwerken folgt (Twitter! Instagram! Facebook!), hat sicherlich schon mitbekommen, dass ich aktuell schon wieder ganz woanders bin. Nach unserem Umzug ins Ruhrgebiet Anfang des Jahres bin ich Ende März noch weiter nördlich und noch weiter weg von meiner rheinischen Heimat gezogen, nämlich nach Oldenburg (falls jemand von euch keine Ahnung hat, wo das ist: die nächste größere Stadt ist Bremen). Und der aufmerksame Leser merkt schon an der Formulierung: Der Großstadtprinz ist in Dortmund geblieben. Seufz.

Die Haaren in Oldenburg

Bevor ihr jetzt alle Panik schiebt und Trennungsgerüchte aufkommen oder dergleichen: In der Hinsicht ist alles gut! 🙂 Wir sehen uns jetzt nur noch am Wochenende, was nicht so schön ist, aber mein Aufenthalt hier ist ja zum Glück zeitlich begrenzt. Also, was mache ich denn jetzt eigentlich hier im Noooaaden? Einige von euch werden vielleicht wissen, dass ich Archäologie studiert und seit meinem Abschluss letztes Jahr einen Job im Museumsbereich gesucht habe. Umso mehr freue ich mich, dass ich einen Platz in einem Weiterbildungsprogramm bekommen habe, das genau so Leute wie mich (also Kulturwissenschaftler aller Art) für die Museumsarbeit qualifiziert. Falls einige von euch das genauer interessiert, lasst mir einen Kommentar da, ich mache gerne einen extra Blogpost zu dem Thema! Jedenfalls dauert die Weiterbildung sechs Monate (eigentlich acht, aber ich bin verspätet eingestiegen), läuft noch bis Ende September und findet hier in Oldenburg statt — ok, das stimmt auch nicht ganz: Das Programm besteht aus Seminaren, EDV-Schulungen und praktischer Museumsarbeit in einem von zehn Partnermuseen. Der theoretische Teil ist immer in Oldenburg, aber der praktische Teil findet in meinem Fall in Cloppenburg statt, in dem dortigen Freilichtmuseum. Cloppenburg ist etwa 45 km von Oldenburg entfernt, aber ich komme mit dem Zug in etwa dreißig Minuten ganz gut zur Arbeit, und fühle mich in „meinem“ Museum sehr wohl 😉

Museumsdorf Cloppenburg

Etwa ein Drittel der Zeit besteht aus Seminaren und Schulungen (wie gesagt, in Oldenburg), und zwei Drittel bestehen aus der Museumsarbeit in Cloppenburg — warum, fragt ihr euch, wohne ich dann nicht in Cloppenburg? Cloppenburg ist relativ klein, und es wäre schwer geworden, hier schnell und vor allem für vorübergehend eine Bleibe zu finden. Oldenburg (auch nicht riesig, also das mit der Großstadtprinzessin ist aktuell ein bisschen gemogelt ^^) ist immerhin eine Studentenstadt, dementsprechend größer sind die Chancen auf ein möbliertes WG-Zimmer zur Zwischenmiete. Außerdem wohnt ein Teil meiner Verwandtschaft hier, was schon mal für Starthilfe, Tips, Notunterkünfte etc. perfekt ist. Und schließlich: Oldenburg ist voll schön! 🙂

Das Oldenburger Schloss

So, das soll als erste Kurzinfo für euch genügen. Ich bin noch ein paar Monate hier und werde bestimmt noch ein bisschen berichten. Und falls ihr hier irgendwo in der Nähe wohnt: Kommt bei uns im Museum vorbei, jetzt im Sommer ist es wunderschön dort! 😉

xoxo, Großstadtprinzessin

 

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Happy New Year!

Aloha, Freunde! Mit dem obligatorischen, alljährlichen Wunderkerzenbild hüpfe ich kurz hier rein und wünsche euch ein frohes, gesundes, glückliches, erfolgreiches neues Jahr 2017 (wenn auch mit ein paar Tagen Verspätung, vergebt mir!). Das letzte Jahr war in vielerlei Hinsicht sehr turbulent, im Guten wie im Schlechten, und hoffentlich wird’s in nächster Zeit alles ein bisschen ruhiger und stabiler.

25-happy-new-year-2017

Gerade sitze ich in der Stadtbücherei hier in unserem neuen Viertel – wir haben noch kein Internet in der neuen Wohnung (die Blogger und Internet-Kids unter euch können vielleicht verstehen, wie grausam das für mich ist 😉 ), und hier gibt’s Gott sei Dank WLAN, und eine hübsche Auswahl an Lesestoff noch obendrein. In einer halben Stunde werden hier die Pforten geschlossen, aber ich kann noch kurz diesen kleinen Beitrag für euch schreiben. Ab morgen kümmere ich mich dann auch wieder um die Facebook-Seite und den ganzen Social-Media-Kram, und fange an, neue Blogposts vorzubereiten, denn geplant ist natürlich einiges.

So, das war’s schon wieder von mir, aber schaut bald wieder vorbei! Bis dahin, ihr Lieben! <3

xoxo, Großstadtprinzessin

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Merry Christmas & another Life Update

Ihr Lieben, zunächst einmal vielen Dank für eure lieben Kommentare in letzter Zeit – ich komme aktuell nicht dazu, sie einzeln zu beantworten, aber ich lese sie alle und freue mich sehr drüber! Sicherlich habt ihr euch schon gedacht, dass meine Schweigsamkeit in den letzten Wochen auf die allgemeinen Veränderungen und Umbrüche im Hause Großstadtprinzessin zurückzuführen sind, und bevor ich euch frohe Weihnachten wünsche, wollte ich euch noch kurz auf den aktuellen Stand bringen (falls ihr mir nicht auf Twitter oder Instagram folgt und sowieso ’ne grobe Idee habt, was hier so abgeht). Aaaaalso:

Wir haben nach wochenlangem, nervenaufreibenden Hin-und-Her ENDLICH eine Wohnung in Dortmund gefunden und diese auch am letzten Sonntag bezogen. Wir sind sehr zufrieden mit unseren neuen vier Wänden und auch mit der Gegend, in der sie liegen, auch wenn dort alles noch extrem chaotisch ist. Der Großstadtprinz musste nämlich die Woche vor Weihnachten in Bonn bleiben, weil er noch ein paar Fahrstunden zu absolvieren hatte, und alleine konnte ich nur begrenzt in der Wohnung tätig werden. Immerhin ist unsere (riesengroße!) Küche schon weitestgehend eingeräumt. Aktuell sind wir beide wieder in der rheinischen Heimat bei meinen Eltern, und nach Weihnachten geht’s dann zurück in den Pott und an die Arbeit.

merryxmas2017

So, das ist der aktuelle Stand der Dinge 🙂 Ich hoffe, dass bei euch auch alles gut ist, und dass ihr ein paar fröhliche und friedliche Feiertage im Kreise eurer Liebsten verbringen könnt. Macht es euch gemütlich, und falls wir uns vorher nicht mehr hören, kommt gut ins neue Jahr (Wow. 2017.)!

xoxo, Großstadtprinzessin

 

 

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Life Update

Freunde, große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus! Es wird sich einiges ändern im Hause Großstadtprinzessin (sogar das Haus selbst), deshalb wollte ich euch mal berichten, was hier so ansteht, damit ihr auf dem neuesten Stand seid und eventuell auch eher nachvollziehen könnt, warum es hier demnächst vielleicht ein bisschen ruhiger werden könnte. Aber keine Panik, ich habe nicht vor, mit dem Bloggen aufzuhören oder sowas Schreckliches! 😉

lifeupdate-1

Also, first things first: Der Großstadtprinz und ich haben ja im Frühjahr unsere Uni-Abschlüsse gemacht (wie ihr hier nachlesen könnt), und er hat jetzt im Ruhrgebiet einen Job gefunden, den er ab Januar 2017 antreten wird. Wir werden also zum Jahresende umziehen (das war der Deal: Wenn einer als erstes einen Job findet, zieht der andere mit, es sei denn es ginge richtig in die Pampa)! Es geht voraussichtlich nach Dortmund, und natürlich sind dafür tausend Dinge zu erledigen:

  1. Wohnung in Dortmund finden. Aktuell sieht es mit diesem Punkt ganz gut aus; wir sind am Sonntag in Dortmund für einen Besichtigungstermin, und wenn die Wohnung keine eklatanten Makel aufweist, hoffen wir, dass wir sie kriegen. Wir haben nämlich nur wenig Zeit und können nicht ewig nach der perfekten Bleibe suchen, dementsprechend bescheiden sind unsere Ansprüche. Unsere derzeitige Wohnung hier in Bonn haben wir schon gekündigt und auch schon potenzielle Nachmieter dafür gefunden; wenn da jetzt nicht noch irgendwas dazwischenkommt, und das halte ich für unwahrscheinlich, ist dieser Punkt immerhin schon abgehakt von der Liste.
  2. Umzug organisieren. Sobald wir eine Wohnung haben, müssen wir natürlich auch den Umzug planen. Wann genau wir umziehen, hängt natürlich auch vom Umzugstermin des Vormieters ab; ich hoffe sehr, dass wir spätestens zwischen Weihnachten und Silvester umziehen können, denn möglicherweise muss man ja auch noch ein bisschen renovieren, und es wäre schon nett, wenn man dafür ein paar Tage Zeit hätte. Im allergrößten Notfall müssten wir halt an Neujahr umziehen, aber ich hoffe sehr, dass es nicht dazu kommt. Außerdem brauchen wir natürlich Umzugshelfer, einen Fahrer für den Lieferwagen (denn so große Autos können wir beide nicht fahren), Umzugskartons usw. Und wir müssen ordentlich ausmisten, damit wir mit so wenig unnötigem Ballast umziehen, wie nur irgend möglich. Ich werde übrigens in nächster Zeit hier einen kleinen Blogflohmarkt einrichten, also vielleicht findet ein bisschen was von meinem Kram ja ein neues Zuhause 😉
  3. Führerschein machen. Tjaja, der Großstadtprinz hat in seinem reifen Alter immer noch keinen Führerschein 😉 Da das aber für seinen neuen Job eine Voraussetzung ist, muss er jetzt noch ganz fix zur Fahrschule. Er hat schon mit der Theorie angefangen, und wir lernen abends ganz fleißig für die Prüfung – ist ja auch für mich eine gute Wiederholung. Ab nächster Woche kann er dann hoffentlich mit der Praxis anfangen, es muss ja alles möglichst schnell gehen!
  4. Auto kaufen. Tja, das ist leider auch eine Einstellungsvoraussetzung für den neuen Job. Ich hab noch nie ein eigenes Auto besessen, also wird das auch eine komplett neue Erfahrung für mich / uns. Und natürlich kommt da dann noch der ganze Papierkram hinzu, wie die Anmeldung, Kfz-Steuer, Versicherung usw…

Ja, das sind erstmal nur die groben Punkte. Natürlich splittern die sich jeweils in beliebig viele kleine Unterpunkte auf, und dann hängen manche Sachen voneinander ab, Punkt b kann erst erledigt werden, wenn Punkt a erledigt ist etc. Ich hab für dieses ganze Gedöns einen detaillierten, verschachtelten Masterplan erstellt, und natürlich gibt es noch jede Menge andere Listen. Uff. Und das alles bis Jahresende. Und dann ist ja auch noch Weihnachten, wobei ich mich schon schweren Herzens damit abgefunden habe, dass dieses Jahr wohl eher ein Minimalprogramm angesagt ist – keine Adventskalender, keine Deko, kein Plätzchenbacken, kein Tannenbaum. Seufz.

lifeupdate-2

Tja, ihr seht also, es kommt einiges auf uns zu. Ich versuche natürlich, positiv zu bleiben angesichts des Stresses, weil Nervenzusammenbrüche erstens Kraft kosten und zweitens niemanden weiterbringen. Ich sage mir und dem Großstadtprinzen immer wieder, dass wir das schon alles irgendwie hinkriegen werden – hauptsächlich deswegen, weil wir gar keine andere Wahl haben, als es irgendwie hinzukriegen 😀

Allerdings gibt es bei aller Aufregung auch ein paar Punkte, auf die ich mich freue:

  • Wohnen in einer „richtigen“ Großstadt. Ja, ich weiß, nominell ist Bonn auch eine Großstadt (deshalb habe ich auch kein schlechtes Gewissen beim Namen meines Blogs ^^), aber Dortmund, sollten wir tatsächlich in Dortmund eine Wohnung finden, ist dann nochmal ’ne Ecke größer. Ich freue mich also auf Kultur, Einkaufsmöglichkeiten, tatsächlich auch auf dieses ganze Ruhrpottflair – auch wenn ich natürlich im Herzen immer ein rheinisches Mädchen bleiben werde.
  • Ein Auto zur Verfügung haben. Wie gesagt, ich hatte noch nie eins, und wenn man mal zu IKEA musste oder einen größeren Einkauf zu erledigen hatte, wurde das Ganze zur logistischen Herausforderung. Ist bestimmt nett, sich über solche Sachen nicht mehr so viele Gedanken machen zu müssen; außerdem kann man dann bestimmt am Wochenende schöne Ausflüge ins Sauerland machen, was ja dort quasi um die Ecke ist.
  • Eine neue Wohnung (einrichten). Wir haben jetzt sechs Jahre in unserer Wohnung in Bonn gewohnt, und hier und da macht sich ein Renovierungsbedarf bemerkbar. Auch wenn ich diese Wohnung sehr geliebt habe, freue ich mich darauf, eine neue einrichten zu können. Ich bin ja leider so bekloppt, dass ich im Kopf immer schon Zimmer einrichte (und dekoriere), die es noch gar nicht gibt! 😉 Bitte sagt mir, dass ihr auch so seid?

Tja, jetzt seid ihr auf dem neuesten Stand! 🙂 Ich werde natürlich neue Freunde in Dortmund brauchen, also wenn ihr in der Gegend wohnt und vielleicht Lust auf ein Treffen habt, schreibt mir gerne eine Email an mail@grossstadtprinzessin.de! Und falls ihr Jobangebote für Archäologen und / oder Blogger in der Region habt, dann auch gerne her damit 😀

Macht es gut und bis zum nächsten Mal,

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Sorry, die Bilder in diesem Post haben ÜBERHAUPT NICHTS mit dem Inhalt zu tun! 😀

 

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Großstadtprinzessin wird 6!

Oooohooohoo, Leute, heute ist ein denkwürdiger Tag, denn heute hat mein kleiner Blog Geburtstag! 😉 Heute vor sechs Jahren hab ich den ersten (richtigen) Post veröffentlicht, und seitdem hat sich ganz schön was getan.

6-bloggeburtstag

Ich will hier jetzt nicht großartig Bilanz ziehen oder irgendwelche Meilensteine rekapitulieren, aber ich möchte trotzdem die Gelegenheit nutzen, mich bei euch, ihr süßen braven Leserlein, zu bedanken, dass ihr immer noch hier seid und hoffentlich gerne meine Posts lest. Ich weiß, dass einige von euch schon sehr lange dabei sind, andere kommen vielleicht gerade erst dazu, aber ich freu mich über jeden Einzelnen von euch 🙂

So, bevor das hier jetzt sentimental wird: Das wollte ich nur kurz loswerden. Macht es gut und bis zum nächsten Mal!

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Ich sitze übrigens am ersten Teil des Rom-Reiseberichts, ich bemühe mich, den irgendwann am Wochenende online zu stellen!

 

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Instarückblick Januar 2014

Jetzt, da ich nunmehr mein Smartphone und Instagram und diese ganzen tollen Sachen habe, kann ich endlich auch diese Monatsrückblicke mit Instagram-Bildern machen, um die ich andere Blogger immer beneidet habe, hehe! Mag sein, dass das nicht die originellste Art ist, die vergangenen paar Wochen Revue passieren zu lassen, aber mir gefällt’s. Auf geht’s!

Instarückblick Januar 1

1 + 2 Neujahrsspaziergang in der Bonner Waldau, wo wir ein Wildschweinbaby gesehen haben, dass sich sehr gechillt auf seine Mama draufgelegt hat || 3 Das große Jahresziel

Instarückblick Januar 2

4 Sehr verliebt in mein neues (selbstbeklebtes) Journal für 2014 || 5 Orangefarbene Post || 6 Auch an mir ist der Filofax-Hype nicht vorübergegangen und ich besitze jetzt einen roten Kalender mit POLKA DOTS

Instarückblick Januar 3

7 Gefüllte Paprika mit Hack und Feta. Rezept hier! || 8 Pimp my Bratkartoffeln. || 9 Exzessiver Einsatz von Sticky Notes

Instarückblick Januar 4

10 Und noch mehr Lernerei – aber wenigstens mit Kakao! || 11 Verabschiedung der Weihnachtsdeko bis zum nächsten Jahr

Leider bin ich dieses Monat nicht so viel zum Instagrammen gekommen, wie ich es mir gewünscht hätte, weil ich einen Großteil meiner Zeit in der Uni verbracht habe (wo es nur wenige spannende Motive gibt). Der Februar sollte aber hoffentlich in dieser Hinsicht entspannter werden…

Wie war euer Januar? Seid ihr zufrieden mit dem Jahresstart? 😉

xoxo, Großstadtprinzessin

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Über Produktivität und Perfektion

Frohen zweiten Advent euch allen! Heute geht es hier mal um ein etwas anderes Thema, und es wird recht ehrlich. Der nächste Post ist aber wieder der heilen, fröhlichen, kreativen Großstadtprinzessin-Bastelwelt gewidmet, keine Sorge! 😉

Ich weiß nicht wie es euch geht, falls ihr selbst ein Blog schreibt, aber mein Problem ist nie ein Mangel an Ideen, immer nur die Umsetzung. Ich blogge im Wesentlichen über meine eigenen Bastelprojekte und über kreative Inspiration (meine Mutter ist allerdings der Meinung, ich “zeige doch immer nur die Sachen von anderen Leuten”), und ich würde sicherlich auch ohne meinen Blog Dinge selbermachen. Das habe ich schließlich in der Prä-Großstadtprinzessin-Ära auch getan. Woran es meistens hapert, ist der Schritt, die fertigen Projekte visuell ansprechend in Szene zu setzen, zu fotografieren und zusammen mit einem netten kleinen Text in Form eines Blogposts ins Netz zu stellen.

Im Weg steht mir dabei in aller Regel mein eigener Perfektionismus. Man kann ja nicht einfach nur mal eben irgendwelche Handyfotos knipsen, um Himmels willen. Machen andere ja auch nicht. Oh nein, es muss immer ein gestyltes Foto sein, mit Requisiten und so, mit der Spiegelreflex fotografiert, mit schönem Bokeh im Hintergrund (allein schon deswegen, damit man unsere unaufgeräumte Bude nicht so sieht), bitteschön mit Tageslicht (nichts ist schlimmer als Fotos mit gelbem Kunstlicht oder gar, Gott bewahre, mit BLITZ!) und überhaupt. In meiner Vorstellung muss jedes Vanillekipferl, jeder Brief und jede kleine Bastelei dokumentiert und gebloggt werden. Dass das in der Realität nicht umsetzbar ist, wenn man nebenbei noch seine Masterarbeit schreibt und es auf Weihnachten zugeht, schon gar nicht so, dass es meinen – sicherlich überzogenen – Ansprüchen genügt, sollte eigentlich klar sein. Und trotzdem habe ich unterschwellig immer ein schlechtes Gewissen.

Das Resultat ist, wie ihr sicherlich in den letzten Tagen und Wochen gemerkt habt: Es passiert einfach gar nichts. Dahinter steht der (völlig bescheuerte) Gedanke: Wenn ich meine Fotos nicht wunderschön und vor allem rechtzeitig fertig kriege, mach ich lieber gar keine. Und hab dann aber nichts, worüber ich bloggen kann.

Done is better than perfect.

Deshalb habe ich beschlossen, dass ich mir selber in Zukunft nicht mehr soviel Druck machen will. Ich glaube eigentlich, dass die meisten von euch, wenn sie es sich aussuchen könnten, lieber Posts mit unvollkommenen Fotos lesen als überhaupt keine (oder sehe ich das falsch?). Jedenfalls geht mir das so. Das Zitat oben finde ich für dieses Dilemma und die Lösung sehr passend: Besser, du kriegst Dinge überhaupt erledigt, als dass du alles perfekt hinkriegen willst.

In nächster Zeit kann es also gut sein, dass hier mal ein paar miese Handyfotos auftauchen. Ich hoffe, das ist ok für euch. Ich möchte euch eigentlich viel mehr von dem zeigen, was ich so mache (denn, ja, ich mache durchaus was, ihr wisst nur nichts davon), und nicht immer habe ich die Muße oder das Tageslicht, um das perfekte Foto zu schießen. Aber das ist in Ordnung. Ich weiß nicht, wie andere Blogger das machen (z.B. Ina, oder Joanna, oder Vera, die ich allesamt restlos bewundere für die Qualität ihrer Fotos und vor allem für die Regelmäßigkeit, mit der sie ihre Posts abliefern. Ernsthaft, Mädels, wie macht ihr das? Im Winter???), aber ich bin ja nun mal leider nicht andere Blogger, sondern ich bin nur ich. Und ich muss mit dem arbeiten, was ich habe, schätze ich.

Wie ist eure Meinung dazu? Lasst ihr euch auch von eurem eigenen Perfektionismus unter Druck setzen? Oder seht ihr das ganz entspannt? Ich bin auch für ganz praktische Tipps zum Fotografieren bei Kunstlicht o.ä. dankbar! 😀

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Das Bild hab ich mit der coolen Seite Recitethis.com erstellt, wo man ein beliebiges Zitat eingeben und mit einem von vielen tollen Hintergründen kombinieren kann. Macht Spaß, probiert’s doch mal aus! 🙂

 

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Kleines Update

Vor ein paar Wochen ist ein langjähriger (!) Wunsch von mir in Erfüllung gegangen – ok, sagen wir besser, ich habe ihn mir selbst erfüllt:

A few weeks ago a wish of mine, that I’d had for many, many years, finally came true:

iPhone   Instagram

Ja, ich habe jetzt endlich auch ein iPhone. Ich bin gewissermaßen dem Blogger-Gruppenzwang und dem bösen, bösen Apple-Hype erlegen. Und ich LIEBE es. Es ist so schön, und fühlt sich richtig edel und hochwertig an, und ich find’s total genial, was man alles damit machen kann. Ich hab die Anschaffung wirklich noch keine Sekunde bereut (bevor ihr fragt: Ich hab es mit Vertrag gekauft, also war’s nicht so arg teuer). Ich hab überall alle meine Listen parat, und kann immer gucken, wie ich mit dem Bus am besten von A nach B komme, und habe meine Einnahmen und Ausgaben immer im Blick, und brauche keine extra iPod mehr zum Musikhören mitzunehmen, und überhaupt gibt es so furchtbar viele süße Hüllen dafür…

Yes, I now own an iPhone. I know, just like probably 90% of all bloggers and internet people in the entire world. I know it’s not very original, and I know they’re overpriced and hyped, but I just couldn’t resist. And I freaking LOVE it. It’s so beautiful, and it feels so nice and high-classy (is that a word?), and I’m constantly amazed by all the wondrous things I can do with it. Really, I don’t regret buying it one bit (before you ask: I bought it in combination with a contract, so I didn’t pay too much for it). I love that I have all my lists at hand everywhere I go, and I can always check which bus to take from A to B, and I can keep an eye on my finances, and I don’t need an extra iPod for listening to music anymore, and there are so many cute cases available for it…

Außerdem benutze ich es fürs Journaling (mehr davon in einem der nächsten Posts) und natürlich zum Fotos machen, was mich zu meinem zweiten Punkt heute bringt (was für eine elegante Überleitung, hust), nämlich Instagram. Vielleicht habt ihr in der Sidebar schon das neue Widget entdeckt? Ich bin erst seit kurzer Zeit dabei, aber bin der ganzen Sache jetzt schon restlos verfallen. Und natürlich tät ich mich ganz doll freuen, wenn ihr mal bei mir vorbeischaut. Hier geht’s lang!

I also use it for my journaling (more on that in a future post), and of course for snapping pictures, which brings me to my second topic: Instagram. You might have noticed the new Instagram widget in the sidebar? I’ve only been on Instagram for a short amount of time, but I’m already heavily in love with it. And of course it would be super-duper-awesome if you could take a quick peek at my photos? They’re all right here!

Was habt ihr für ein Handy, und wie zufrieden seid ihr damit? Und was für Apps könnt ihr empfehlen? 🙂

What kind of phone do you use, and are you happy with it? And, more importantly, which apps do you recommend? 🙂

Das war’s schon wieder von mir heute, ich melde mich aber definitiv diese Woche nochmal. Macht es gut bis dahin!

That’s it for today’s post, though I will definitely stop by again this week. See you then!

xoxo, Großstadtprinzessin

Happy Mother’s Day!

Allen Mamis, Omis, und Bald-Mamis da draußen wünsche ich heute einen wunderschönen Muttertag! 🙂

A very happy mother’ day to all the moms, grandmas and moms-to-be out there! 🙂

Muttertag 2013

Ich habe heute meine Mutter (und meinen Vater, wir wollen mal nicht so sein) zum Frühstücken bei uns eingeladen, und sie hat sich richtig gefreut, glaube ich. Es ist natürlich immer ein bisschen eng bei uns – wir haben eine kleine Wohnung und einen noch kleineren Esstisch, und mit Kaffee und Brotkorb und Käseplatte und vier Gedecken und dem ganzen restlichen Kladderadatsch muss man schon sehr auf seine Ellenbogen achtgeben; aber trotzdem war es sehr schön, gemütlich, alle waren guter Dinge und insgesamt war das ganze ein Erfolg!

Today I invited my mom (my dad was allowed to come, too) for breakfast at our apartment, and I think she was really happy about it. Of course, it’s always a little cramped when we have guests, since we have only a small space and an even smaller dining table, and with coffee and the breadbasket and cheese platter and four place settings we had to make sure our ellbows were where they belonged 😉 But nevertheless it was so cosy to sit together and eat and talk, everybody was in a great mood and all in all it was a success!

Ich möchte mich übrigens dafür entschuldigen, dass ich so blogfaul war in der letzten Zeit. Ich weiß nicht genau, woran es lag, aber ich hatte ein richtiges Motivationstief – weder Lust zum basteln noch zum fotografieren oder bloggen. Es ist mir tatsächlich ziemlich unverständlich, weil ich meinen Blog liebe und euch süßen Leserlein sowieso… vielleicht war nach über zwei Jahren mal eine kleine Auszeit vonnöten. Aber ich hab in den letzten Tagen wieder mehr gebastelt, sodass es nächste Woche wieder ein bisschen mehr zu gucken geben wird hier. Schaut also auf jeden Fall vorbei!

I also want to apologize for being so lazy about blogging lately. I’m not sure why, but my motivation was at rock bottom; I didn’t feel like writing or crafting or taking pictures at all. This is kind of a mystery to me, for I love my blog and you guys… perhaps after more than two years it was time for a little break. But I’ve been making things in the past few days, so I have something to share next week. Make sure to stop by!

Und noch eine letzte Sache: Ich fahre über das Pfingstwochenende mit ein paar Freundinnen nach Dresden, und wollte fragen, ob ihr irgendwelche Reise-Touri-Essens-Shopping-Etc.-Tipps für mich habt? Eine Unterkunft haben wir schon, aber ansonsten sind wir noch relativ planlos. Vielleicht kommt die eine oder andere von euch ja sogar aus Dresden? 🙂

One last thing: I’m going on a trip to Dresden over the Pentecost weekend, and wanted to ask for tips as far as sightseeing, restaurants, shopping etc. are concerned. Maybe one of you lives in Dresden and has some first hand recommendations for me? 🙂

So, das war’s jetzt erstmal von mir. Meine Fragen an euch: Was habt ihr zum Muttertag gemacht? Und habt ihr auch schon einmal solche blogfaulen Phasen gehabt, und wenn ja, wie habt ihr sie überwunden?

That’s it for my rambling today. What did you do for mother’s day? And have you ever had a phase where couldn’t motivate yourself to blog? If so, what did you do to overcome it?

xoxo, Großstadtprinzessin

February Favourites

Ich dachte, ich mach mal einen Monatsrückblick, in Form von Dingen, Produkten, Serien, Büchern, Filmen, Musik, Essen etc. etc., die ich diesen Februar lieben gelernt habe. Lasst mich wissen, ob euch dieses Format gefällt, dann würde ich das eventuell jeden Monat machen… ?

I thought I’d write a little review of last month, including the things (products, TV shows, books, music, you name it) I loved this february. Let me know if you like this feature, then I might do it regularly from now on… ?

Dieses Rezept für amerikanische Cookies. Sooo lecker und weich, hmm… und das beste: sie gehen TOTAL schnell (ich hab sie nachts um halb eins bei spontanem Süßhunger gemacht, und zwanzig Minuten später hatte ich zwei Bleche Luxuskekse).

This recipe for “american style cookies”, that I found on Youtube and that is unfortunately only available in German. But the cookies are perfect, they’re sweet and soft and chewy and, best of all, they’re done in mere minutes!

Die Buchreihe “Kapitän Nemos Kinder” von Wolfgang Hohlbein. Habe ich als Jugendliche VERSCHLUNGEN, und letztens hat meine Mutter die komplette Reihe aus ihrer Bücherei ausgesondert und mir geschenkt. Paradiesisch!

The book series “Captain Nemo’s children”, written by german author Wolfgang Hohlbein. Not sure if there are english translated versions, but I think they are available in french… anyway, I loved these books as a teenager, and recently my mom (she’s head of a public library) sorted out the entire series and gave it to me. I was really happy 🙂

Hohlbein-Bücher

Die BBC-Serie “Robin Hood”, mittlerweile in drei Staffeln erschienen und abgeschlossen, soweit ich weiß. Ich bin eh ein totaler Robin-Hood-Fan, und ich habe die erste Staffel an einem Wochenende verschlungen 🙂

The BBC tv showRobin Hood”; there are three seasons and it’s finished. I am a huge fan of Robin Hood-related stuff (I want a bow and arrows so badly!), and I loved this show. I’ve been watching the first season over the course of a single weekend, and I can’t wait to see what happens next!

Meine neue Lieblingsbodylotion, die Dove Verwöhnende Bodylotion mit Sheabutter und Vanillegeruch. Sie riecht absolut göttlich (hmmmm!), und die Konsistenz ist in meinen Augen perfekt: Nicht zu flüssig, aber auch nicht zu fettig. Dicke Empfehlung!

My new favourite body lotion. It’s from Dove, and it has sheabutter in it and smells heavenly and vanilla-y, and I lovelovelove it. Also, the consistency is perfect, not too thin, but not too greasy either. I highly recommend it, if you’re into sweet scents!

Dove Bodylotion

Sport. Ich gehe seit Anfang des Jahres wirklich regelmäßig ins Fitnessstudio (dreimal die Woche! Woohoo!!), nachdem ich quasi eineinhalb Jahre wirklich überhaupt keinen Sport gemacht habe, und es tut soooo gut.

Working out. Since the beginning of the year I’ve been going to the gym quite regularly (three times a week! So proud of myself), after not doing any kind of exercise for almost a year and a half. It feels really great, watching myself getting fitter and more agile and stronger.

Der Ohrwurm des Monats ist definitiv diese Glee-Version eines Songs von Ne-Yo – SO schön. Ich kriege jedes Mal Gänsehaut.

Catchy song of the month definitely has to be this Glee version of a Ne-Yo song: It’s SO beautiful, I get goosebumps every time I hear it.

Das Office-Programm Microsoft OneNote. Ich benutze es für alles mögliche: Uni-Notizen, mein Tagebuch, verschiedene Listen usw. Man kann verschiedene “Notizbücher” erstellen, innerhalb derer man verschiedene Reiter mit nochmals untergliederten Seiten anlegen kann. Ich mag, dass es extrem benutzerfreundlich ist, man z.B. mit einfachsten Mitteln Tabellen erstellen kann, dass man innerhalb verschiedener Seiten und Notizbücher Verknüpfungen machen kann, und dass man alles so bunt und poppig machen kann, wie man will 😉

Finally, I have a software recommendation for you: I love Microsoft One Note. It comes with my office pack, and it’s a useful little programm that helps you manage and categorize all kinds of notes. You can create different “notebooks” which you can divide into sections, and the sections can be divided again into pages. I use it for all kinds of stuff – studying, recipes, collecting ideas, lists etc. Do check it out!

Was habt ihr letzten Monat besonders gemocht oder genossen?

What did you enjoy in february?

xoxo, Großstadtprinzessin