Vorsätze und so

Nele hat in einem ihrer letzten Posts das Thema angesprochen, und auf einmal fiel es auch mir auf: Neujahrsvorsätze sind irgendwie uncool geworden. Alle Welt findet sie blöd und überflüssig, oftmals mit der Begründung “Man schafft sie ja eh nicht! Also nehmen wir uns am besten gar nichts vor, dann sind wir am Ende des Jahres auch nicht frustriert.”

Klar, klingt nach einem gut durchdachten Plan. Ich finde es aber trotzdem wichtig, dass man sich Ziele setzt im Leben, und versucht, schlechte Angewohnheiten abzulegen, sich gute Angewohnheiten anzutrainieren, und generell ein besserer, gesünderer, glücklicherer Mensch zu sein. Theoretisch kann man das natürlich an jedem x-beliebigen Tag beschließen, aber ich finde doch, dass diese Atmosphäre des Neubeginns, die den Jahresanfang begleitet (aber im übrigen auch den Beginn jedes neuen Monats, jeder neuen Woche, jedes neuen Tages), besonders motivierend und belebend wirkt und deswegen auch ausgenutzt werden sollte. Ihr wisst schon, man ist gerade so schön im Schwung.

Ich hab mich in letzter Zeit viel mit dem Setzen und Erreichen von Zielen beschäftigt, einfach weil mich das Thema interessiert. Ich werde euch jetzt nicht mit Lifecoaching- und Manager-Floskeln langweilen, aber eine der Quintessenzen scheint zu sein, dass man sich realistische Ziele setzt, diese in kleinere Etappen unterteilt und für das Erreichen derselben konkrete Pläne macht. Das sagt einem aber ja eigentlich schon der gesunde Menschenverstand: “Gesünder leben” ist ziemlich schwammig.  Mit “Jeden Tag eine 1,5L-Wasserflasche austrinken” oder “Einen Yoga-Kurs belegen” kann man schon deutlich mehr anfangen. Je konkreter die Aufgabe, desto einfacher die Umsetzung. Am Ende hat man nur noch eine Notiz in seinem Terminkalender, die man abhaken kann.

Chibird

{image via Chibird}

Ein zentraler Grund, warum die Umsetzung der Neujahrsvorsätze oft scheitert, ist auch, dass man spätestens Mitte Januar die anfangs so ehrgeizig formulierten Ziele aus den Augen verliert. Deshalb finde ich es sinnvoll, regelmäßig Zwischenbilanz zu ziehen: Wie läuft’s? Was waren noch gleich meine Ziele, und klappt es mit der Umsetzung? Falls nicht, was kann ich verändern  bzw. ausprobieren? So bleibt das System flexibel, denn natürlich läuft im Leben nicht immer alles so, wie man sich das am ersten Januar so vorstellt.

Natürlich hab auch ich eine Liste mit Zielen für 2015 gemacht. Die werde ich euch nicht zeigen, weil das teilweise recht persönlich Dinge sind und weil das außerdem 234679 andere Blogger auch machen, und im Grunde nehme ich mir das selbe vor wie alle anderen auch 😉 Ein zentrales Ziel für dieses Jahr ist bei mir aber, mein Studium abzuschließen. Dafür habe ich mir, vor einer ganzen Weile schon, ein Pinterest-Board mit Tips und Motivation rund ums Lernen und Studieren erstellt, wo ich immer vorbeischaue, wenn ich was für die Uni tun muss und an akuter Unlust leide. Keine Ahnung warum, aber Bilder von bunten Karteikarten und ordentlichen Notizen helfen mir fast immer. 😀

Lerntipps Board Screenshot

Jedenfalls ist dieses kleine Board von mir bei einer Kampagne von Pinterest Deutschland dabei, wo es um Neujahrsvorsätze geht, und wo ihr noch jede Menge andere motivierende und inspirierende Boards von Deutschlands Top-Pinnern finden könnt. Ich fühle mich sehr geehrt, dabei sein zu dürfen, und würde mich freuen wenn ihr euch die Seite und mein Board mal anschaut.

Also, was sind eure Pläne für 2015? Und wie wollt ihr sie erreichen?

xoxo, Großstadtprinzessin

 

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Über Produktivität und Perfektion

Frohen zweiten Advent euch allen! Heute geht es hier mal um ein etwas anderes Thema, und es wird recht ehrlich. Der nächste Post ist aber wieder der heilen, fröhlichen, kreativen Großstadtprinzessin-Bastelwelt gewidmet, keine Sorge! 😉

Ich weiß nicht wie es euch geht, falls ihr selbst ein Blog schreibt, aber mein Problem ist nie ein Mangel an Ideen, immer nur die Umsetzung. Ich blogge im Wesentlichen über meine eigenen Bastelprojekte und über kreative Inspiration (meine Mutter ist allerdings der Meinung, ich “zeige doch immer nur die Sachen von anderen Leuten”), und ich würde sicherlich auch ohne meinen Blog Dinge selbermachen. Das habe ich schließlich in der Prä-Großstadtprinzessin-Ära auch getan. Woran es meistens hapert, ist der Schritt, die fertigen Projekte visuell ansprechend in Szene zu setzen, zu fotografieren und zusammen mit einem netten kleinen Text in Form eines Blogposts ins Netz zu stellen.

Im Weg steht mir dabei in aller Regel mein eigener Perfektionismus. Man kann ja nicht einfach nur mal eben irgendwelche Handyfotos knipsen, um Himmels willen. Machen andere ja auch nicht. Oh nein, es muss immer ein gestyltes Foto sein, mit Requisiten und so, mit der Spiegelreflex fotografiert, mit schönem Bokeh im Hintergrund (allein schon deswegen, damit man unsere unaufgeräumte Bude nicht so sieht), bitteschön mit Tageslicht (nichts ist schlimmer als Fotos mit gelbem Kunstlicht oder gar, Gott bewahre, mit BLITZ!) und überhaupt. In meiner Vorstellung muss jedes Vanillekipferl, jeder Brief und jede kleine Bastelei dokumentiert und gebloggt werden. Dass das in der Realität nicht umsetzbar ist, wenn man nebenbei noch seine Masterarbeit schreibt und es auf Weihnachten zugeht, schon gar nicht so, dass es meinen – sicherlich überzogenen – Ansprüchen genügt, sollte eigentlich klar sein. Und trotzdem habe ich unterschwellig immer ein schlechtes Gewissen.

Das Resultat ist, wie ihr sicherlich in den letzten Tagen und Wochen gemerkt habt: Es passiert einfach gar nichts. Dahinter steht der (völlig bescheuerte) Gedanke: Wenn ich meine Fotos nicht wunderschön und vor allem rechtzeitig fertig kriege, mach ich lieber gar keine. Und hab dann aber nichts, worüber ich bloggen kann.

Done is better than perfect.

Deshalb habe ich beschlossen, dass ich mir selber in Zukunft nicht mehr soviel Druck machen will. Ich glaube eigentlich, dass die meisten von euch, wenn sie es sich aussuchen könnten, lieber Posts mit unvollkommenen Fotos lesen als überhaupt keine (oder sehe ich das falsch?). Jedenfalls geht mir das so. Das Zitat oben finde ich für dieses Dilemma und die Lösung sehr passend: Besser, du kriegst Dinge überhaupt erledigt, als dass du alles perfekt hinkriegen willst.

In nächster Zeit kann es also gut sein, dass hier mal ein paar miese Handyfotos auftauchen. Ich hoffe, das ist ok für euch. Ich möchte euch eigentlich viel mehr von dem zeigen, was ich so mache (denn, ja, ich mache durchaus was, ihr wisst nur nichts davon), und nicht immer habe ich die Muße oder das Tageslicht, um das perfekte Foto zu schießen. Aber das ist in Ordnung. Ich weiß nicht, wie andere Blogger das machen (z.B. Ina, oder Joanna, oder Vera, die ich allesamt restlos bewundere für die Qualität ihrer Fotos und vor allem für die Regelmäßigkeit, mit der sie ihre Posts abliefern. Ernsthaft, Mädels, wie macht ihr das? Im Winter???), aber ich bin ja nun mal leider nicht andere Blogger, sondern ich bin nur ich. Und ich muss mit dem arbeiten, was ich habe, schätze ich.

Wie ist eure Meinung dazu? Lasst ihr euch auch von eurem eigenen Perfektionismus unter Druck setzen? Oder seht ihr das ganz entspannt? Ich bin auch für ganz praktische Tipps zum Fotografieren bei Kunstlicht o.ä. dankbar! 😀

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Das Bild hab ich mit der coolen Seite Recitethis.com erstellt, wo man ein beliebiges Zitat eingeben und mit einem von vielen tollen Hintergründen kombinieren kann. Macht Spaß, probiert’s doch mal aus! 🙂

 

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Happy Mother’s Day!

Allen Mamis, Omis, und Bald-Mamis da draußen wünsche ich heute einen wunderschönen Muttertag! 🙂

A very happy mother’ day to all the moms, grandmas and moms-to-be out there! 🙂

Muttertag 2013

Ich habe heute meine Mutter (und meinen Vater, wir wollen mal nicht so sein) zum Frühstücken bei uns eingeladen, und sie hat sich richtig gefreut, glaube ich. Es ist natürlich immer ein bisschen eng bei uns – wir haben eine kleine Wohnung und einen noch kleineren Esstisch, und mit Kaffee und Brotkorb und Käseplatte und vier Gedecken und dem ganzen restlichen Kladderadatsch muss man schon sehr auf seine Ellenbogen achtgeben; aber trotzdem war es sehr schön, gemütlich, alle waren guter Dinge und insgesamt war das ganze ein Erfolg!

Today I invited my mom (my dad was allowed to come, too) for breakfast at our apartment, and I think she was really happy about it. Of course, it’s always a little cramped when we have guests, since we have only a small space and an even smaller dining table, and with coffee and the breadbasket and cheese platter and four place settings we had to make sure our ellbows were where they belonged 😉 But nevertheless it was so cosy to sit together and eat and talk, everybody was in a great mood and all in all it was a success!

Ich möchte mich übrigens dafür entschuldigen, dass ich so blogfaul war in der letzten Zeit. Ich weiß nicht genau, woran es lag, aber ich hatte ein richtiges Motivationstief – weder Lust zum basteln noch zum fotografieren oder bloggen. Es ist mir tatsächlich ziemlich unverständlich, weil ich meinen Blog liebe und euch süßen Leserlein sowieso… vielleicht war nach über zwei Jahren mal eine kleine Auszeit vonnöten. Aber ich hab in den letzten Tagen wieder mehr gebastelt, sodass es nächste Woche wieder ein bisschen mehr zu gucken geben wird hier. Schaut also auf jeden Fall vorbei!

I also want to apologize for being so lazy about blogging lately. I’m not sure why, but my motivation was at rock bottom; I didn’t feel like writing or crafting or taking pictures at all. This is kind of a mystery to me, for I love my blog and you guys… perhaps after more than two years it was time for a little break. But I’ve been making things in the past few days, so I have something to share next week. Make sure to stop by!

Und noch eine letzte Sache: Ich fahre über das Pfingstwochenende mit ein paar Freundinnen nach Dresden, und wollte fragen, ob ihr irgendwelche Reise-Touri-Essens-Shopping-Etc.-Tipps für mich habt? Eine Unterkunft haben wir schon, aber ansonsten sind wir noch relativ planlos. Vielleicht kommt die eine oder andere von euch ja sogar aus Dresden? 🙂

One last thing: I’m going on a trip to Dresden over the Pentecost weekend, and wanted to ask for tips as far as sightseeing, restaurants, shopping etc. are concerned. Maybe one of you lives in Dresden and has some first hand recommendations for me? 🙂

So, das war’s jetzt erstmal von mir. Meine Fragen an euch: Was habt ihr zum Muttertag gemacht? Und habt ihr auch schon einmal solche blogfaulen Phasen gehabt, und wenn ja, wie habt ihr sie überwunden?

That’s it for my rambling today. What did you do for mother’s day? And have you ever had a phase where couldn’t motivate yourself to blog? If so, what did you do to overcome it?

xoxo, Großstadtprinzessin

Resolutions

JAAAA, ich weiß, ihr lest momentan wahrscheinlich 2467391 Posts zum Thema Vorsätze für 2013 – nichtsdestotrotz möchte ich ein paar von meinen hier mal mit euch teilen, einfach weil ich in diesem Jahr auch blogtechnisch ein bisschen was anders machen möchte (aber keine Sorge, die Veränderungen sind nur zum Positiven!). Ich geh mal davon aus, dass euch nicht interessiert, wieviel ich abnehmen will 😀

I know, I know, you are probably spammed with posts about people’s New Year’s Resolutions. Still, I want to share some of mine with you, since I intend to kick it up a notch this year as far as blogging is concerned, and so I thought you might be interested in that. I guess you don’t care how much weight I want to lose 😀

Planer 1

1. Besser bloggen.

Das heißt: regelmäßiger bloggen, mit mehr System und Organisation, mit mehr Kontakten zur Außenwelt (d.h. Gastbeiträgen, Kooperationen mit anderen Bloggern, das eine oder andere Giveaway…), mehr Aktivität auf Facebook undsoweiterundsofort… Ich habe vor, mir demnächst mal den E-Course von Magnoliaelectric anzuschauen, sicherlich bekomme ich dadurch neue Impulse und Ideen.

1. Blog better.

Which means: More regularly, with more of a system and to be more organized about it. I’d like to improve my networking as well (maybe some guest posting here and there, cooperations with other bloggers, a few giveaways perhaps, being more active on facebook et cetera et cetera).

2. Meinen Shop ans Laufen kriegen.

Ich habe so viele unfertige Projekte zuhause rumliegen, deren Endergebnis schlussendlich in den Shop wandern soll, und so viele Ideen, die endlich einmal umgesetzt werden müssen.

2. Get the shop running.

I have so many unfinished projects at home waiting to be put in the shop, and so many ideas for things I can make; it’s time to actually start doing all those things.

3. Mehr in mein Journal schreiben.

Das Führen meines kleinen Tagebuchs macht mir wirklich Spaß, man kann sich kreativ voll und ganz austoben und kriegt ein bisschen Ordnung im Kopf – alles gute Gründe, um dieses Jahr das Journaling zur Gewohnheit zu machen. Der Plan ist, grundsätzlich tatsächlich jeden Tag in irgendeiner Form festzuhalten. Ich mach das meistens so, dass ich mir die Woche über Notizen zum Tag mache (was ich gemacht habe, mit wem ich gesprochen habe, irgendwelche netten Anekdoten, die passiert sind, ihr wisst schon) und die dann am Wochenende in Ruhe ausformuliere und natürlich auch die Seiten schön gestalte. Das klappt ganz gut, soll aber noch stringenter durchgehalten werden. Natürlich kriegt ihr die nicht allzu persönlichen Sachen auch zu Gesicht 🙂

3. Use my journal more often.

I genuinely enjoy journaling, it’s a great way of being creative and to sort my thoughts, so I really want to make an actual habit out of it. I’d like to document each day in one way or another. What I currently do is I take notes about each day of the week (what I did, what I ate, whom I spoke to, what was on my mind, you get the idea) and then sit down on the weekend and write proper entries and of course create pretty pages. That’s a system that has worked well so far, I just want it to be more consistent. And of course I’ll share some of my pages, if you’d like 🙂

Das wären also die drei großen Vorsätze für 2013, sofern sie euch betreffen, sozusagen 😉 Natürlich kann und sollte man die noch jeweils in kleinere Einzeletappen unterteilen – denn Ziele erreicht man leichter, wenn die Zwischenschritte klar definiert und leicht zu bewältigen sind – aber das mach ich dann mal so für mich im stillen Kämmerlein. Mal schauen, wie es klappt mit der Umsetzung! Da ich euch jetzt quasi eingeweiht habe, bin ich immerhin schon mal unter einem gewissen Druck, das kann nicht verkehrt sein. Wenn ich mit irgendetwas schludrig bin, seid ihr auch herzlich eingeladen, mir auf die Finger zu hauen! 😀

Fasst ihr auch Vorsätze fürs neue Jahr oder findet ihr sowas blöd? Und wenn nicht, was habt ihr euch vorgenommen?

What are your resolutions for 2013? Do you have any?

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Mir ist noch ein Vorsatz eingefallen: Weniger Washi Tape kaufen. Aber das ist wahrscheinlich utopisch. 😀

PS: I just thought of another resolution: Buy less washi tape. But I suppose that’s not going to happen. 😀

The little things in life

Die ersten Teile dieser Serie findet ihr hier. / Find the first parts of this series here.

 

31. Wenn kleine Kinder deine Hand halten wollen / When little kids reach out to hold your hand.

32. Das Geräusch von Regentropfen auf dem Regenschirm / The sound of raindrops on your umbrella.

33. Gerade noch so durch eine sich schließende Tür schlüpfen / Successfully slipping trough a slowly closing door.

34. Wenn du ein neues Rezept ausprobieren willst und feststellst, dass du mirakulöserweise alle Zutaten bereits im Haus hast / When you want to try a new recipe and realize you have all the ingredients at home.

35. Winterfrost, der glitzernde Kristallränder auf Blättern hinterlässt / Winter frost that leaves glittery crystal borders on leaves.

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36. Eine frische Rasierklinge / A fresh razorblade.

37. Der Geruch in der Küche beim Kuchenbacken / The smell in the kitchen when baking a cake.

38. Nachts im warmen Auto über die Landstraßen gefahren werden / roadtrips in a warm car at night.

39. Aus dem Ausland nach Hause kommen und sich freuen, dass man die Straßenschilder wieder lesen kann / Coming home from abroad and being able to read the street signs again.

40. Nach dem Aufräumen die Küchenschränke wieder öffnen können, ohne dass einem sämtliche Tupperdosen um die Ohren fliegen / Being able to open the kitchen cabinets after organizing, without all the tupperware falling out.

Was sind eure kleinen Alltagsfreuden???

What are your favourite simple pleasures?

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Happy Wednesday! 😉

How to stick to your New Year’s Resolutions (potentially)

Gute Vorsätze. Sicher wisst ihr alle zur Genüge, wie das läuft: Das neue Jahr steht vor der Tür, man blickt zurück auf das alte, reflektiert und stellt fest, dass das eine oder andere nicht ganz so lief wie geplant. Aber, wie praktisch!, es fängt ja ein neues Jahr an, und mit ihm bietet sich die perfekte Gelegenheit, ein paar Dinge in seinem Leben zu ändern. Ob das kleinere Korrekturen sind oder eine monumentale Kehrtwende, man beginnt das neue Jahr und somit das neue Leben hochmotiviert und mit Unmengen von Energie. Eine Weile läuft alles hervorragend, bis man den ersten kleinen Rückschlag erleidet – und dann noch einen, und vielleicht noch einen weiteren, bis man gleich alles hinschmeißt; hat sich ja eh nicht gelohnt. Frustrierend.

Resolutions. You probably all know how it goes: The new year is around the corner, you start looking back at the old one, start to reflect and realize there were one or two things that didn’t go exactly as planned. But, how convenient, a new year’s about to begin, and with it arises the perfect opportunity to make some changes to your life. Whether these might be some minor adjustments or a huge turnaround, you start the new year and your new life full of motivation and energy. Everything goes perfectly for a while, until you have a first little setback – and then another one, and maybe another, until you give up altogether. Frustrating. 

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Bei mir ist es immer so (und ich schätze, ich bin damit nicht alleine): Ich gelobe feierlich (freilich nur vor mir selbst), im neuen Jahr alles ganz anders – besser – zu machen. Ich beschließe immer, endlich die letzten Kilos loszuwerden, die mich nerven, weniger Süßkram zu essen, öfter Sport zu machen, produktiver zu sein, ordentlicher zu sein, weniger Stress und mehr Freude an mich heranzulassen, öfter frische Blumen zu kaufen, öfter zu kochen, mehr Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen… ich könnte noch ewig so weitermachen. Überraschenderweise (… nicht!), sobald der Februar ins Land geht, bin ich bei mindestens einem der oben aufgezählten Vorhaben erbärmlich gescheitert, wenn nicht bei allen. Eigentlich kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die Vorsätze einfach zu zahlreich sind, zu schwammig, und, vor allem, zu viele auf einmal. Es ist unmöglich, sich gleichzeitig darauf zu konzentrieren, gesund zu sein, ordentlich zu sein, glücklich zu sein, entspannt, effizient etc. etc.

If you’re anything like me, you pledge to do it all differently – better – the next year. Personally, I always resolve to lose weight, eat less candy, exercise more often, be more productive, be more organized, be less stressed and more happy, buy more fresh flowers, cook more often, spend more time with friends and family… the list goes on and on. Surprisingly (not!), come February, I’ve failed miserably at at least one of the above, if not all of them. Small wonder, considering it’s too much, too vague, and, most importantly, too much at the same time. It’s impossible to concentrate on being healthy, organized, relaxed, happy, productive etc. etc. all at the same time.

Und dann hatte ich die zündende Idee (dramatische Einführung für den wahrscheinlich offensichtlichsten Gedanken ever), während ich den Abwasch machte (glamourös, ich weiß). Das Geheimnis, wie man erfolgreich (hoffentlich) seinen Umgang mit bestimmten Dingen, seine Einstellung und generell sein Verhalten ändert, ist die Etablierung einer Gewohnheit. Gewohnheiten sind gut; sie vereinfachen alles, weil man nicht darüber nachdenken muss, was man tut oder sich daran erinnern muss, etwas zu tun. Es funktioniert einfach automatisch. So wie das morgendliche Zähneputzen oder abends alle Lichter ausmachen, bevor man ins Bett geht.

So then it came to me (dramatic exposition for what is possibly the most obvious thought ever), while I was doing the dishes (glamourous, I know). The key to change the way you do something, handle something, basically to change yourself, is to establish a habit. Habits are your friend. They make things easier, because you don’t have to think about what you’re doing or remind yourself to do it; it just comes automatically. Like brushing your teeth in the morning or switching the lights off before you go to bed.

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Aber zurück zu den Vorsätzen (meine Hochachtung, falls ihr immer noch mitlest). Eine der Ursachen des Problems ist, dass die angestrebten Ziele zu vage gefasst sind. Wie ordentlich ist schon ‘ordentlicher’? Wie gesund genau ist ‘gesünder’? Also, wenn man sich eine neue Verhaltensweise angewöhnen möchte und so letzten Endes seinen Vorsatz einhalten will, muss man das Ziel spezifizieren. Wenn zum Beispiel mein Ziel ist, öfter Sport zu machen, dann nehme ich mir vor, jeden Morgen zur gleichen Zeit aufzustehen und ein paar Liegestütze zu machen oder laufen zu gehen oder wasauchimmer.

But back to the resolutions (congrats if you’re still with me!). Part of the problem is that the goals are too vague. How healthy is healthy? Exactly how organized is more organized? So in order to make your habit a habit, and eventually stick to your resolution, I suppose you must be specific. For instance, if your goal is to exercise more, then make it your mission to get up everyday at the same time and do your crunches or your morning run or whatever.

Mit diesem genialen Plan im Kopf, habe ich mir überlegt, welche Bereiche meines Lebens ich gerne ändern möchte. Es sind ganz schön viele, und deswegen werde ich sie nacheinander angehen. Jeder Monat des neuen Jahres wird einem bestimmten Ziel gewidmet sein, sodass ich mich voll und ganz auf diesen Aspekt konzentrieren kann, und auch die Zeit habe, mir die neue Verhaltensweise anzugewöhnen. Außerdem, da für mich Druck von außen der beste Motivator zu sein scheint (man könnte es auch Angst vor der Demütigung des Scheiterns nennen), werde ich mein Monatsziel hier in diesem kleinen Blog veröffentlichen. Nicht alle meine Vorsätze drehen sich ums Thema DIY, aber ich habe trotzdem vor, darüber zu schreiben und von Zeit zu Zeit zu berichten, wie es läuft.

With this brilliant plan in mind, I started to think of all the things I’d like to go differently in my life. They’re quite a lot, and I’m going to tackle them one at a time. Each month will be dedicated to one habit I’d like to establish. Like this, I can fully concentrate on one aspect of my life I want to change, and also have the time to change it. And, since I find pressure from outside is a great motivation (you could also call it fear of shame, if I fail), I’m going to make my monthly goal public here on this humble blog of mine. Not all my goals are necessarily DIY-related, but I plan on blogging about them nevertheless, and checking how it goes from time to time.

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So, was haltet ihr davon? Immer noch zu ehrgeizig? Nicht ehrgeizig genug? Ich betrachte diese Herangehensweise als ein Experiment, weil alles, was ich bisher versucht habe um meine Vorsätze einzuhalten, nun ja, nicht so gut funktioniert hat. Vielleicht wird diese Methode auch nicht funktionieren, wer weiß; ich bin trotzdem der Meinung, dass sie einen Versuch wert ist.

So, what do you think? Still too ambitious? Not ambitious enough? I consider this method as an experiment, since everything I’ve tried so far to stick to my resolutions hasn’t worked out so well. Perhaps neither will this, but I believe it’s worth a try.

Und was sind eure Vorsätze fürs neue Jahr? Macht ihr überhaupt welche, und wenn ja, wie haltet ihr sie ein? Ich würd gern eure Meinung dazu hören!

What are your resolutions for 2012? Do you have any at all? And if you do, how do you adhere to them? I’d love to hear your thoughts!

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Frohes neues Jahr allerseits! 😉 / Happy new year everyone! 😉

The little things in life, Pt. III

Einen frohen Samstag, ihr Lieben! Ich dachte, ich mache mal wieder eine von diesen netten kleinen Listen, weil mir ein bisschen Alltagsglück im Moment ganz gut tut. Euch vielleicht auch? Habt jedenfalls noch ein schönes Wochenende!

I thought I’d make another of these nice little lists, because I kind of need a little everyday happiness right now. Perhaps you do, too? Either way, have a lovely weekend!

 

21. wenn du was in den Zähnen hattest und es endlich rausgepult hast / finally getting out what was stuck in your teeth

22. sich mit Freunden treffen, die man monatelang nicht gesehen hat, und feststellen, dass es sich anfühlt, als wäre überhaupt keine Zeit vergangen/ meeting with friends you haven’t seen in months and realizing it still feels like no time has passed at all

23. wenn es keine meterlange Schlange vor den Damentoiletten gibt / when there’s no long line in front of the ladies‘ room.

24. eine perfekt sitzende Jeans / Jeans that fit perfectly.

25. der Aha-Moment, wenn einem endlich etwas einfällt, wonach man in seinem Kopf stundenlang gesucht hat / finally remembering something that you desperately tried to remember for hours.

26. das Geräusch des ersten Bisses in den frischen Apfel / the sound of the first bite into a fresh apple.

27. Menschen, die mit gelassener Selbstverständlichkeit die Regeln der deutschen Grammatik beherrschen / people who know the rules of correct grammar.

28. morgens aufwachen und feststellen, dass man sich nochmal umdrehen und weiterschlafen kann / waking up in the morning and realizing that you can turn around again and continue to sleep.

29. der erste Schnee im Winter / the first snow in winter.

30. unerwartete SMS vom Liebsten, einfach so / unexpected texts from your loved one, just because.

xoxo, Großstadtprinzessin

The little things in life, Pt. II

Mir hat der erste Teil dieser neuen Miniserie großen Spaß gemacht, und weil ich weiterhin finde, dass man sich und andere dazu erziehen muss, die kleinen Freuden des Lebens auszukosten, folgt hier eine Fortsetzung. Ich denke, ich werde das in unregelmäßigen Abständen weiterführen, wenn ihr einverstanden seid.

I enjoyed writing the first part of this little series, and since I still believe that we need to remind ourselves and others to savour the little things in life, this is the sequel. I think I’m going to continue posting these lists in irregular intervals, if you don’t mind.

11. im Ausgabefach des Schokoriegelautomatens ein übriggebliebenes Snickers ertasten / finding a left over Snickers bar in the collection tray of the vending machine.

12. vom Liebsten nach einem langen Tag vor dem Computer massiert werden / getting a massage by your loved one at the end of a long day in front of the computer

13. Renovierungs- und Einruchtungspläne schmieden / making plans for decorating

14. während der Vorlesung im Terminkalender rumkritzeln / doodling in your planner while hearing a lecture

15. Sommergewitter / summer thunderstorms

16. das Gefühl, wenn man die Spülung aus dem Haar wäscht / the feeling of washing the conditioner out of your hair

17. Gemeinsamkeiten mit anderen Menschen entdecken / discovering things you have in common with other people

18. den Zeitpunkt erwischen, wenn die Straßenlaternen ausgehen / catching the moment when the street lights go out

19. feststellen, dass man die Lyrics von zehn Jahre alten Songs immer noch auswendig kennt / realizing that you still know the lyrics of songs that are ten years old by heart

20. Die Überwindung des Schluckaufs / overcoming the hiccups

xoxo, Großstadtprinzessin


Die kleinen Freuden des Lebens / The little things in life

Ich habe lange überlegt, ob ich heute diese Liste posten soll. Wie wahrscheinlich vielen von euch, sitzt auch mir der Schreck über diese furchtbaren Ereignisse in Norwegen im Genick, und mir war erst nicht nach einer Heititei-Wie-ist-das-Leben-doch-schön-Aufzählung. Aber dann habe ich mir gedacht, dass solche Nachrichten auch als eine Art Weckruf verstanden werden können. Eine jähe Erinnerung, wie kurz das Leben sein kann und dass man es genießen sollte, solange es geht. Und zwar immer, nicht nur an Weihnachten, nicht nur im Urlaub, sondern in jeder alltäglichen Sekunde. Man muss solche Glücksmomente erkennen, festhalten und sich an ihnen freuen. Weil sie unendlich kostbar sind.

I’ve been wondering whether or not to post this list today. I’m still shocked about the awful things which happened in Norway, as I’m sure many of you are too. So at first I didn’t feel like rainbows and unicorns and Life’s oh so beautiful. But then I thought that these events can be regarded as a wake-up call; a sudden reminder of how short life can be and that you should enjoy it while you can. Always, not only on special days like christmas or vacations, but every single generic second. It’s important to recognize those small moments of bliss, catch them and be happy about them. Because they’re incredibly precious.

 

1. Eis essen / eating ice cream

2. unerwartet Post bekommen / receive unexpected mail

3. mit dem Liebsten aufwachen und einschlafen / falling asleep and waking up with the beloved

4. barfuß durch nasses Gras gehen / walking through wet grass with bare feet

5. sich auf den Urlaub freuen. Berlin! YAY! / looking forward to a vacation. Berlin! YAY!

6. eine neue Lieblingsband entdecken / discovering a new favourite band

7. nach dem Streichen das Tape abziehen und sich über die geraden Linien freuen / removing the masking tape after painting and enjoying the crisp lines

8. der Moment wenn das Flugzeug vom Boden abhebt / the moment the plane leaves the ground

9. Begeisterung / enthusiasm

10. Die Wärme von frischem Brot / the warmth of fresh bread

 

xoxo, Großstadtprinzessin