Memorykeeping Update

In Sachen Memorykeeping war die letzte Zeit geprägt von haufenweise Experimenten und unfertigen Alben. Ab Januar 2015 war mein Plan, jeden Monat ein spiralgebundenes Büchlein zu gestalten, und ich hatte großen Spaß an der Dekoration der Cover. Leider habe ich nur das Januaralbum tatsächlich vollendet (bei Gelegenheit zeige ich euch das mal); einen kleinen Einblick gibt es z.B. hier. Das letzte Album nach diesem Prinzip hatte ich im Mai angelegt, darin aber höchstens eine Handvoll Einträge gestaltet.

In terms of memorykeeping there have been a lot of experiments and unfinished projects lately. In the beginning of 2015 I planned on creating a small, spiral-bound notebook each month, and I had a lot of fun decorating all the covers. Unfortunately I only finished the January album (which I might show you in the future); you can see tiny glimpses of it in this post.  The last book that I had planned on doing like this was the one for May, but I only managed to fill a few pages.

Irgendwann im Sommer hab ich dann tatsächlich den Wechsel zu Project Life gewagt (warum ich bei diesem System zögerlich war, könnt ihr hier nachlesen). Bisher hab ich das Format 6×8 benutzt, denke aber aktuell darüber nach, auf ein größeres Format umzusteigen. Aber ich greife vor.

Sometime last summer I finally took the plunge and started Project Life (find out here why I hesitated to do so). So far I’ve been using the 6×8 format, but I’m thinking about switching to a bigger size – but that’s another story.

Vor ein paar Tagen hab ich mal alle meine angefangenen Project-Life-Alben rausgekramt und Fotos gemacht. Da wäre also als erstes das Herbst-Album:

Anyway, a few days ago I gathered all my unfinished albums and snapped a few pictures. Let’s start with my autumn album:

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Das Album ist dieses hier von Simple Stories, und ich war ein großer Fan von den beigefügten Registern, auf die ich in Monatsnamen gestempelt habe. Angefangen habe ich im September, und bis Ende Oktober ist alles auch einigermaßen vollständig, aber ab November hab ich die Dokumentation schleifen lassen.

The album is by Simple Stories and I loved that it came with dividers. I used these to separate the months by stamping it on the little tabs. I started in September, and well into October everything is more or less complete, but then I sort of fell of the bandwagon.

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Auf dem Innencover klebt ein Aufkleber mit einem netten Zitat, der zusammen mit meinem geliebten Erin Condren-Kalender kam (das Highlight meines Oktobers, aber auch dazu in einem späteren Blogpost mehr).

On the inside cover I stuck a sticker with a quote that came with my dearly beloved Erin Condren Planner (which was the highlight of my entire October, but more on that in a future post).

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Die Rückseiten der Register hab ich mit den Google Doodles des jeweiligen Monats beklebt. Ich freu mich immer, wenn ich ein besonders Logo beim Surfen entdecke, und finde es nett, die dann auch im Album festzuhalten.

On the backside of the dividers I added printouts of the Google Doodles for that month. I love finding these when I’m surfing the internet, and I like to include them in my albums.

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Neben den normalen 6×8-Hüllen mit Fotos und Karten hefte ich zwischendurch auch gerne Flyer, Postkarten etc. oder eben Fotos ab, die ein ungewöhnliches Format haben. Ich finde, das lockert das Album beim Durchblättern schön auf.

Aside from the page protectors filled with pictures and cards I like to include brochures, postcards or photos in an unusual size. I find it adds visual and also sensory interest when flipping through the book.

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Soviel zum Herbst-Album; es fehlt also hier im Wesentlichen der November. Immerhin hab ich für diesen Monat Fotos und Memorabilia gesammelt, wenn ich auch kaum Text bzw. Journaling habe. Man könnte den Monat also mit ein bisschen Zeit noch aufarbeiten.

So much for the autumn album. Essentially, the entire month of November is missing. At least I took photos and collected memorabilia, even if I don’t have consistent journaling. So I could try to catch up.

Weiter geht’s mit dem berühmt-berüchtigten December Daily (hier bekommt ihr einen Einblick in das entsprechende Album von 2014, natürlich auch nicht fertig ^^).

Let’s continue with the infamous December Daily ( click here if you’d like to see what the December Daily of 2014 looked like, which is also unfinished, obviously).

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Wieder ein Album von Simple Stories, diesmal in der weihnachtlichen Variante und mit einem etwas breiteren Rücken. Bisher ist das vordere Cover ganz nackt; mein Plan dafür war und ist, den Pappteil weiß anzumalen (mit Acrylfarbe), und dann ein hübsches Dezember-Woodveneer vorne draufzukleben, ich weiß auch schon genau welches. Müsste man halt nur mal machen.

Again a Simple Stories album, this time in a sort of christmassy edition and with a wider spine. The front cover is completely plain so far; I have planned to paint it with white acrylic paint and add a December wood veneer (I already know which one). I just have to get around to it.

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Auf die Rückseite hab ich diesen fröhlichen und farblich passenden Weihnachtsmann geklebt, den ich aus einer Butlers-Papiertüte ausgeschnitten habe.

In the back cover I added this cheerful matching Santa Claus, which I cut out from a paper bag.

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Im Rückenschild steckt ein Stückchen gold gepunktetes Papier mit einen Tannenbaum-Woodveneer, auf den ich eine Fünfzehn für das Jahr gestempelt habe.

In that little label holder thingy (is there a technical term for these? Let me know in the comments!) I put a piece of gold dotted paper with tree wood veneer and a stamped 15 for the year. I figured the design of the album is clue enough as to what kind of project it is 😉

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Mit dem December Daily hatte ich wirklich großen Spaß und hab mich immer tagsüber drauf gefreut, mich abends dranzusetzen und dran rumzubasteln. Dann kommen die Feiertage, und man versinkt in einem glücklich-vegetativen Koma der Überfressung, und hat überhaupt keine Lust auf Memorykeeping, weil man viel zu sehr mit dem Genießen des Moments beschäftigt ist. Dementsprechend fehlt die letzte Dezemberwoche in diesem Album auch.

I had a lot of fun with the December Daily and was looking to working on it during the day. And then the actual holidays came around, and one falls into a blissful food coma and is much too busy enjoying the moment in order to think about documenting it. Thus the last week of December is missing in this album as well.

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Dann kam der Januar und das neue Jahr, und in der allgemeinen Aufbruchs- und Neuanfangs- und Gute-Vorsätze-Stimmung hab ich, wie könnte es anders sein, ein neues Album angefangen. Diesmal nicht von Simple Stories, sondern von American Crafts.

Then January came and the New Year, and in that general feeling of new beginnings and resolutions I, naturally, started a new album. This time not by Simple Stories, but by American Crafts.

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Dieses Mal hab ich irgendwann Ende Januar mit dem Dokumentieren aufgehört, weil dann tatsächlich die Masterarbeit anfing, meine komplette Aufmerksamkeit zu erfordern. In den folgenden Monaten war außer Schreiben und Bibliothek nicht viel los, insofern könnte ich die Zeit bis zur Abgabe quasi schlaglichtartig abhandeln, also nach besonderen Anlässen sortiert, zu denen ich tatsächlich mal ein paar Fotos gemacht habe (z.B. Ostern).

This time I stopped around the end of January, because by then my master’s thesis started to require all of my time and attention. There wasn’t much happening in the following months except writing and sitting in the library, so I think I will scrapbook the time until the handing in by major events, such as Easter, when I actually managed to take a few pictures.

Tja (falls überhaupt noch jemand mitliest hier am Ende dieses Monsterposts), das sind meine Memorykeeping-Baustellen 🙂 Durch diese Bestandsaufnahme ist mir tatsächlich klargeworden, dass es eigentlich gar nicht so viel aufzuholen gibt, wie ich befürchtet hatte. Ich werd mich also in den nächsten Wochen mal daransetzen, die jeweiligen Lücken aufzufüllen, und wenn ich dann Alben tatsächlich fertigbekomme (Inshallah, wie die Ägypter sagen), kann ich sie euch auch mal in Gänze zeigen – vielleicht in Form eines Videos, zwinker zwinker?

Phew. Those are my Project Life messes 🙂 While writing this post, though, I felt like there’s not as much catching up to do as I had feared, so that’s good news. So I’ll try to fill in the blanks as much as possible in the next few weeks, and I shall try to share the finished albums with you – perhaps in a little video? 😉

Ich melde mich Ende der Woche nochmal, macht es gut bis dahin!

I’ll check in again by the end of the week, take care until then!

 

xoxo, Großstadtprinzessin

4 Responses to Memorykeeping Update

  1. Oh, diese vielen offenen Baustellen sind für mich der Grund, weshalb ich kein dauerhaftes Memorybuch führe. Das würde mir nämlich auch passieren. Und dann würde es mich total belasten, dass das alles noch nicht fertig ist. In dem Fall fange ich da doch lieber gar nicht erst mit an! 😉
    Liebe Grüße
    Nele

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