Traveling | Rom Tag 1

Reise Reise! Wow, der letzte Reisebericht hier auf diesem kleinen Blog ist EWIG her, hoffentlich weiß ich überhaupt noch, wie das geht 😉

Heute hab ich jedenfalls den ersten Teil unserer Romreise Anfang September für euch. Der Einfachheit halber werde ich den Reisebericht in Tage aufteilen. Ach, und noch ein kleiner Disclaimer vorweg: Die meisten Fotos hat der Großstadtprinz mit seiner Big Boy Kamera (eine Nikon D70s, falls es die Fotografie-Geeks unter euch ganz genau wissen wollen! [Kommentar des Großstadtprinzen: „Von heutigen Standards aus betrachtet ein sehr bescheidenes und technisch überholtes Modell“]) gemacht, nur ein paar sind von mir mit meinem iPhone. So, genug geschnackt. Los geht’s!

Unsere Reise beginnt mit dem Trip zum Flughafen Köln/Bonn, und sobald ich im Flughafenbus sitze, legt sich ein bisschen die Aufregung. Man merkt schon, dass noch ein wenig die Verreise-Routine fehlt (meine letzten Trips waren mit Reisegruppen, wo man sich um weniger selbst kümmern musste). Wir sind natürlich VIEL zu früh am Flughafen, der Schalter für die Gepäckaufgabe ist noch nicht einmal geöffnet (das Portal, über das wir die Flüge gebucht haben, hatte übrigens schon vorher für uns online eingecheckt). Also noch ein bisschen Rumgammeln, bis wir endlich unsere Koffer loswerden können. Das Gewichtslimit ist zum Glück noch lange nicht erreicht, theoretisch können wir also in Rom nach Herzenslust shoppen 😀

Dann, wie könnte es anders sein: Unser Flug hat Verspätung, also ewiges Rumsitzen am Gate, bis wir endlich boarden können. Die ganze Zeit über muss ich dringend aufs Klo, aber leider wird die Damentoilette am Gate just in dieser halben Stunde grundgereinigt und darf deshalb nicht betreten werden. Ich traue mich aber auch nicht, eine andere Toilette zu suchen, denn was ist denn, wenn gerade dann das Boarding endlich losgeht?

Naja, schlussendlich sitzen wir im Flieger nach Rom und genießen die Aussicht über den Wolken. Hier mal ein paar Eindrücke:

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Nach etwa einer Stunde und 45 Minuten landen wir dann in Fiumicino. Rom hat zwei Flughäfen, einmal der Aeroporto Leonardo da Vinci in Fiumicino, was etwas außerhalb der Stadt in Richtung Küste liegt, und einmal der Flughafen in Ciampino, wo die ganz billigen Airlines verkehren.

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Es geht also raus aus der Germanwings-Maschine, rein in einen kleinen Bus, raus aus dem Bus, rein ins Flughafengebäude. Einmal kurz aufs Klo, dann ab zur Gepäckausgabe.

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Dort fällt uns etwas ziemlich cooles auf: Da steht ein Flügel im Flughafen! Einfach so! Dabei steht ein Schild, wo „Play Me“ draufsteht, und offenbar können Fluggäste, die des Klavierspielens mächtig sind, hier einfach ein bisschen klimpern. Finde ich eine fantastische Idee.

Wir müssen ein bisschen warten, aber dann kommen unsere Koffer. Nächster Punkt: Transportmittel in die Stadt organisieren, der Flughafen liegt ja, wie erwähnt, etwas außerhalb. Ein Taxi in die Innenstadt kostet laut Reiseführer knapp fünfzig Euro, dafür sind wir zu geizig. Wir entscheiden uns für den Leonardo Express, da kostet die Fahrt bis zum römischen Hauptbahnhof Termini pro Person vierzehn Euro. Es gibt wohl auch noch einen günstigeren Zug, der hält aber an jeder Milchkanne und braucht dementsprechend länger. Ein Fahrkartenautomat für den Zug (das Verkehrsunternehmen heißt Trenitalia) befindet sich praktischerweise direkt in der Halle mit den Gepäckbändern. Allerdings: Der Automat nimmt kein Bargeld! Wir haben keine Kreditkarte, aber zum Glück wird die normale EC-Karte mit dem Maestro-Symbol anstandslos akzeptiert. Und noch ein Tipp: Die Tickets sind an bestimmte Züge gebunden, man muss also die Abfahrtszeit auswählen beim Buchen. Nehmt nicht den nächsten Zug der fährt, sondern lasst euch ein bisschen Luft, um zum Gleis zu kommen!

Wir schaffen es aber rechtzeitig zum Zug (Noch ein wichtiger Tipp: Die Zugtickets müssen am Bahngleis entwertet werden, da stehen entsprechende Stempeldinger rum!), der angenehm klimatisiert ist (hatte ich erwähnt, dass es ungefähr 30 Grad sind Anfang September in Italien?). Der Großstadtprinz verlädt unsere Koffer und dann lehnen wir uns entspannt zurück und genießen die etwa halbstündige Fahrt in die Ewige Stadt.

Für den Lieblingsmenschen ist es das erste Mal Italien südlich der Alpen, und er staunt ganz niedlich über die doch sehr andere Vegetation. Ich entdecke sogar ein paar wildwachsende Kakteen entlang der Bahnschienen. Dann schließlich: Ankunft in Termini. Der Bahnhof kommt uns wahnsinnig überfüllt und unübersichtlich vor, und wir irren erstmal eine Weile hin und her, bis wir den Weg zur Metro gefunden haben.

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An dieser Stelle ist vielleicht ein kleiner Exkurs zum öffentlichen Nahverkehr in Rom angebracht: Es gibt zwei Metrolinien, Linea A und Linea B bzw. B1 (die gabeln sich an einer Stelle auf), eine dritte Linea C wird gerade gebaut. Warum nur so wenige Linien, fragt ihr? Ganz einfach: Rom ist eine sehr alte Stadt, die eine Siedlungskontinuität (Achtung, Fachvokabular!) von mindestens 2700 Jahren aufweist. Das Stadtgebiet war zu keinem Zeitpunkt unbewohnt, dementsprechend sind massenweise archäologische Überreste im Boden zu finden. Deswegen gibt es nur so wenige U-Bahnlinien, und deswegen dauert der Bau neuer Linien so furchtbar lange. Jedenfalls, beide Linien kreuzen sich am Termini, aber da das Netz so dünn ist, sind große Teile des Stadtgebiets nicht daran angeschlossen. Es kann also passieren, dass man irgendwo in Trastevere oder in der Nähe des Vatikans unterwegs ist, und die nächste Metro-Haltestelle meilenweit entfernt liegt. Zusätzlich zu den Metrolinien gibt es Trams / Straßenbahnen und Busse, die allerdings recht unzuverlässig sind — dazu aber an anderer Stelle mehr.

Natürlich ist es auch dort, wo man zu den beiden Metrolinien kommt, wahnsinning überfüllt. Wir brauchen noch eine Fahrkarte (eine Einzelfahrt kostet nur 1,50€, also kaufen wir erstmal Einzeltickets, bis wir uns ein bisschen orientiert haben), und an den Fahrkartenautomaten sehen wir zwei Herren des römischen Verkehrsunternehmens atac, die versuchen, einen der Automaten zu reparieren, offenbar ohne Werkzeug, dafür mit brachialer Gewalt. Allein das kommt uns schon irgendwie typisch italienisch vor — in Deutschland wären die Automaten hochtechnologisiert, und man bräuchte einen IT-Spezialisten, um die Software wieder ans Laufen zu kriegen. In Italien reichen zwei stämmige Kerle, die mal ordentlich dagegen treten 😀

Nächster Punkt: Wir wissen, welche Metrolinie wir brauchen, um zu unserer Ferienwohnung zu kommen (nämlich Linea A), aber welche Richtung müssen wir nehmen? Es gibt Battistini und Anagnina zur Auswahl, die vom Großstadtprinzen zwecks einfacherer Aussprache prompt in Angina und Bronchitis umbenannt werden. Mithilfe der Linienpläne lässt sich aber auch dieses Rätsel lösen (es geht Richtung Angina), und wir schaffen es nach einiger Rennerei und sehr steilen Rolltreppen (wie gesagt, wir befinden uns vermutlich tief unter den Kulturschichten) in die U-Bahn. Die ist zum Glück klimatisiert (denn es ist HEISS und der Anreisestress schlägt sich auch auf dem Kreislauf nieder), aber brechend voll, weil wir wahrscheinlich mitten in der Rush Hour unterwegs sind. Hier noch ein Tipp von mir: Die Türen der Bahn haben nicht, wie bei uns, eine Lichtschranke, die verhindert, dass Fahrgäste zwischen den Türen eingequetscht werden. Dementsprechend wird der arme Großstadtprinz fast zusammengefaltet, als er in der Tür steckenbleibt, und nur mit der Hilfe zweier zuvorkommender Römer kann er sich befreien und doch noch mitfahren. [Kommentar des Großstadtprinzen: Mit einer Lichtschranke hatte ich gar nicht gerechnet, aber schon damit, dass man die Türen, wie in Paris, mit etwas Ellenbogenschmalz wieder aufgedrückt kriegt. Zumindest mit Reisegepäck aber offenbar nicht praktikabel, wie die leichten Blutergüsse bezeugen.]

Es geht fünf Stationen in Richtung Süden, und wir steigen an der Haltestelle Ponte Lungo (oder auch: Prekäre Lungenentzündung) aus. Hier erwartet uns das nächste Problem, das man immer hat, wenn man in fremden Städten aus der U-Bahn kommt: Wo sind wir eigentlich? Wie heißt dieser Platz, wo ist die Straße, die wir entlang gehen müssen, und warum, verdammt noch mal, sind hier die Straßenschilder so gut versteckt? Während der Großstadtprinz versucht, sich zu orientieren, bekomme ich einen Anruf von Marco, der eigentlich an unserem AirBnB auf uns warten sollte, um uns die Schlüssel zu übergeben und uns willkommen zu heißen. Marco spricht zwar Englisch, aber mit einem dicken italienischen Akzent, sodass ich ihn kaum verstehe. Die Quintessenz: Wir hatten unsere Ankunft für fünf Uhr nachmittags angekündigt, aber durch die Verspätung des Fluges und durch das ganze ÖPNV-Gedöns sind wir gute anderthalb Stunden zu spät. Marco kann leider nicht mehr auf uns warten, weil er jetzt zur Arbeit muss. Ich solle ihn aber anrufen, wenn wir an der Wohnung sind, und dann schicke er jemand anderen vorbei. Na super, denke ich mir, dann stehen wir jetzt bestimmt eine halbe Stunde vor unserer Wohnung rum, bis jemand kommt, um uns aufzuschließen. In meinem Kopf höre ich schon die Vorbehalte des Großstadtprinzen: Ein AirBnB, ich weiß ja nicht, sollten wir uns nicht lieber ein Hotel suchen, das ist professioneller, und die Rezeption ist immer besetzt etc.

Meine Sorge stellt sich aber als unbegründet heraus, denn als wir endlich an unserem Haus ankommen (raus aus der Metrostation, geradeaus die Via Albenga entlang, links abbiegen in die Via Acqui und dann immer geradeaus, über die Bahnschienen in die Via Alfredo Baccarini), steht ein freundlicher junger Mann mit Brille und sehr stylishen Schuhen an der Straßenecke (gut angezogen, die Römer), stellt sich als Eduardo vor, begrüßt uns sehr nett und in sehr gutem Englisch und zeigt uns unsere Wohnung.

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Bevor ich auf unser wundervolles Apartment zu sprechen komme, noch kurz ein paar Sätze zu der Gegend, in der wir gewohnt haben: Wir waren (mit Absicht) nicht mitten in der Innenstadt, aber trotzdem war es von den Häusern und dem Verkehr her sehr (groß-)städtisch bei uns im Viertel. Die Häuser dort sehen alle mehr oder weniger gleich aus (was die Orientierung zusätzlich erschwert) und wirken auf jemanden, der die deutsche spießbürgerliche Sauberkeit von Haus und Garten gewöhnt ist, leicht marode. Innendrin ist aber alles schnieke und schick, frisch renoviert und sehr modern eingerichtet. Unsere Wohnung ist direkt im Erdgeschoss und wahnsinnig edel und schön eingerichtet, nicht übermäßig groß, aber für zwei Personen mehr als groß genug [Kommentar des Großstadtprinzen: „Ich fand die Größe für eine Ferienbleibe überdurchschnittlich. Aber ich bin auch keine Ferienhäuser für Großfamilien gewohnt“]. Ich bin wirklich sehr begeistert von der Inneneinrichtung, auch weil der vorhandene Platz total gut und sinnvoll ausgenutzt wird (später lese ich in der Anzeige, dass die Wohnung von einem Innenarchitekten eingerichtet wurde, was man absolut merkt). Bei unserer Ankunft steht ein Teller mit herzhaften Snacks auf dem Tisch (irgendwelche Teig-Geschichten und Würstchen und Oliven) sowie kalter O-Saft, wofür wir sehr dankbar sind: eine wundervolle Geste, dass man als müder und abgekämpfter Reisender was zu Essen und was Kühles zu Trinken auf dem Tisch vorfindet. Daumen hoch dafür!

Nachdem Eduardo sich verabschiedet hat und wir uns ein bisschen ausgeruht und ausgepackt haben, gilt es nur noch, ein Abendessen zu finden. In der Wohnung liegt ein kleiner Zettel, wo Empfehlungen zum Essen und Einkaufen draufstehen, und wir beschließen, das Ristorante auszuprobieren, das dort angegeben ist. Wir schaffen es auch, das Etablissement zu finden, doch leider hat es wegen Urlaub geschlossen, und wir sind gezwungen, anderswo einzukehren. Weil wir kaputt und hungrig sind, beschließen wir, uns bei „Da Pietro“ in unserer Straße eine Pizza zum Mitnehmen zu holen, aber als wir in den Laden reingehen, fällt mir ein Schild auf: „Giardino Interno“, und wie sich herausstellt, gelangt man durch einen Korridor in einen riesigen Hinterhof, wo man auch sitzen kann und der voll mit italienischen Familien ist. Die Kellnerin ist niedlich und freundlich; ich versuche erst, mit meinen paar Brocken Italienisch mit ihr zu kommunizieren (der Großstadtprinz hat gar keine Italienischkenntnisse, also bin ich für die Kommunikation zuständig), aber als die ersten längeren Sätze auf mich einprasseln und ich kein Wort verstehe, muss ich unsere Touri-Identität enthüllen (wobei man es uns sicherlich auch ansieht). Ist aber kein Problem, sie spricht auch Englisch und bleibt trotzdem sehr nett. Überhaupt haben wir den Eindruck, dass die Italiener sehr offen sind und Ausländer durchaus freundlich willkommen heißen. Außerdem wissen sie es offenbar zu schätzen, wenn man es erstmal mit Italienisch versucht (selbst wenn man nach zwei Sätzen ins Englische wechseln muss).

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Jetzt aber mal zu unserer ersten römischen Mahlzeit. Wir bestellen nicht, wie in Italien üblich, ein paar Antipasti vorweg (die Kellnerin verbirgt ihre Irritation darüber gut, aber nicht perfekt), sondern einfach eine Pizza Tonno e Cipolla und Spaghetti Carbonara. Das Essen ist fantastisch: Um Längen besser als selbst bei richtig guten Italienern in Deutschland, dabei aber erstaunlich leicht. Der Pizzaboden ist hauchdünn, knusprig (mit der gelegentlichen schwarzen Brandblase, was aber gar nicht stört) und auch nur ganz spärlich belegt, und die ganze Angelegenheit ist bei Weitem nicht so fettig, wie man das von hiesiger Pizza gewöhnt ist. Wir sitzen außerdem mitten im italienischen Klischee: große Familien an langen Tischen überall, Kinder, die durch den Biergarten flitzen, lachende (und sehr elegante) Großmütter, rot-weiß karierte Tischdecken. Es ist wie in der Miracoli-Werbung. Während wir dort sitzen, peoplewatching betreiben und genüsslich unser Abendessen verspeisen, füllt sich die Pizzeria zusehends. War ja klar, dass wir uncoolen Deutschen viel zu früh zum Essen gehen, die Italiener fangen um acht erst so langsam an. Wir müssen dann auch relativ lange auf die Rechnung warten, aber das ist nicht weiter tragisch, es gibt ja viel zu gucken (unter anderem ein Fußballspiel, das irgendwann noch angemacht wird) [Kommentar des Großstadtprinzen: „Bei der Übertragungsqualität fühlte man sich als Deutscher wie in die Siebzigerjahre versetzt“].

Nach dem Essen wollen wir noch kurz den Supermarkt (einen „Carrefour“) begutachten, den uns der kleine Zettel in der Wohnung verraten hat. Dabei finden wir schräg gegenüber eine kleine Ausgrabungsstätte! Einfach so mitten in der Stadt! Es ist schon dunkel, deswegen können wir nicht allzu viel erkennen, aber es scheint sich um eine Art Fischzucht zu handeln. Ich als Archäologin bin natürlich völlig fassungslos, in Deutschland muss man solche Orte mit der Lupe suchen und gegebenfalls drei Kilometer durch den Wald latschen, bis man mal die kläglichen Fundamente einer Villa Rustica gefunden hat.

Aber zurück zum Supermarkt, der hat nämlich 24/7 geöffnet und wirkt recht gut sortiert, obwohl er eher klein ist. Wir besorgen uns noch eine Flasche Milch, eine Packung Cornflakes fürs Frühstück und ein Sixpack Mineralwasser, finden aber auf dem Rückweg einen Trinkwasserbrunnen (zu denen komme ich in späteren Beiträgen noch), den wir definitiv jedem abgepacktem Supermarktwasser vorziehen [Kommentar des Großstadtprinzen: „Für die Lebensmittelpreise in solchen Supermärkten sollte man in Rom übrigens mindestens mit dem Doppelten von dem rechnen, was man aus Deutschland gewohnt ist“].

Schließlich laufen wir mit unserer Ausbeute nach Hause und fallen todmüde ins Bett, während um uns herum das italienische Leben tobt. Zum Glück sind unsere Fenster gut abgedichtet 😉 Der erste Tag in Rom war ein voller Erfolg, wenn auch sehr anstrengend, und wir freuen uns auf den nächsten, wenn das Touri-Programm erst richtig losgeht 🙂

 

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September in my Planner

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Heute wollte ich euch mal zeigen, wie ich meinen Erin Condren Life Planner benutze und dekoriere (Keine Ahnung, wovon ich rede? In diesem Post stelle ich euch den Kalender genauer vor!). Ich dachte, ich mache da so eine monatliche Serie draus. Für den September gibt es erst einmal nicht allzu viel zu sehen, weil wir ja Anfang des Monats im Urlaub waren und ich in dieser Zeit den Planner eigentlich nicht benutzt habe. Ich kann euch aber immerhin die Monatsübersicht und zwei Wochenlayouts zeigen. Wir fangen mit der Monatsansicht an, ok? 😉

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Die Septemberfarben sind lila und grau. Mit dem Lila bin ich sehr einverstanden, mit dem Grau nicht so, aber ich hab mich bei der Dekoration einfach auf das violette Farbspektrum konzentriert. Für die Monatsansicht benutze ich keine zusammenhängenden Sticker-Kits (obwohl es die durchaus gibt), sondern hauptsächlich Washi Tape (zum Markieren längerer Zeiträume, wie Reisen etc.), die Labels, die beim Kalender dabei sind, und irgendein Set an Stickern, die entweder farblich oder saisonal zum Monat passen. Oft benutze ich hier Sticker, die als Extra bei Frauenzeitschriften dabei sind (ich gestehe: in der Regel kaufe ich die Zeitschrift nur wegen der Sticker!). Wenn der Monat rum ist, nehme ich mir die Sticker und versuche, die Reste auf der Doppelseite zu verteilen, und den Stickerbogen möglichst aufzubrauchen. Das mache ich deswegen am Ende des Monats, weil ich ja dann erst sehe, an welchen Tagen ich noch leere Stellen zu füllen habe – wir wollen uns ja nicht den ganzen Monat mit Stickern zuballern, um dann am Ende keinen Platz für neue Termine zu haben!

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Kommen wir zu den zwei Wochenlayouts, die ich euch zeigen kann. Im September ist ja immer so eine allgemeine Schulanfangsstimmung, der ich mich nur schwer entziehen kann, obwohl ich jetzt sogar schon mit dem Studium fertig bin. Trotzdem bekomme ich immer Lust, neue Hefte, Ordner und Stifte zu kaufen! Geht euch das auch so?

Aber ich schweife ab; ich hab jedenfalls im September ein Sticker-Kit zum Thema ‚Back to School‘ verwendet, das ich hier gefunden hab (gratis-PDF zum Ausdrucken und Ausschneiden!). Zusätzlich hab ich ein paar andere Sticker benutzt, zum Beispiel ist das Weekend Banner, der Eis-Sticker und die meisten kleinen runden Icons von Carta Printea auf Etsy, die Hydrate- und Essens-Labels (und ich glaube auch die schlichteren Half Boxes) sind auch Printables, die ich hier gefunden habe. Insgesamt hat mir die Woche sehr viel Spaß gemacht, ist alles so schön farbenfroh 🙂

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Und hier seht ihr mal ein Beispiel für eine Woche ohne zusammenhängendes Kit. In solchen Fällen benutze ich meistens unten einen Streifen Washi, um wenigstens ein bisschen Deko zu haben, und orientiere mich dann farblich am Tape. Wie ihr seht, ist hier alles in verschiedenen Lilatönen und dunklem Pink gehalten, was ja auch sehr gut zu den September-Farben passt. Da ich hier ganz viele verschiedene Sticker verwendet hab (gekaufte und selbstausgedruckte Sticker gemischt!), werde ich die einzelnen Bezugsquellen jetzt nicht auflisten. Wenn ihr irgendwas genauer wissen wollt, dann fragt mich gerne in den Kommentaren! Übrigens: Durch das Washi am unteren Rand musste ich bei diesem Layout die Wetterangaben nach oben an die Tagesspalten verlegen, was sich am Wochenende natürlich ein bisschen mit dem Weekend Banner beißt. Ist also ein bisschen mehr Gefummel. 😉

So, das war der September in meinem Erin Condren 😉 Ich bin nach wie vor sehr, sehr glücklich mit diesem Kalender (#plannerpeace!), und falls ihr euch auch einen Life Planner bestellen möchtet, lasse ich euch nochmal den Referallink da, mit dem ihr und ich einen kleinen Rabatt bekommt:

Klickt hier für einen 10%-Rabatt bei eurer ersten Bestellung bei Erin Condren!

Das war’s für heute von mir. Macht es gut, ihr Lieben!

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Der versprochene Rom-Post ist in Arbeit, ich schwöre! Dauert leider alles länger als geplant, travel blogging ist ganz schön aufwändig 😉

PPS: Gibt’s eigentlich für diese ganzen Stickertypen (Half Boxes, Weekend Banners etc.) auch deutsche Ausdrücke? Ich benutze die englischen mehr aus Not…

 

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Großstadtprinzessin wird 6!

Oooohooohoo, Leute, heute ist ein denkwürdiger Tag, denn heute hat mein kleiner Blog Geburtstag! 😉 Heute vor sechs Jahren hab ich den ersten (richtigen) Post veröffentlicht, und seitdem hat sich ganz schön was getan.

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Ich will hier jetzt nicht großartig Bilanz ziehen oder irgendwelche Meilensteine rekapitulieren, aber ich möchte trotzdem die Gelegenheit nutzen, mich bei euch, ihr süßen braven Leserlein, zu bedanken, dass ihr immer noch hier seid und hoffentlich gerne meine Posts lest. Ich weiß, dass einige von euch schon sehr lange dabei sind, andere kommen vielleicht gerade erst dazu, aber ich freu mich über jeden Einzelnen von euch 🙂

So, bevor das hier jetzt sentimental wird: Das wollte ich nur kurz loswerden. Macht es gut und bis zum nächsten Mal!

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Ich sitze übrigens am ersten Teil des Rom-Reiseberichts, ich bemühe mich, den irgendwann am Wochenende online zu stellen!

 

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Instarückblick September 2016

Tja, ihr Lieben, da bin ich wieder. Nach einer mehr oder weniger unfreiwilligen Blogpause im September, weil einfach viel zu viel los war, melde ich mich zurück mit dem Versuch, wieder mehr und regelmäßiger zu bloggen. Ich fange klein an und habe heute erstmal den Instarückblick für euch.

Das Highlight des Monats war natürlich unser „Urlaub“ (ich schreibe das in Anführungszeichen, weil ein Trip nach Rom mit einer Archäologin wohl eher Arbeit ist als Urlaub ^^) in Rom Anfang September. Leute, es war sooooo toll! Es gibt so unglaublich viel zu sehen, die ganze Stadt ist ein einziges Freilichtmuseum. Die Bilder von unserer Reise habe ich hier übrigens rausgenommen; es kommen demnächst ein paar Extra-Posts zu dem Thema. Wer das nicht abwarten will, kann sich die Fotos hier natürlich schon einmal anschauen.

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Mit jede Menge Eis (kein Vergleich mit dem italienischen Gelato, natürlich!) und Mittagspausen im Hofgarten den Sommer gebührend verabschiedet.

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Teilgenommen an einer geführten Wanderung auf den Ennert im Siebengebirge. Leider war das Wetter ziemlich trüb, aber es war trotzdem toll, mal den beginnenden Herbst im Wald zu erleben und ein bisschen frische Luft und Bewegung zu bekommen 🙂

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Als Belohnung für fleißige Wanderer gab’s hinterher Mittagessen in der Bonner Burgermanufaktur. Die wurde uns von allen Seiten wärmstens empfohlen, und die Pommes (meine ersten Süßkartoffelpommes!) und hausgemachten Saucen waren auch echt richtig lecker (vor allem die Mayo, mjam mjam). Die Burger an sich fand ich angesichts des Hypes aber ein bisschen enttäuschend – vielleicht lag das aber auch daran, dass ich vergessen habe zu sagen, dass wir unsere Burgerpatties gut durch wollen und nicht medium. Ich mag kein halbrohes Hackfleisch. Dann gab es noch die obligatorischen Flammkuchen mit Schinkenwürfeln und Frühlingszwiebeln, einen tollen Abendhimmel auf der Autobahn und viele schöne Herbstspaziergänge.

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Aus meinem Erin Condren hab ich im September nicht viel gezeigt (keine Sorge, dazu kommt noch ein Extra-Post), musste aber doch meinen Fund der süßesten Herbst-Sticker aller Zeiten mit euch teilen (sie waren als Extra bei der Oktober-Ausgabe der „Welt der Frau“ mit dabei, und wenn ihr schnell seid, findet ihr vielleicht noch ein Heft). Außerdem gab es mal wieder (ein seltener Luxus) eine Ladung Planner Stickers, diesmal vom deutschen Etsy-Shop „MiriMiBelle“.

So ihr Lieben, das war schon wieder der September. Ich freu mich sehr auf den Oktober (wenn ich so drüber nachdenke, könnte dieser sogar mein Lieblingsmonat sein), auch wenn wieder wahnsinnig viel los sein wird. Aber dann wird’s immerhin nicht langweilig, gell? 😉

Wie war euer September? Irgendwelche Highlights?

xoxo, Großstadtprinzessin

 

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Voyage, Voyage!

Freunde, ich springe hier nur kurz rein, um euch wissen zu lassen, dass der Großstadtprinz und ich ab morgen in ROOOOOOOM sind (meine Begeisterung lässt sich nur schwer im Zaum halten), und daher hier eine kleine Pause eingelegt wird.

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Es wird sicher viel zu instagrammen geben, also schaut dort gerne mal rein, wenn ihr wissen wollt, was wir so treiben 🙂 Irgendwann gegen Ende nächster Woche sollte ich mich aber auch wieder melden.

Macht’s gut bis dahin!

xoxo, Großstadtprinzessin

 

Just checking in really quickly to tell you that the boyfriend and me will be on holiday in Rome for the next couple of days! I should be back to regular posting by the end of next week, though. In the meantime, you can follow what we’re up to over on Instagram!

See you soon! 🙂

xoxo, Großstadtprinzessin

 

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DIY-Dienstag #52 | 7 neue Ideen zum Selbermachen

Na ihr Lieben, hattet ihr ein schönes Wochenende? 🙂 Meins war ein guter Mix aus Action und Entspannung, und ich bin jetzt voll motiviert, noch einiges zu schaffen, bevor es Anfang September für uns nach Rom geht (Follower auf Instagram, Twitter und Facebook wissen schon Bescheid!). Heute hab ich für euch mal wieder einen DIY-Dienstag mit den 7 besten Selbermach-Ideen der letzten Wochen, zumindest meiner bescheidenen Ansicht nach. Viel Spaß! 😉

DIY-Dienstag #52 - 7 neue Ideen zum Selbermachen

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  1. Knallbuntes Brillenetui, passend zum Konfetti in meinem Kopf – My Poppet Makes
  2. Fruchtige Geschenkanhänger, perfekt für Sommergeschenke und -parties – Whitehouse Crafts (übrigens: noch mehr ‚vitaminreiche‘ Bastelideen gibt’s hier und hier!)
  3. Selbstgenähte Küchenhandtücher aus Seersucker mit buntem Schrägband – Sugar & Cloth
  4. DIY-Briefumschläge in geometrischen Formen – Camille Styles
  5. IKEA-Hack: Schneidebretter in Häuschen-Form – Paper & Stitch
  6. Heißluftballons aus Filz als Untersetzer für die Teetasse – Mollie Makes
  7. Fotohintergrund für Parties oder Hochzeiten aus ganz vielen bunten Ballons – Oh Happy Day

Wie immer habe ich Schwierigkeiten, mich für einen Favoriten zu entscheiden – vielleicht das Brillenetui oder die Ballonwand…? Welche Idee gefällt euch am besten? 😉

xoxo, Großstadtprinzessin

 

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Ein Geburtstagsalbum

Vor etwa einem Jahr (ja, ich habe tatsächlich so lange gebraucht, um das Projekt fertigzustellen und zu verbloggen) hatte unsere Freundin Paula ihren 30. Geburtstag. Als eines ihrer Geschenke von uns haben wir ihr angeboten, ein Erinnerungsalbum von der Party zu erstellen. Dieses Album möchte ich euch heute zeigen.

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Das ist das gute Stück! Das Album ist ein sogenannten Lifebök in der Variante „Daily Dose“, und neben dem Ordner an sich sind einige sehr schön designte Seiten im Lieferumfang enthalten, von denen ihr später auch noch einige sehen werdet. Ich fand hier vor allem das Blumenmuster am Ordnerrücken sehr hübsch. Außer dem Titel und dem Moosgummiherzchen haben wir übrigens das Cover so gelassen, wie es ist. Das Schildchen mit dem Namen der Jubilantin war ursprünglich ein kleiner Briefumschlag, auf den eine andere Freundin mit kleinen Klebeperlen ihren Namen geklebt hatte. Die restlichen Buchstaben habe ich mit meinen geliebten Muji-Buchstabenstempeln gestempelt.

Übrigens haben wir Paula schon während der Party gebeten, diverse Memorabilia zu retten (Bierdeckel, Geschenkpapier, Geburtstagskarten, Verpackungen etc.), sodass sie uns nach dem Fest eine ganze Tüte mit Papierschnipseln überreichen und wir diesbezüglich aus dem Vollen schöpfen konnten.

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So dick ist das Album schlussendlich geworden. Sieht auf den ersten Blick gar nicht so voll aus, aber die Ringe im Ordner sind relativ klein, und hätten wir noch mehr Seiten abgeheftet, hätte man nur noch sehr schwer umblättern können. Trotzdem bin ich sehr froh über das Gummiband gewesen, das finde ich immer wahnsinnig praktisch.

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Und hier noch schnell die Rückseite. Auch die ist bis auf das kleine Klebeherzchen ganz „naturbelassen“; ich fand das Design und die ganzen aufgedruckten Motive des Albums ganz nett und wollte nicht zuviel hinzufügen. Die Moosgummiherzen waren übrigens auch in Paulas Memorabilia-Tüte: Ich vermute mal, dass sie bei irgendeinem ihrer Geschenke als Konfetti oder Füllmaterial dienten, und als ich sah, dass die eine klebende Rückseite haben, war mir klar, dass ich die als Embellishments verwenden muss (Woah, Scrapbooking-Lingo!). Ich hab sie überall im Album verteilt, und ihr werdet ihnen noch öfter begegnen 😉

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In beiden Innencovern gibt es diese Taschen, die wir zur Aufbewahrung von Paulas Geburtstagskarten benutzt haben. Auf diese Weise mussten wir die Karten nicht lochen, und auch hinsichtlich des Bindungs- und Umblätterproblems war das die bessere Lösung. Außerdem kann Paula so die Karten jederzeit herausnehmen und anschauen, wenn sie mag 🙂

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Das ist gewissermaßen die Titelseite. Der Hintergrund mit dem coolen Schreibmaschinenprint war eine von den Seiten, die beim Lifebök dabei waren. Der Hirsch hing tatsächlich so in der Location an der Wand, und wir haben ihn einfach aus einem Foto ausgeschnitten und auf die Seite gepappt. Dazu noch einen Logosticker der Location, pinkes Sticky Note in Sprechblasenform mit einem netten Spruch, ein Moosgummiherz, und ein Name und ein Titel für den Hirsch. Fertig.

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Die nächste Doppelseite ist, wie man sieht, Location und Buffet gewidmet. Wir haben im Bonner Gesindehaus gefeiert, wo es sehr zünftiges und wahnsinnig leckeres Essen gibt. Als Basis für das Layout dienen wieder hübsche Seiten aus dem Lifebök, und wegen der netten Deko am oberen Rand brauchte es außer den Fotos und den Buchstabenstickern (Vielen Dank an meine liebe Brieffreundin Naddy, die mir die Sticker geschickt hat!) nicht viel. Wir hatten einen Bierdeckel aus dem Gesindehaus, den hab ich einfach gelocht und mit eingeheftet; dadurch wird das Ganze direkt ein bisschen interessanter, so von der Haptik her 😉

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Da einer der Partygäste lobenswerterweise ein paar witzige Zitate und Sprüche des Abends festgehalten hatten, konnten wir auch damit eine Seite füllen. Auch hier haben wir alles ganz schlicht gehalten: Titel mit Buchstabenstickern, Moosgummiherz, fertig.

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Dann gab’s noch eine Doppelseite mit dem Geburtstagskind und seinen Geschenken. Auch hier haben die Vordrucke aus dem Lifebök die meiste Arbeit übernommen; außer den Fotos habe ich nur einen Titel und ein Klebeherz hinzugefügt.

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Sooo, und jetzt kommen wir zum Herzstück des Albums! Wir haben während der Party an alle Gäste diese kleinen Fragebögen verteilt und sie gebeten, uns am Ende des Abends die Zettel ausgefüllt zurückzugeben (Stifte haben wir bereitgestellt, und die Fragebögen haben wir auf etwas festeren Karton gedruckt, falls es euch interessiert). Wir haben uns nur drei Fragen überlegt, damit erstens die Gäste nicht überfordert werden, und damit zweitens für jede Antwort genug Platz auf dem Fragebogen ist. Die Fragen oder vielmehr Schreibimpulse waren:

  1. Kennengelernt habe ich Paula…
  2. Seit ich Paula kenne…
  3. Für die nächsten dreißig Jahre wünsche ich Paula…

Zu meinem großen Erstaunen haben wirklich ALLE Gäste die Fragebogen bereitwillig ausgefüllt. Viele meinten, dass das mit dem Album und den Fragebögen eine schöne Idee sei, was mich natürlich sehr gefreut hat. Ich hatte nämlich im Vorhinein befürchtet, dass irgendwer murrt oder keine Lust auf derlei „Albernheiten“ hat, aber die Gäste waren wirklich sehr kooperativ. Ein Gast, der als Anhang mit war und Paula erst an dem Abend kennengelernt hat, hat bemerkenswert kreative Antworten gegeben (so à la „Seit ich Paula kenne, hab ich das Buffet genossen, leckeres Bier getrunken und mich gut unterhalten“), manche Antworten waren sehr rührend, und manche Gäste haben kleine Zeichnungen auf den Zetteln hinterlassen. Auf die Rückseiten der Fragebögen haben wir Fotos von den jeweiligen Gästen geklebt (was gar nicht so einfach war, da wir ja nicht alle Gäste mit Namen kannten, also war ein bisschen Detektivarbeit erforderlich), und natürlich hier und da Moosgummiherzen verteilt.

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Ich weiß nicht mehr genau, wieviele Fragebögen wir hatten, aber sie machen auf jeden Fall etwa 70-80% des Albums aus. Natürlich haben auch der Großstadtprinz und ich jeweils einen Bogen ausgefüllt. Ganz hinten gibt es dann noch einmal eine Tasche mit weiteren Geburtstagskarten, und das ist im Wesentlichen das Album 🙂

Vor einer Weile haben wir Paula das Album überreicht, und ich denke, dass sie sich sehr gefreut hat. Vor allem natürlich über die ganzen kleinen Botschaften ihrer Freunde, die wir ja nur gesammelt und nicht verfasst haben, aber vielleicht auch ein bisschen über das Album selbst. Ich kann euch jedenfalls nur ermutigen, falls ihr im Freundes- oder Familienkreis demnächst einen ähnlichen Anlass habt, über ein solches Geschenkalbum nachzudenken. Ihr macht damit jemandem eine riesige Freude, und außerdem bekommt man solche Geschenke nicht alle Tage 🙂

Habt ihr auch schon einmal Erinnerungsalben für andere Leute erstellt? Erzählt mir doch in den Kommentaren davon!

xoxo, Großstadtprinzessin

 

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Instarückblick Juli 2016

Oh Gott, wie ich befürchtet hatte: Kein Post außer dem Instarückblick im Juli! Ist ja schon ein bisschen peinlich, andererseits war ich praktikumstechnisch auch wirklich voll ausgelastet. Darüber wird es übrigens wahrscheinlich noch einen separaten Blogpost geben, aber falls euch interessiert, was sonst so los war in den letzten Wochen: Hier ist mein Juli in Instagram-Bildern! 🙂

Juli Collage 1

1.-4. Wochenendtrip ins schnuckelige Tübingen. Ich bin öfter da, um eine sehr gute Freundin zu besuchen, und kann die Stadt wirklich nur empfehlen! Man kann wunderbar durch die historische Innenstadt bummeln, bei gutem Wetter auf dem Neckar Stocherkahn fahren…

Juli 2016 Collage 2

1. + 4. Shopping in Tübingen. Perfekt für Haushaltskram, Schmuck und SCHREIBWAREN!!! 2. Pornöser Rocher-Eisbecher im Eiscafé Cortina. Danach war mir fast ein bisschen schlecht, aber einmal im Jahr darf sowas sein, finde ich! 3. Niedliche Ecke in Tübi

Juli 2016 Collage 3

1. Salat Nr. 1: Barbecue-Schichtsalat mit Hack und Taco-Chips. Superlecker, vollgepackt mit leckeren Sachen! 2. Salat Nr. 2: Tomatensalat mit Ziegenkäse. Bisschen leichter als Nr. 1, aber mindestens genauso schmackhaft. 3. DANKE für über 500 Follower auf Instagram! 4. Gefüllte Paprika mit Feta. Rezept hier.

Juli 2016 Collage 4

1. Hochsommer am Drachenfels 2. Blickfang 3. Fundstück bei uns im Hof 4. Schicke Architektur in der Bonner Weststadt

Juli 2016 Collage 5

1. Mitbringsel aus Tübingen; dem kann ich mich nur anschließen, Herr Gropius! 2. Endlich mal wieder ein Project-Life-Kit (von Dani Peuss) 3. Himmlische Ruhe im Museum, während die Kids in der Kekspause sind 4. Neue Mappe mit Traummuster von Rossmann, an der ich partout nicht vorbeigehen konnte

Tja, das war der Juli. Im nächsten Monat hab ich wieder mehr Zeit zum Bloggen, und es sind schon ein paar spannende Artikel für euch in Arbeit. Macht es gut bis dahin!

xoxo, Großstadtprinzessin

 

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Instarückblick Juni 2016

Vorweg ein kleines Life Update für diejenigen von euch, die es interessiert: Wir haben bestanden!!! 🙂 *happydance* Der Großstadtprinz und ich haben beide diesen Monat Post vom Prüfungsamt bekommen und sind jetzt offiziell mit dem Studium durch. Jetzt steht nur noch die Zeugnisvergabe (bzw. -Abholung, das ist ja erschreckend unzeremoniell) aus, und dann kehren wir der Uni den Rücken 😉

Uff, der Juni war ein bisschen anstrengend. Vielleicht habt ihr gemerkt, dass es hier auf dem Blog recht still war – ich hatte jede Menge tolle Posts für euch geplant, und bin schlussendlich zu nur ganz wenigen davon gekommen. Ich musste recht oft arbeiten (Ausgleich für den Juli, wo ich wegen eines Praktikums kaum dazu komme und meine Kollegin dankenswerterweise etliche meiner Schichten übernimmt), es gab jede Menge Events außerhalb der Reihe und auch am Wochenende war fast immer was los. Der Juli wird voraussichtlich auch nicht viel ruhiger, aber ich werde blogtechnisch sehen, was ich tun kann. Hoffentlich habt ihr Nachsicht mit mir, wenn ich nicht soviel poste, wie ich gerne würde.

Insta Juni Collage 1Ich hab natürlich diesen Monat wieder ausgiebig meinen Planner dekoriert! Die Juni-Farben im Erin Condren sind recht knallig, was mir sehr zupass kam, denn ich war die ganzen Pastellfarben aus den Frühlingsmonaten langsam etwas leid. Hättet ihr übrigens Interesse an separaten Blogposts über die Plannerdeko, so einmal im Monat ungefähr? Mit größeren Bildern und mehr Geschreibsel und so? Feedback bitte unten in die Kommentare! 😉

Insta Juni Collage 2Dann gab’s natürlich auch wieder jede Menge Köstlichkeiten, sowohl hausgemachte als auch gekaufte. Wir haben zum Beispiel Basilikumpesto selbstgemacht (nach diesem Rezept), weil wir eine Basilikumpflanze auf dem Balkon haben, die schneller wächst, als man sie abernten kann. Aus Nostalgiegründen gab es außerdem Koala-Kekse und natürlich jede Menge Eis (in diesem Fall Mango und Pfefferminz, mjam mjam).

Insta Juni Collage 3Außerdem waren wir bei Ikea (wie man am obligatorischen Hot Dog erkennen kann), ich habe an einem besonders nassen und ungemütlichen Tag Apfelmilchreis mit Marzipan gekocht, und es gab jede Menge selbstgemixte Smoothies. Wir haben ferner den Fehler begangen, eine Fullsize-Wassermelone für einen Zwei-Personen-Haushalt zu kaufen, dementsprechend gab es VIELE Melonensmoothies 😉

Insta Juni Collage 4Ich hab im Juni ganz tolle Happymail bekommen: Erstens ein dickes Päckchen von einer sehr lieben Brieffreundin (danke nochmal an dich!) mit jede Menge Goodies drin, und zweitens hab ich bei einem Giveaway auf Instagram gewonnen, das vom Etsy-Shop Emperatriz.Design veranstaltet wurde!! Woohoo! Schaut euch den Shop auf jeden Fall mal an, ich kann die Sticker total empfehlen 🙂

Insta Juni Collage 5Wir waren natürlich auch ein bisschen draußen unterwegs, auch wenn das Wetter wirklich überwiegend nass war. Immerhin konnten wir Marienkäfern bei der Blattlausvernichtung zuschauen, an duftendem Lavendel schnuppern und einen Sonnenuntergang auf dem Bonner Rathausplatz einfangen 🙂

Insta Juni Collage 6

Tja, und was war sonst noch so los? Es sind ein paar neue Buttons in den Shop gewandert, wir waren mal wieder im Museum und haben einiges über die bizarren Haarmoden in Barock und Rokoko gelernt, ich hab ein cooles Michael-Jackson-Graffiti bei uns in der Nachbarschaft gefunden und endlich mal die Deko bei uns im Wohnzimmer ein bisschen sommerlicher gestaltet.

Ich komme direkt zum Schluss, ihr Lieben. Das Abendessen ruft. Macht es gut! 🙂

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Mehr Monatsrückblicke findet ihr hier!

 

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Planner Peace: The Erin Condren Life Planner

Ich bin sicher, viele von euch Planer-Mädels kennen das Phänomen: Die Suche nach dem perfekten Terminkalender. Klar, man könnte einfach irgendeinen Planer aus dem Schreibwarengeschäft kaufen. Machen ja auch viele Menschen, und für die reicht das völlig aus. Ich bin da leider anders. Ich hab fast schon unrealistische Ansprüche an meinen Planer, weil der eben nicht nur meine Termine verwalten soll, sondern im Grunde meine komplette Selbstorganisation enthält. Er muss also meinen Bedürfnissen und Vorlieben in puncto Layout und Aufbau genügen, und, da ich ja so ein Farben- und Design- und Bastelmädchen bin, bitteschön auch noch meinem ästhetischen Empfinden entsprechen. Puuh. Gar nicht so einfach, sowas zu finden.

Wer mich schon länger verfolgt, kennt, zumindest in Grundzügen, die einzelnen Stationen meiner Suche nach dem ultimativen Terminkalender. Anfang 2014 kaufte ich mir einen Filofax in der Größe personal, danach hatte ich ein Bullet Journal, und danach ein Filofax Clipbook. Alles schön und gut, aber alles nicht so richtig das Wahre. Ich wollte einen Kalender, in dem ich nicht alles selber anlegen muss, der aber trotzdem genau meinen Bedürfnissen entspricht. Die berühmte eierlegende Wollmilchsau also.

Schon vor Jahren (2010, vielleicht?) war ich auf die Produkte der amerikanischen Firma Erin Condren gestoßen, die mich total ansprachen. Es war wirklich Liebe auf den ersten Blick, ich wusste sofort: Das ist der perfekte Planer für mich. Leider waren die Kalender sehr teuer; wobei das größte Hindernis die Bezahloptionen waren. Wie in den USA üblich, konnte man nur mit Kreditkarte bezahlen, nicht per Lastschrift, Überweisung, Paypal oder sonst irgendwas. Ich hatte damals (und habe bis heute) keine Kreditkarte, und so musste ich jahrelang den Erin Condren Lifeplanner aus der Ferne anschmachten.

Inzwischen war aber der Filofax-Hype entstanden, und kurz darauf folgte der Erin-Condren-Hype. Es gab YouTube-Videos noch und nöcher, alle zeigten ihre tollen Kalender und wie sie genutzt und dekoriert wurden, und meine Sehnsucht war ungebrochen (man stelle sich hier bitte pathetische Schnulzmusik vor). Dann kam jener denkwürdiger Tag im September 2015:

Durch Zufall fand ich heraus, dass bei Erin Condren neuerdings auch die Zahlung per PayPal möglich war. LEUTE. Ich war so aufgeregt, dass ich richtig neben der Spur war für ein paar Stunden. Und ja, das klingt wie eine krasse Übertreibung, aber es ist keine 😉

Tja. Im Oktober kam mein erster Erin Condren Lifeplanner bei mir an. Und was soll ich sagen: Ich habe das Kalender-Nirvana erreicht. „Planner Peace“, dieser himmlische Zustand, wenn du den ultimativen, perfekten, wie-für-dich-gemachten Terminkalender gefunden hast, und die Suche ENDLICH ein Ende hat. Haaaaaaahhh.

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Das ist das gute Stück 🙂 Es gibt verschiedene Cover zur Auswahl, und ich hab mich schlussendlich für dieses entschieden. Die Cover sind außerdem austauschbar, also kann man sich mehrere bestellen und sie nach Lust und Laune auswechseln, wenn man möchte. Ich benutze den Planner seit Oktober letzten Jahres, und ich nehme ihn jeden Tag mit, dementsprechend sieht er ein bisschen benutzt aus. Der einzige Schwachpunkt, den ich an dieser Stelle erwähnen muss: Auf dem Bild sieht man, wie an den Ecken des Covers die Laminierung aufgeht. Ansonsten hab ich keinerlei Mängel an dem Buch feststellen können, auch nach Monaten der Benutzung nicht. Ich könnte theoretisch das Cover reklamieren und ein neues bekommen, aber angesichts der Tatsache, dass dieses aus den USA zu mir gelangen müsste und ich im Dezember ohnehin einen neuen Kalender mit einem neuen Cover bestellen werde, scheint mir das den Aufwand nicht wert zu sein.

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So, einmal aufgeschlagen. Die Sticky Notes, die ihr auf der rechten Seite seht, habe ich im Oktober direkt dazu bestellt. Sie sind auf einer Art Dashboard aus hartem Plastik angebracht und können mittels einer entsprechenden Lochung an jede beliebige Stelle in die Bindespirale eingefügt werden. Ich mag sie aber am liebsten ganz vorne.

Ich find’s unheimlich praktisch, ein paar Klebezettel immer dabei zu haben — wenn ein neuer Termin ansteht, und ich habe die entsprechende Woche oder den Monat noch nicht dekoriert, dann kann ich einfach eine kleine Haftnotiz an der entsprechenden Stelle einkleben und vergesse den Termin so nicht.

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Wenn man die Sticky Notes umklappt, sieht man als Nächstes dieses bedruckte Transparentpapier und dahinter gewissermaßen das Titelbild des Planners. Auf der Seite ist auch Platz für den eigenen Namen, Adresse, Telefonnummer etc., aber ich hab das bisher nicht ausgefüllt. Das hat keinen bestimmten Grund, ich hab’s nur irgendwie nicht gemacht 😉

Ich zeige euch übrigens nicht das ganze Innenleben; dafür gibt es etliche Videos auf Youtube, die ihr euch anschauen könnt.

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So sehen die Monatsübersichten aus. Die Kästchen für die einzelnen Tage sind riesig, da passt ordentlich was rein, und an der rechten Seite gibt es Platz für z.B. eine monatliche To-do-Liste. Ich benutze diese Spalte auch genau dafür, und die Monatsübersicht als allgemeinen Überblick darüber, was so ansteht. Das heißt hier kommen Termine rein, Geburtstage, Verabredungen, Urlaube usw., also alles, was zeitlich festgelegt ist. Was nicht reinkommt, sind Aufgaben. Ein Punkt, den ich am Erin Condren Kalender sehr liebe, ist, dass die Monate nicht vorne alle auf einmal angeordnet sind, sondern quasi organisch zwischen den einzelnen Wochenübersichten liegen. In meinem Kopf macht das irgendwie mehr Sinn, schließlich sind die Monate ein Teil vom ganzen Jahr, und auf diese Weise benutze ich die Doppelseite auch mehr, weil ich beim Durchblättern immer wieder darauf stoße. Einziger Wermutstropfen: In der Monatsübersicht beginnt die Woche, wie in den USA üblich, am Sonntag.

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Jeder Monat hat ein festgelegtes Farbschema aus einer Haupt- und einer Akzentfarbe; der Oktober, wie ihr oben gesehen habt, ist orange und braun, der August, wie ihr hier seht, ist gelb und grün, der Mai ist rosa und mintfarben, der Januar ist hellblau und orange, und so weiter. Jedes Jahr im Juni oder Juli gibt es eine Art Neuauflage des Lifeplanners mit kleinen Änderungen; in der Version, die jetzt für 2016/2017 neu rausgekommen ist, sind die Farben erstmals seit Jahren etwas anders. Aber egal. Worauf ich eigentlich hinauswollte: Vor der Monatsübersicht gibt es jeweils eine Doppelseite mit einem Zitat rechts und einer linierten Seite links. Auch das finde ich praktisch, so hat man ein bisschen extra Platz für Notizen.

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Die leere Seite nutze ich für monatsspezifische Listen. Was ich damit meine, kann man am Dezember ganz gut verdeutlichen: Hier habe ich die Seite mit allerlei Listen für die Weihnachtsvorbereitungen vollgestopft. In den Sommermonaten könnte man z.B. eine Liste mit Urlaubsvorbereitungen oder eine Packliste führen, im Frühling eine für den Frühjahrsputz usw. In letzter Zeit lege ich meistens eine Liste an mit Blogposts, die ich für den Monat geplant habe, Statistiken meiner Social-Media-Kanäle, Post, die ich in diesem Monat verschicken möchte, und ggf. Filme, die neu ins Kino kommen und die mich interessieren.

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Soviel zu dem ganzen monatlichen Gedöns; kommen wir jetzt mal zur Wochenübersicht. Dies sind die Seiten, die ich am intensivsten nutze. Das Layout ist, wie ihr seht, vertikal ausgerichtet (mittlerweile kann man alternativ aber auch ein horizontales oder ein Layout mit einer Stundeneinteilung auswählen), mit einer Dreiteilung des Tages. In früheren Edition des Lifeplanners waren die Trennlinien zwischen den Bereichen beschriftet mit morning, day und night, aber seit sich herausgestellt hat, dass viele die Boxen gar nicht in so einer zeitlichen Weise nutzen, sondern eher nach Funktionsbereichen unterteilen (z.B. oben Job, in der Mitte Haushalt, unten Persönliches), gibt es die Trennlinien nur noch unbeschriftet. Ich benutze sie aber tatsächlich weiterhin so, als wäre die Unterteilung in Vormittag, Nachmittag und Abend noch vorhanden. Ich finde es angenehm, dass der Tag auf diese Weise grob strukturiert ist, ohne an starre Vorgaben wie bei einer Stundeneinteilung gebunden zu sein. Hier fängt die Woche zum Glück montags an, und ganz unten gibt es noch Platz, der ganz unterschiedlich genutzt werden kann. Wie schon in der Monatsübersicht gibt es auch hier eine Spalte an der Seite für Aufgaben; auch diese nutze ich für eine generelle wöchentliche To-do-Liste. Links oben in der Ecke gibt es eine Box für den sogenannten „Thankful Thought“ (früher war da noch einmal ein kleiner Monatskalender), die ich aber eigentlich nicht benutze, und viele andere Erin-Condren-Fans auch nicht.

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Hier mal eine ausgefüllte Woche aus dem März. Wie ihr seht, ist der Montag hier noch der letzte Februartag und folgt daher dem Februar-Farbschema (rot und rosa). So ist auch visuell der Übergang von einem Monat in den anderen sehr deutlich, was ich gut finde. Viele von euch wissen sicherlich schon, dass sich seit dem Plannerhype vor allem auf Etsy eine regelrechte Industrie rund um Herstellung und Verkauf von Planner Stickern entwickelt hat. Etliche von diesen Stickern sind speziell auf die Erin-Condren-Kalender ausgelegt, so dass sie ganz genau in die Boxen passen.

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Noch eine fertige Woche, diesmal aus dem Mai. Hier mal ein paar Sachen, die ich eigentlich immer mache: Ich benutze sehr gerne solche „Hydrate“-Sticker, wo man ausfüllen kann, wieviele Gläser Wasser man am Tag getrunken hat. Seltsamerweise hilft mir das tatsächlich dabei, ans Trinken zu denken; wenn ich das nicht protokollieren würde, gäbe es sicherlich Tage, wo ich nur einen halben Liter Flüssigkeit zu mir nehme. Für Termine oder Verabredungen nehme ich immer so eine Art Label, um das Ereignis optisch hervorzuheben. Unsere Abendessen werden auch eingetragen; erstens damit ich weiß, was wir abends kochen wollen, zweitens kann ich so zurückblättern und sehen, wann wir z.B. das letzte Mal Nudeln hatten. Ich klebe fast immer ein Wochenende-Banner ein, einfach um das Wochenende ein bisschen zu feiern 😉 Und ich halte fest, wie das Wetter war (obwohl ich das am Wochenende oft ein bisschen schleifen lasse).

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So viel zu den Wochenansichten. Hinten im Kalender sind ein paar Seiten für Notizen; manche sind recht schlicht und liniert, andere kariert, und wieder andere blanko, aber dafür mit einem dekorativen Rand, so wie diese hier. Ich benutze den Notizen-Bereich tatsächlich erstaunlich wenig…

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… was ich aber habe, ist eine Doppelseite mit einer Übersicht über Post, die ich von meinen ganzen (wundervollen!) Brieffreundinnen bekomme oder die ich selber rausschicke. Es gibt eine Tabelle für den Posteingang und eine für den -ausgang, und in den Spalten halte ich das Datum fest (wann ich die Post bekommen oder verschickt habe), den Empfänger bzw. Absender, den Inhalt des Briefes und ob ich eine Antwort erhalten oder eine verschickt habe. Sehr sinnvolles System, finde ich, wenn man mehrere Brieffreunde hat und nicht den Überblick verlieren will.

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Noch weiter hinten gibt es Etiketten in verschiedenen Farben. Die Breite ist genau auf die Breite der Tage in der Wochenübersicht ausgelegt (sie passen auch gut in die Kästchen der Monatsübersicht, dann gibt’s aber rechts und links zwei Millimeterchen Platz). Manche der Labels sind beschriftet, z.B. mit Birthday, Hair Appointment, Vacation usw…

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… es gibt aber auch Sticker ohne Text. Wie ihr seht, benutze ich besonders gerne die roten 😉

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Nach den Stickern kommt eine doppelseitige Tasche. In der vorderen Tasche hab ich ein paar Stickerbögen drin, die ich aktuell häufig nutze und daher gerne dabei habe, wie z.B. meine Wettersticker oder die Ballons für die aktuelle Monatsansicht…

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… auf der Rückseite steckt ein Heftchen mit einem immerwährenden Kalender, der auch im Lieferumfang enthalten ist. Die Idee dahinter ist, dass man einmal Geburtstage, Jahrestage usw. einträgt und dann das Heftchen für jeden neuen Kalender weiterbenutzt, damit man nicht jedes Jahr die Geburtstage neu übertragen muss. Tatsächlich habe ich hier alle Geburtstage etc. eingetragen, und wenn ich den nächsten Monat plane und dekoriere, schaue ich in dem Heftchen nach, welche Geburtstage anstehen.

Auf der linken Seite seht ihr eins meiner liebsten Features dieses Planers: Die transparente Zippertasche. Dieses Ding ist sooo praktisch, Leute! Man kann jede Menge Kleinkram reinschmeißen (ich bewahre darin meistens die Überreste des aktuellen Wochenkits auf), dann macht man es zu, und nichts fällt raus oder fliegt blöd rum. Großartige Idee.

UPDATE: Ich hab beim Veröffentlichen dieses Posts ganz vergessen, was zu meinem Stift zu sagen; ich weiß aber, dass das viele von euch interessiert:

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Mein Stift ist ein dünner schwarzer Tintenroller von Aldi, den ich seit Jahren hamsterartig immer wieder nachkaufe und sehr liebe. Er schreibt sehr schön deckend und flüssig auf dem Erin-Condren-Papier, und meine Handschrift sieht damit ganz gut aus. Zum Transport hake ich ihn immer in die Spiralbindung ein (allerdings von innen, nicht so wie auf dem Bild), was auch gut funktioniert.

So, damit wären wir am Ende des dicken Buches angekommen. Ich bin wirklich sehr sehr verliebt in meinen Erin Condren und benutze ihn jeden Tag. Diese ganzen kleinen Extras wie die Zippertasche und die Etiketten und all das machen den Kalender, wie ich finde, zu etwas ganz Besonderem; ich kenne jedenfalls kein vergleichbares Produkt. Ich liebe die Farben und Designs, ich komme wunderbar mit den Layouts zurecht, und ich bin wirklich sehr viel produktiver geworden.

Und bevor ihr jetzt alle losrennt und euch einen Erin Condren bestellt, sei bei aller Begeisterung ein Wort der Warnung angebracht: Das Ding ist sauteuer. Meiner hat damals 50$ gekostet, Sticky Notes und personalisiertes Cover kommen nochmal obendrauf, und die Versandkosten aus den USA sind auch nicht zu verachten. Für mich hat sich die Investition gelohnt, weil ich den Kalender so intensiv und wirklich das ganze Jahr nutze, und weil ich mit den ganzen Details so glücklich bin. Aber bloß weil er für mich genau das Richtige ist, muss das bei euch noch lange nicht der Fall sein. Deshalb: Überlegt euch gut, was für Ansprüche ihr an euren Kalender stellt, welche Features er haben sollte und auf welche ihr verzichten könnt, und informiert euch genau über die verschiedenen Produktvarianten auf der Erin Condren Homepage. Ich empfehle außerdem, mal ein bisschen auf YouTube zu schauen, da gibt es wirklich etliche Videos zum Thema.

Falls ihr also brav eure Hausaufgaben gemacht und euch ausgiebig informiert habt, und immer noch einen Erin Condren Lifeplanner haben wollt: Mit diesem Link

Referallink

bekommt ihr 10% Rabatt auf eure erste Bestellung! 🙂 Es gibt bei Erin Condren ein Referralsystem, und wenn ihr den Link benutzt, bekommt ihr 10% Rabatt und ich 10$ Guthaben im Shop. Eine Win-Win-Situation 😉 Alternativ könnt ihr mir auch eure Email-Adresse in den Kommentaren lassen (mit dem entsprechenden Hinweis, dass ihr gerne was bestellen möchtet, versteht sich), und dann kann ich euch manuell bei Erin Condren eintragen.

So, jetzt bin ich aber wirklich am Ende dieses Blogposts und meiner Kräfte angelangt! Lasst mir gerne alle Fragen, die ihr habt, in den Kommentaren da und habt eine schöne Woche!

xoxo, Großstadtprinzessin

 

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