SachenMachen: Blumenkarten

Ladies and Gentlemen, ich bin zurück aus der Versenkung. Ich habe das Bloggen in dieser kurzen Ruhephase sehr vermisst, und obgleich ich nichts von mir habe hören lassen, war ich doch keineswegs untätig. Ich muss euch SOO viel zeigen! Es gibt also genug Stoff für die nächsten paar Einträge, und deswegen fange ich stehenden Fußes damit an, den Berg abzuarbeiten. Auf geht’s.

Diese Woche hatte meine Mutter Geburtstag, und da ich ja, besonders bei Familienmitgliedern, immer Selbstgemachtes verschenke, bin ich sehr dankbar, wenn man mir konkrete Wünsche bzw. Ideen übermittelt. In diesem Fall hätte es einfacher nicht sein können: Sie kam eines Tages mit einem ausgesonderten Bildband aus ihrer Bücherei an, schwärmte von den abgebildeten Blumengemälden, und ob wir (d.h. der Großstadtprinz und ich) nicht ein paar Karten aus den Bildern machen könnten. Aber gerne doch, Maman.

It was my mother’s birthday this past week, and since I always give handmade gifts, especially to family members, I’m generally thankful for distinct wishes or ideas. In this particular case, it couldn’t have been easier: One day she got to me with a singled out coffee-table book from her library, gushed about the pictured flower paintings, and asked if we (i.e. my boyfriend and me) could make a few cards out of the pictures. Sure, mum.

Wir haben also wie die Wilden Seiten aus dem Buch rausgerissen, die schönsten Blumenbilder zurechtgeschnitten und mit dem guten alten Klebestift auf weiße Blanko-Klappkarten geklebt. Dann hat der Großstadtprinz sie alle übereinander gestapelt, ein dickes Buch draufgelegt und sich draufgestellt. 🙂

So we started tearing out the pages like lunatics, cut the most beautiful pictures to size and glued them on plain white folding cards with a gluestick. Then my boyfriend stacked them, put a heavy book on top and stepped on it for a while. 🙂

Die vernünftigsten Motive haben gerade so für zehn Karten gereicht, aber da sie schon angekündigt hat, dass sie unbedingt noch mehr davon haben möchte, müssen wir die Aktion wohl demnächst wiederholen.

We could find nice designs for no more than ten cards, but since she already announced that she wants more, I guess we’ll have to repeat the procedure soon.

Ich habe dann die Karten zusammen mit passenden Umschlägen mit einem altrosafarbenen Bändchen umwickelt und hinterher als Geschenk verpackt. Ich muss ja gestehen, dass dieses altmodisch-romantische nicht so ganz mein Stil ist, aber dieses Projekt war ja ein Geschenk für jemand anderen (und ist, wie ich herausfand, mit Wohlgefallen aufgenommen worden) und da dürfen müssen die eigenen Vorlieben mal hintenanstehen, finde ich. Wär ja noch schöner, wenn alle Welt kunterbunt gepunktet durch die Gegend rennen würde. Gell?

I tied the cards and matching envelopes together with an antique pink thread and afterwards wrapped them as a gift. I have to admit that this oldfashioned-romantic theme isn’t exactly my style, but this project was a gift for someone else (and was very well-received, as I found out) and in those cases the own preferences should be secondary, in my opinion. After all, we can’t have everybody running around in colourful dots, right?

Also, wie gesagt, nächste Woche geht es wieder nach dem regelmäßigen Posting-Plan weiter, also vergesst nicht, am Montag wieder hereinzuschauen! Habt noch ein wunderschönes, gemütliches und erholsames Wochenende! 🙂

Next week will be back to regular posting (I missed blogging a lot, and even though you didn’t hear from me, I’ve been busy, so I have A LOT to show you), so be sure to check back in on monday! Have a beautiful, cozy and relaxing weekend! 🙂

xoxo, Großstadtprinzessin

2 Responses to SachenMachen: Blumenkarten

  1. Hallo, Grosssssstadtprinzessin!

    Also, das neue Regal finde ich super! Die Farbe ist krass und ich hätte nicht gedacht, dass Dispersionsfarbe auf Holz so gut aussieht?! Das widerspricht allen Erfahrungen und den Hinweisen meines großen Bruders aus Kindheitstagen. (Vor allem sagte er immer: Lackfarbe muss man ganz lange rühren. Und wenn man meint, man hat genug gerührt, dann muss man nochmal solange rühren. So unklar diese Anweisung eigentlich ist, was den zeitlichen Rahmen des Unterfangens meint, umso selbstverständlicher ist es, wenn man es dann tut. Komisch). Ürbigens fühlte ich mich, als ich das Foto vom Regal sah in eine andere Küche versetzt: eine mit rotem Gewürzregal auf Erdbeertapete….;-)
    Ich schaue mir gern die Vorschläge und fertigen Produkte an und kriege auch Lust zu werkeln. Z.B. ein kleines Regal (mit Glastür davor, wegen des Staubes!!!), in dem ich alle meine lispelnden “Kuchen”-Engelssen unterbringen kann…

    Liebe Grüße
    OAH

  2. Liebe OAH,
    vielen Dank für das Kompliment bzgl. des Regals! Wie ich ja im Post bereits erwähnte, finde ich es selber auch ganz ganz großartig und freue mich immer, wenn ich dran vorbeigehe… und es macht die Abläufe in der Küche soviel einfacher! Hach! Ich war beim Streichen übrigens selbst erstaunt, dass die Farbe auf dem Massivholz so gut hält und hab immer drauf gewartet, dass das dunkle Holz durchschimmert oder ich doch grundieren muss oder so, aber zu meiner Überraschung ist nichts dergleichen passiert. Wieder was gelernt 🙂
    Bis hoffentlich bald (HP 7,1 steht an!) und viele liebe Grüße auch an OUE! 🙂
    PS: Wenn du ein Regal für die Kuchenengelssen machst, will ich das hier vorstellen!!!

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