SachenMachen: I Love NY-Kissen

Ich hab euch noch gar nicht erzählt, dass ich zu meinem Geburtstag Anfang November einen Nähkurs geschenkt bekommen habe 🙂 Der hat in einem traumhaften Stoffgeschäft in meiner Stadt stattgefunden – sobald ich den Laden betrat, war ich mir sicher, im Paradies gelandet zu sein. Jedenfalls hab ich Rahmen des Kurses meine erste Tasche genäht (Bilder folgen demnächst!), die mich nun regelmäßig in die Uni begleitet und auf die ich sogar ein bisschen stolz bin… und, was im Grunde alles war, was ich mir von dem Kurs erhofft hatte: ich hab keine Angst mehr vor meiner Nähmaschine. Ich bin noch weit davon entfernt, richtig nähen zu können, aber ein gewisser Enthusiasmus ist entfesselt.

What I haven’t told you yet is that I got a sewing course for my birthday back in November. While I was there, I made my first bag (pictures to come!), which I’m a little proud of and which I take with me to Uni a lot now. But basically I had hoped to lose my fear of my sewing machine, which totally happened. I’m still far from being able to sew properly, but my enthusiasm is ignited. So after my first lesson I couldn’t wait to craft something that had been sitting on my list for way too long.

Dementsprechend hat es mich nach der ersten Stunde in den Fingern gejuckt, und ich hab was gemacht, was schon eeeeeewiglich auf meiner Bastelliste stand.

Das rote gepunktete Kissen war das erste, was ich überhaupt jemals mit der Maschine genäht habe (irgendwann letztes Jahr, unter Aufsicht meiner Mutter), und das NY-Kissen ist eben letztens nach dem Nähkurs entstanden. Es war in einem früheren Leben ein T-Shirt, das mir eine Freundin aus New York mitgebracht hatte und das mir viel zu groß war. Die Idee für das Kissen hatte ich schon ganz lange, bin aber eben aus Schiss vor der Maschine nie dazu gekommen. Für Anfänger sind Kissen aus T-Shirt-Stoff wohl auch eher suboptimal – ich war beim Nähen ganz schön messy, und ihr wollt nicht wissen, wie die Nähte innen aussehen. Wenn ihr auch ein T-Shirt-Kissen machen wollt, könntet ihr es natürlich so wie Benita machen (ich schwöre, ich bin von alleine auf die Idee gekommen! ^^) und es unten einfach offen lassen. Ich hab meins unten umgesäumt und mit Druckknöpfen verschlossen, weil ich nicht genug Stoff für einen Hotelverschluss hatte, und Reißverschlüsse kann ich (noch) nicht. Steht aber auch schon auf der Liste. 😉

The red dotted pillow is actually the very first item I sewed with a machine, ever. I made it somewhen last year, under my mother’s supervision. And the NY pillow is the one I made after the first sewing lesson. It used to be a t-shirt that my friend gave to me after a visit to New York and that I never wore because it was much too large. I’ve had the idea to make a pillow out of it in my mind for quite some time, but never actually got around to it because I was afraid of my machine. I guess sewing t-shirt fabrics is not the best choice for beginners, though – it’s really messily made, and you don’t want to know what the seams inside look like. If you’d like to make your own t-shirt pillow, you could certainly use Benita’s method and leave the bottom open. My version is closed with press buttons, because I didn’t have enough fabric for an envelope closure and because I can’t sew zippers (yet). But that’s on the list too. 😉

Da sitzt es also jetzt tagein, tagaus auf dem überdimensionierten Schaukelstuhl in unserem Wohnzimmer und erfreut das Herz. Kleiner Exkurs zum Stuhl: Ich liebe ihn abgöttisch, weil er extrem bequem ist, weil er früher meiner ersten Mitbewohnerin gehört hat und sie ihn mir beim Auszug geschenkt (!) hat, und natürlich, weil es ein Schaukelstuhl ist (das allein reicht schon aus, wenn ihr mich fragt). Allerdings ist das gute Stück auch ganz schön sperrig und schwer (umziehen damit ist kein Vergnügen), und wenn ich ehrlich bin, finde ich die Farbgebung auch nicht so superprickelnd. Bestimmt werde ich ihn eines Tages mal umstylen. Irgendwann. Kommt auch auf die Liste.

So there it’s sitting everyday on my oversized rocking chair in our livingroom and makes me happy. Just a little concerning the chair: I love it to death, because it’s super comfy, because it was my very first roommate’s and she gave it to me when she moved out for free (!), and of course, because it’s a freaking rocking chair, and that’s basically all the reason I need to love it. On the other hand it’s really bulky and heavy (not fun to move with), and to be honest, I’m not too fond of the colours. I’ll probably give it a makeover someday. In the future. I’ll put it on the list.

Ach, und nochwas: Ich fliege morgen mit der Uni für ein paar Tage nach Kopenhagen auf Exkursion, werde also für diese Zeit von der Bildfläche verschwinden. Nächste Woche bin ich aber wieder hier.

Habt ein paar schöne Januartage bis dahin!!!

Oh, and another thing: I’ll be in Copenhagen for the next few days on an excursion, so it’ll be quiet around here for a while. But I’ll be back next week.

Have a few nice January days until then!!!

xoxo, Großstadtprinzessin

2 Responses to SachenMachen: I Love NY-Kissen

  1. Hallo,

    ich hatte ja deinen Blog letztes Jahr im Herbst per Zufall entdeckt, und kurz danach hast du deine Blogpause eingelegt. Jetzt habe ich gerade doch noch mal nachgeschaut, ob du nicht vielleicht doch wieder bloggst – und tatsächlich, du bist wieder da 🙂
    In der Zwischenzeit bin ich auch unter die Blogger gegangen, vielleicht hast du ja mal Lust, bei mir vorbeizuschauen!
    Hier gibt es übrigens ein tolles Tutorial für ein T-Shirt-Kissen.
    http://naehgestoeber.de/tutorial-t-shirt-kissen/
    Das habe ich letzte Woche nähen wollen, bis sich meine Nähmaschine etwas zerlegt hat. Aber ich kann sie heute von der Reparatur abholen und hoffe, es dann ohne Probleme fertig stellen zu können.

    Viele Grüße, Denise

    • Hallo Denise,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar, natürlich bin ich sehr froh, wenn mich der eine oder andere Leser über die Blogpause nicht abgeschrieben hat 😀 Das mit deiner Nähmaschine tut mir Leid, ich drück di die Daumen, dass sie nach der Reparatur wieder funktioniert!
      Ganz liebe Grüße, Großstadtprinzessin

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