Jetzt also Oldenburg – was mache ich eigentlich hier?

Freunde, es passiert einiges bei mir in letzter Zeit. Wer mir in den diversen Netzwerken folgt (Twitter! Instagram! Facebook!), hat sicherlich schon mitbekommen, dass ich aktuell schon wieder ganz woanders bin. Nach unserem Umzug ins Ruhrgebiet Anfang des Jahres bin ich Ende März noch weiter nördlich und noch weiter weg von meiner rheinischen Heimat gezogen, nämlich nach Oldenburg (falls jemand von euch keine Ahnung hat, wo das ist: die nächste größere Stadt ist Bremen). Und der aufmerksame Leser merkt schon an der Formulierung: Der Großstadtprinz ist in Dortmund geblieben. Seufz.

Die Haaren in Oldenburg

Bevor ihr jetzt alle Panik schiebt und Trennungsgerüchte aufkommen oder dergleichen: In der Hinsicht ist alles gut! 🙂 Wir sehen uns jetzt nur noch am Wochenende, was nicht so schön ist, aber mein Aufenthalt hier ist ja zum Glück zeitlich begrenzt. Also, was mache ich denn jetzt eigentlich hier im Noooaaden? Einige von euch werden vielleicht wissen, dass ich Archäologie studiert und seit meinem Abschluss letztes Jahr einen Job im Museumsbereich gesucht habe. Umso mehr freue ich mich, dass ich einen Platz in einem Weiterbildungsprogramm bekommen habe, das genau so Leute wie mich (also Kulturwissenschaftler aller Art) für die Museumsarbeit qualifiziert. Falls einige von euch das genauer interessiert, lasst mir einen Kommentar da, ich mache gerne einen extra Blogpost zu dem Thema! Jedenfalls dauert die Weiterbildung sechs Monate (eigentlich acht, aber ich bin verspätet eingestiegen), läuft noch bis Ende September und findet hier in Oldenburg statt — ok, das stimmt auch nicht ganz: Das Programm besteht aus Seminaren, EDV-Schulungen und praktischer Museumsarbeit in einem von zehn Partnermuseen. Der theoretische Teil ist immer in Oldenburg, aber der praktische Teil findet in meinem Fall in Cloppenburg statt, in dem dortigen Freilichtmuseum. Cloppenburg ist etwa 45 km von Oldenburg entfernt, aber ich komme mit dem Zug in etwa dreißig Minuten ganz gut zur Arbeit, und fühle mich in „meinem“ Museum sehr wohl 😉

Museumsdorf Cloppenburg

Etwa ein Drittel der Zeit besteht aus Seminaren und Schulungen (wie gesagt, in Oldenburg), und zwei Drittel bestehen aus der Museumsarbeit in Cloppenburg — warum, fragt ihr euch, wohne ich dann nicht in Cloppenburg? Cloppenburg ist relativ klein, und es wäre schwer geworden, hier schnell und vor allem für vorübergehend eine Bleibe zu finden. Oldenburg (auch nicht riesig, also das mit der Großstadtprinzessin ist aktuell ein bisschen gemogelt ^^) ist immerhin eine Studentenstadt, dementsprechend größer sind die Chancen auf ein möbliertes WG-Zimmer zur Zwischenmiete. Außerdem wohnt ein Teil meiner Verwandtschaft hier, was schon mal für Starthilfe, Tips, Notunterkünfte etc. perfekt ist. Und schließlich: Oldenburg ist voll schön! 🙂

Das Oldenburger Schloss

So, das soll als erste Kurzinfo für euch genügen. Ich bin noch ein paar Monate hier und werde bestimmt noch ein bisschen berichten. Und falls ihr hier irgendwo in der Nähe wohnt: Kommt bei uns im Museum vorbei, jetzt im Sommer ist es wunderschön dort! 😉

xoxo, Großstadtprinzessin

 

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Instarückblick Juli 2016

Oh Gott, wie ich befürchtet hatte: Kein Post außer dem Instarückblick im Juli! Ist ja schon ein bisschen peinlich, andererseits war ich praktikumstechnisch auch wirklich voll ausgelastet. Darüber wird es übrigens wahrscheinlich noch einen separaten Blogpost geben, aber falls euch interessiert, was sonst so los war in den letzten Wochen: Hier ist mein Juli in Instagram-Bildern! 🙂

Juli Collage 1

1.-4. Wochenendtrip ins schnuckelige Tübingen. Ich bin öfter da, um eine sehr gute Freundin zu besuchen, und kann die Stadt wirklich nur empfehlen! Man kann wunderbar durch die historische Innenstadt bummeln, bei gutem Wetter auf dem Neckar Stocherkahn fahren…

Juli 2016 Collage 2

1. + 4. Shopping in Tübingen. Perfekt für Haushaltskram, Schmuck und SCHREIBWAREN!!! 2. Pornöser Rocher-Eisbecher im Eiscafé Cortina. Danach war mir fast ein bisschen schlecht, aber einmal im Jahr darf sowas sein, finde ich! 3. Niedliche Ecke in Tübi

Juli 2016 Collage 3

1. Salat Nr. 1: Barbecue-Schichtsalat mit Hack und Taco-Chips. Superlecker, vollgepackt mit leckeren Sachen! 2. Salat Nr. 2: Tomatensalat mit Ziegenkäse. Bisschen leichter als Nr. 1, aber mindestens genauso schmackhaft. 3. DANKE für über 500 Follower auf Instagram! 4. Gefüllte Paprika mit Feta. Rezept hier.

Juli 2016 Collage 4

1. Hochsommer am Drachenfels 2. Blickfang 3. Fundstück bei uns im Hof 4. Schicke Architektur in der Bonner Weststadt

Juli 2016 Collage 5

1. Mitbringsel aus Tübingen; dem kann ich mich nur anschließen, Herr Gropius! 2. Endlich mal wieder ein Project-Life-Kit (von Dani Peuss) 3. Himmlische Ruhe im Museum, während die Kids in der Kekspause sind 4. Neue Mappe mit Traummuster von Rossmann, an der ich partout nicht vorbeigehen konnte

Tja, das war der Juli. Im nächsten Monat hab ich wieder mehr Zeit zum Bloggen, und es sind schon ein paar spannende Artikel für euch in Arbeit. Macht es gut bis dahin!

xoxo, Großstadtprinzessin

 

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