The Little Things In Life

Heute quatschen wir mal ein bisschen, ok? Ist ja Sonntag und so.

Eigentlich sollte dieses Wochenende ein Post über österliche Rübli-Cupcakes online kommen. Der stand jedoch von vornherein unter keinem guten Stern, denn in der letzten Woche tauchten plötzlich überall in der Blogosphäre verschiedene Rübli-Rezepte auf (Rüblikuchen im Glas, Rüblimuffins, überall nur Rübli), und da war ich schon so ein bisschen angenervt. Ich bin aber trotzdem mit einer gewissen Stoik am Freitag zum Edeka gelatscht, hab die Zutaten eingekauft und war fest entschlossen, meine Rübli-Cupcakes zu machen, mir doch egal, ob alle anderen auf die gleiche Idee gekommen waren. Natürlich ist mir erst nach dem Bezahlen aufgefallen, dass ich die Marzipanmöhrchen für die Deko vergessen hatte (und, seien wir mal ehrlich, ohne geht’s ja wohl gar nicht); das war also die zweite Portion Sand im Getriebe. Tja, trotzdem hab ich erstmal mit dem Backen angefangen. Als ich feststellte, dass der Teig im Grunde nur aus Möhren und Eischnee bestand, schwante mir schon Übles, und als ich die Muffins aus dem Ofen holte, wurde mein finsterer Verdacht zur grauenvollen Gewissheit: Die Muffins sahen total hässlich aus. Klar, bei Gebäck kommt es auch auf die inneren Werte an, aber erstens waren diese, wie ich bald erkennen musste, auch nicht so besonders, und zweitens muss ja nun Essen, das gebloggt werden soll, halbwegs fotogen sein, selbst wenn ich mich schweren Herzens von meinen Foodblogger-Ambitionen verabschiedet habe. Also kein Post über Rübli-Cupcakes.

Den ganzen Samstag über war ich latent frustriert deswegen, auch weil ich nicht wusste, worüber ich nun bloggen sollte, bis mir eben beim Honigbrotschmieren die Erleuchtung kam: Ich hab ja ganz schön lange keinen Post über die kleinen Freuden des Lebens mehr gemacht, und ich meine mich zu erinnern, dass die bei euch ganz gut ankamen. Deswegen gibt’s heute mal wieder einen.

little things in life april 2014 a

{image via morning_rumtea on Flickr}

  1. mit dem Honig Muster aufs Butterbrot malen (selbstverständlich)
  2. das junge Grün im Frühling, das mich immer an meine Großmutter erinnert
  3. nächtliche Roadtrips mit guter Musik
  4. mit Befriedigung am Ende des Unitages alle Browsertabs schließen
  5. das verschlafene Gemurmel einer geliebten Person
  6. wenn Tiere niesen
  7. neue Musik entdecken
  8. Stifte, mit denen die eigene Handschrift automatisch schöner wird
  9. alte Tagebücher und Fotoalben durchblättern und in Erinnerungen schwelgen
  10. wenn man überraschend noch einen verspäteten Bus erwischt

Was für kleine Dinge machen euch glücklich zur Zeit? 🙂

xoxo, Großstadtprinzessin

PS: Noch mehr Posts mit den kleinen Freuden des Lebens!

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2 Responses to The Little Things In Life

  1. Oh ja, solche Stifte mag ich auch! Wobei das Papier auch eine nicht unwesentliche Rolle spielt – rauh oder glatt, dick oder dünn…
    Das ist manchmal schon eine kleine Wissenschaft für sich 🙂

    Und durch alte Fotoalben blätter ich auch liebend gern durch. Damit könnte ich Stunden verbringen!

    Viele Grüße, Goldengelchen

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