Traveling | Rom Tag 1

Reise Reise! Wow, der letzte Reisebericht hier auf diesem kleinen Blog ist EWIG her, hoffentlich weiß ich überhaupt noch, wie das geht 😉

Heute hab ich jedenfalls den ersten Teil unserer Romreise Anfang September für euch. Der Einfachheit halber werde ich den Reisebericht in Tage aufteilen. Ach, und noch ein kleiner Disclaimer vorweg: Die meisten Fotos hat der Großstadtprinz mit seiner Big Boy Kamera (eine Nikon D70s, falls es die Fotografie-Geeks unter euch ganz genau wissen wollen! [Kommentar des Großstadtprinzen: „Von heutigen Standards aus betrachtet ein sehr bescheidenes und technisch überholtes Modell“]) gemacht, nur ein paar sind von mir mit meinem iPhone. So, genug geschnackt. Los geht’s!

Unsere Reise beginnt mit dem Trip zum Flughafen Köln/Bonn, und sobald ich im Flughafenbus sitze, legt sich ein bisschen die Aufregung. Man merkt schon, dass noch ein wenig die Verreise-Routine fehlt (meine letzten Trips waren mit Reisegruppen, wo man sich um weniger selbst kümmern musste). Wir sind natürlich VIEL zu früh am Flughafen, der Schalter für die Gepäckaufgabe ist noch nicht einmal geöffnet (das Portal, über das wir die Flüge gebucht haben, hatte übrigens schon vorher für uns online eingecheckt). Also noch ein bisschen Rumgammeln, bis wir endlich unsere Koffer loswerden können. Das Gewichtslimit ist zum Glück noch lange nicht erreicht, theoretisch können wir also in Rom nach Herzenslust shoppen 😀

Dann, wie könnte es anders sein: Unser Flug hat Verspätung, also ewiges Rumsitzen am Gate, bis wir endlich boarden können. Die ganze Zeit über muss ich dringend aufs Klo, aber leider wird die Damentoilette am Gate just in dieser halben Stunde grundgereinigt und darf deshalb nicht betreten werden. Ich traue mich aber auch nicht, eine andere Toilette zu suchen, denn was ist denn, wenn gerade dann das Boarding endlich losgeht?

Naja, schlussendlich sitzen wir im Flieger nach Rom und genießen die Aussicht über den Wolken. Hier mal ein paar Eindrücke:

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Nach etwa einer Stunde und 45 Minuten landen wir dann in Fiumicino. Rom hat zwei Flughäfen, einmal der Aeroporto Leonardo da Vinci in Fiumicino, was etwas außerhalb der Stadt in Richtung Küste liegt, und einmal der Flughafen in Ciampino, wo die ganz billigen Airlines verkehren.

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Es geht also raus aus der Germanwings-Maschine, rein in einen kleinen Bus, raus aus dem Bus, rein ins Flughafengebäude. Einmal kurz aufs Klo, dann ab zur Gepäckausgabe.

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Dort fällt uns etwas ziemlich cooles auf: Da steht ein Flügel im Flughafen! Einfach so! Dabei steht ein Schild, wo „Play Me“ draufsteht, und offenbar können Fluggäste, die des Klavierspielens mächtig sind, hier einfach ein bisschen klimpern. Finde ich eine fantastische Idee.

Wir müssen ein bisschen warten, aber dann kommen unsere Koffer. Nächster Punkt: Transportmittel in die Stadt organisieren, der Flughafen liegt ja, wie erwähnt, etwas außerhalb. Ein Taxi in die Innenstadt kostet laut Reiseführer knapp fünfzig Euro, dafür sind wir zu geizig. Wir entscheiden uns für den Leonardo Express, da kostet die Fahrt bis zum römischen Hauptbahnhof Termini pro Person vierzehn Euro. Es gibt wohl auch noch einen günstigeren Zug, der hält aber an jeder Milchkanne und braucht dementsprechend länger. Ein Fahrkartenautomat für den Zug (das Verkehrsunternehmen heißt Trenitalia) befindet sich praktischerweise direkt in der Halle mit den Gepäckbändern. Allerdings: Der Automat nimmt kein Bargeld! Wir haben keine Kreditkarte, aber zum Glück wird die normale EC-Karte mit dem Maestro-Symbol anstandslos akzeptiert. Und noch ein Tipp: Die Tickets sind an bestimmte Züge gebunden, man muss also die Abfahrtszeit auswählen beim Buchen. Nehmt nicht den nächsten Zug der fährt, sondern lasst euch ein bisschen Luft, um zum Gleis zu kommen!

Wir schaffen es aber rechtzeitig zum Zug (Noch ein wichtiger Tipp: Die Zugtickets müssen am Bahngleis entwertet werden, da stehen entsprechende Stempeldinger rum!), der angenehm klimatisiert ist (hatte ich erwähnt, dass es ungefähr 30 Grad sind Anfang September in Italien?). Der Großstadtprinz verlädt unsere Koffer und dann lehnen wir uns entspannt zurück und genießen die etwa halbstündige Fahrt in die Ewige Stadt.

Für den Lieblingsmenschen ist es das erste Mal Italien südlich der Alpen, und er staunt ganz niedlich über die doch sehr andere Vegetation. Ich entdecke sogar ein paar wildwachsende Kakteen entlang der Bahnschienen. Dann schließlich: Ankunft in Termini. Der Bahnhof kommt uns wahnsinnig überfüllt und unübersichtlich vor, und wir irren erstmal eine Weile hin und her, bis wir den Weg zur Metro gefunden haben.

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An dieser Stelle ist vielleicht ein kleiner Exkurs zum öffentlichen Nahverkehr in Rom angebracht: Es gibt zwei Metrolinien, Linea A und Linea B bzw. B1 (die gabeln sich an einer Stelle auf), eine dritte Linea C wird gerade gebaut. Warum nur so wenige Linien, fragt ihr? Ganz einfach: Rom ist eine sehr alte Stadt, die eine Siedlungskontinuität (Achtung, Fachvokabular!) von mindestens 2700 Jahren aufweist. Das Stadtgebiet war zu keinem Zeitpunkt unbewohnt, dementsprechend sind massenweise archäologische Überreste im Boden zu finden. Deswegen gibt es nur so wenige U-Bahnlinien, und deswegen dauert der Bau neuer Linien so furchtbar lange. Jedenfalls, beide Linien kreuzen sich am Termini, aber da das Netz so dünn ist, sind große Teile des Stadtgebiets nicht daran angeschlossen. Es kann also passieren, dass man irgendwo in Trastevere oder in der Nähe des Vatikans unterwegs ist, und die nächste Metro-Haltestelle meilenweit entfernt liegt. Zusätzlich zu den Metrolinien gibt es Trams / Straßenbahnen und Busse, die allerdings recht unzuverlässig sind — dazu aber an anderer Stelle mehr.

Natürlich ist es auch dort, wo man zu den beiden Metrolinien kommt, wahnsinning überfüllt. Wir brauchen noch eine Fahrkarte (eine Einzelfahrt kostet nur 1,50€, also kaufen wir erstmal Einzeltickets, bis wir uns ein bisschen orientiert haben), und an den Fahrkartenautomaten sehen wir zwei Herren des römischen Verkehrsunternehmens atac, die versuchen, einen der Automaten zu reparieren, offenbar ohne Werkzeug, dafür mit brachialer Gewalt. Allein das kommt uns schon irgendwie typisch italienisch vor — in Deutschland wären die Automaten hochtechnologisiert, und man bräuchte einen IT-Spezialisten, um die Software wieder ans Laufen zu kriegen. In Italien reichen zwei stämmige Kerle, die mal ordentlich dagegen treten 😀

Nächster Punkt: Wir wissen, welche Metrolinie wir brauchen, um zu unserer Ferienwohnung zu kommen (nämlich Linea A), aber welche Richtung müssen wir nehmen? Es gibt Battistini und Anagnina zur Auswahl, die vom Großstadtprinzen zwecks einfacherer Aussprache prompt in Angina und Bronchitis umbenannt werden. Mithilfe der Linienpläne lässt sich aber auch dieses Rätsel lösen (es geht Richtung Angina), und wir schaffen es nach einiger Rennerei und sehr steilen Rolltreppen (wie gesagt, wir befinden uns vermutlich tief unter den Kulturschichten) in die U-Bahn. Die ist zum Glück klimatisiert (denn es ist HEISS und der Anreisestress schlägt sich auch auf dem Kreislauf nieder), aber brechend voll, weil wir wahrscheinlich mitten in der Rush Hour unterwegs sind. Hier noch ein Tipp von mir: Die Türen der Bahn haben nicht, wie bei uns, eine Lichtschranke, die verhindert, dass Fahrgäste zwischen den Türen eingequetscht werden. Dementsprechend wird der arme Großstadtprinz fast zusammengefaltet, als er in der Tür steckenbleibt, und nur mit der Hilfe zweier zuvorkommender Römer kann er sich befreien und doch noch mitfahren. [Kommentar des Großstadtprinzen: Mit einer Lichtschranke hatte ich gar nicht gerechnet, aber schon damit, dass man die Türen, wie in Paris, mit etwas Ellenbogenschmalz wieder aufgedrückt kriegt. Zumindest mit Reisegepäck aber offenbar nicht praktikabel, wie die leichten Blutergüsse bezeugen.]

Es geht fünf Stationen in Richtung Süden, und wir steigen an der Haltestelle Ponte Lungo (oder auch: Prekäre Lungenentzündung) aus. Hier erwartet uns das nächste Problem, das man immer hat, wenn man in fremden Städten aus der U-Bahn kommt: Wo sind wir eigentlich? Wie heißt dieser Platz, wo ist die Straße, die wir entlang gehen müssen, und warum, verdammt noch mal, sind hier die Straßenschilder so gut versteckt? Während der Großstadtprinz versucht, sich zu orientieren, bekomme ich einen Anruf von Marco, der eigentlich an unserem AirBnB auf uns warten sollte, um uns die Schlüssel zu übergeben und uns willkommen zu heißen. Marco spricht zwar Englisch, aber mit einem dicken italienischen Akzent, sodass ich ihn kaum verstehe. Die Quintessenz: Wir hatten unsere Ankunft für fünf Uhr nachmittags angekündigt, aber durch die Verspätung des Fluges und durch das ganze ÖPNV-Gedöns sind wir gute anderthalb Stunden zu spät. Marco kann leider nicht mehr auf uns warten, weil er jetzt zur Arbeit muss. Ich solle ihn aber anrufen, wenn wir an der Wohnung sind, und dann schicke er jemand anderen vorbei. Na super, denke ich mir, dann stehen wir jetzt bestimmt eine halbe Stunde vor unserer Wohnung rum, bis jemand kommt, um uns aufzuschließen. In meinem Kopf höre ich schon die Vorbehalte des Großstadtprinzen: Ein AirBnB, ich weiß ja nicht, sollten wir uns nicht lieber ein Hotel suchen, das ist professioneller, und die Rezeption ist immer besetzt etc.

Meine Sorge stellt sich aber als unbegründet heraus, denn als wir endlich an unserem Haus ankommen (raus aus der Metrostation, geradeaus die Via Albenga entlang, links abbiegen in die Via Acqui und dann immer geradeaus, über die Bahnschienen in die Via Alfredo Baccarini), steht ein freundlicher junger Mann mit Brille und sehr stylishen Schuhen an der Straßenecke (gut angezogen, die Römer), stellt sich als Eduardo vor, begrüßt uns sehr nett und in sehr gutem Englisch und zeigt uns unsere Wohnung.

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Bevor ich auf unser wundervolles Apartment zu sprechen komme, noch kurz ein paar Sätze zu der Gegend, in der wir gewohnt haben: Wir waren (mit Absicht) nicht mitten in der Innenstadt, aber trotzdem war es von den Häusern und dem Verkehr her sehr (groß-)städtisch bei uns im Viertel. Die Häuser dort sehen alle mehr oder weniger gleich aus (was die Orientierung zusätzlich erschwert) und wirken auf jemanden, der die deutsche spießbürgerliche Sauberkeit von Haus und Garten gewöhnt ist, leicht marode. Innendrin ist aber alles schnieke und schick, frisch renoviert und sehr modern eingerichtet. Unsere Wohnung ist direkt im Erdgeschoss und wahnsinnig edel und schön eingerichtet, nicht übermäßig groß, aber für zwei Personen mehr als groß genug [Kommentar des Großstadtprinzen: „Ich fand die Größe für eine Ferienbleibe überdurchschnittlich. Aber ich bin auch keine Ferienhäuser für Großfamilien gewohnt“]. Ich bin wirklich sehr begeistert von der Inneneinrichtung, auch weil der vorhandene Platz total gut und sinnvoll ausgenutzt wird (später lese ich in der Anzeige, dass die Wohnung von einem Innenarchitekten eingerichtet wurde, was man absolut merkt). Bei unserer Ankunft steht ein Teller mit herzhaften Snacks auf dem Tisch (irgendwelche Teig-Geschichten und Würstchen und Oliven) sowie kalter O-Saft, wofür wir sehr dankbar sind: eine wundervolle Geste, dass man als müder und abgekämpfter Reisender was zu Essen und was Kühles zu Trinken auf dem Tisch vorfindet. Daumen hoch dafür!

Nachdem Eduardo sich verabschiedet hat und wir uns ein bisschen ausgeruht und ausgepackt haben, gilt es nur noch, ein Abendessen zu finden. In der Wohnung liegt ein kleiner Zettel, wo Empfehlungen zum Essen und Einkaufen draufstehen, und wir beschließen, das Ristorante auszuprobieren, das dort angegeben ist. Wir schaffen es auch, das Etablissement zu finden, doch leider hat es wegen Urlaub geschlossen, und wir sind gezwungen, anderswo einzukehren. Weil wir kaputt und hungrig sind, beschließen wir, uns bei „Da Pietro“ in unserer Straße eine Pizza zum Mitnehmen zu holen, aber als wir in den Laden reingehen, fällt mir ein Schild auf: „Giardino Interno“, und wie sich herausstellt, gelangt man durch einen Korridor in einen riesigen Hinterhof, wo man auch sitzen kann und der voll mit italienischen Familien ist. Die Kellnerin ist niedlich und freundlich; ich versuche erst, mit meinen paar Brocken Italienisch mit ihr zu kommunizieren (der Großstadtprinz hat gar keine Italienischkenntnisse, also bin ich für die Kommunikation zuständig), aber als die ersten längeren Sätze auf mich einprasseln und ich kein Wort verstehe, muss ich unsere Touri-Identität enthüllen (wobei man es uns sicherlich auch ansieht). Ist aber kein Problem, sie spricht auch Englisch und bleibt trotzdem sehr nett. Überhaupt haben wir den Eindruck, dass die Italiener sehr offen sind und Ausländer durchaus freundlich willkommen heißen. Außerdem wissen sie es offenbar zu schätzen, wenn man es erstmal mit Italienisch versucht (selbst wenn man nach zwei Sätzen ins Englische wechseln muss).

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Jetzt aber mal zu unserer ersten römischen Mahlzeit. Wir bestellen nicht, wie in Italien üblich, ein paar Antipasti vorweg (die Kellnerin verbirgt ihre Irritation darüber gut, aber nicht perfekt), sondern einfach eine Pizza Tonno e Cipolla und Spaghetti Carbonara. Das Essen ist fantastisch: Um Längen besser als selbst bei richtig guten Italienern in Deutschland, dabei aber erstaunlich leicht. Der Pizzaboden ist hauchdünn, knusprig (mit der gelegentlichen schwarzen Brandblase, was aber gar nicht stört) und auch nur ganz spärlich belegt, und die ganze Angelegenheit ist bei Weitem nicht so fettig, wie man das von hiesiger Pizza gewöhnt ist. Wir sitzen außerdem mitten im italienischen Klischee: große Familien an langen Tischen überall, Kinder, die durch den Biergarten flitzen, lachende (und sehr elegante) Großmütter, rot-weiß karierte Tischdecken. Es ist wie in der Miracoli-Werbung. Während wir dort sitzen, peoplewatching betreiben und genüsslich unser Abendessen verspeisen, füllt sich die Pizzeria zusehends. War ja klar, dass wir uncoolen Deutschen viel zu früh zum Essen gehen, die Italiener fangen um acht erst so langsam an. Wir müssen dann auch relativ lange auf die Rechnung warten, aber das ist nicht weiter tragisch, es gibt ja viel zu gucken (unter anderem ein Fußballspiel, das irgendwann noch angemacht wird) [Kommentar des Großstadtprinzen: „Bei der Übertragungsqualität fühlte man sich als Deutscher wie in die Siebzigerjahre versetzt“].

Nach dem Essen wollen wir noch kurz den Supermarkt (einen „Carrefour“) begutachten, den uns der kleine Zettel in der Wohnung verraten hat. Dabei finden wir schräg gegenüber eine kleine Ausgrabungsstätte! Einfach so mitten in der Stadt! Es ist schon dunkel, deswegen können wir nicht allzu viel erkennen, aber es scheint sich um eine Art Fischzucht zu handeln. Ich als Archäologin bin natürlich völlig fassungslos, in Deutschland muss man solche Orte mit der Lupe suchen und gegebenfalls drei Kilometer durch den Wald latschen, bis man mal die kläglichen Fundamente einer Villa Rustica gefunden hat.

Aber zurück zum Supermarkt, der hat nämlich 24/7 geöffnet und wirkt recht gut sortiert, obwohl er eher klein ist. Wir besorgen uns noch eine Flasche Milch, eine Packung Cornflakes fürs Frühstück und ein Sixpack Mineralwasser, finden aber auf dem Rückweg einen Trinkwasserbrunnen (zu denen komme ich in späteren Beiträgen noch), den wir definitiv jedem abgepacktem Supermarktwasser vorziehen [Kommentar des Großstadtprinzen: „Für die Lebensmittelpreise in solchen Supermärkten sollte man in Rom übrigens mindestens mit dem Doppelten von dem rechnen, was man aus Deutschland gewohnt ist“].

Schließlich laufen wir mit unserer Ausbeute nach Hause und fallen todmüde ins Bett, während um uns herum das italienische Leben tobt. Zum Glück sind unsere Fenster gut abgedichtet 😉 Der erste Tag in Rom war ein voller Erfolg, wenn auch sehr anstrengend, und wir freuen uns auf den nächsten, wenn das Touri-Programm erst richtig losgeht 🙂

 

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