Wie man Basilikum in eine Konservendose pflanzt

Ihr Lieben, wie geht’s euch heute? Ich bin seit gestern in einer Art “Dinge erledigen und aufräumen und produktiv sein”-Rausch und habe deswegen heute morgen ein Vorhaben in die Tat umgesetzt, das sich schon länger auf meiner To-Do-Liste festgesetzt hatte. Ich hatte ja in dem Konserven-Post erwähnt, dass ich das mit der Dose als Pflanzkübel selber einmal ausprobieren möchte, und jetzt war der Basilikum endlich soweit. Aber der Reihe nach.

Hey guys, how are you today? I’m in some kind of “getting things done and organize and be produktive” frenzy since yesterday and thus put something into action this morning, that had sat on my to-do list for quite some time. I had mentioned in my post about recycling tin cans, that I wanted to try using the can as a planter myself, and today the basil was finally ready. But let me start at the beginning.

Ich wollte frischen Basilikum auf der Küchenfensterbank haben, aber der gekaufte geht immer recht schnell ein. Also habe ich, dem Know-How von Benita von Chez Larsson folgend, ein paar Stängel vom Supermarkt-Kräutertopf abgeschnitten (kurz über der Erde) und in ein Wasserglas gestellt. Und dann gewartet, bis sie so aussahen:

I wanted to have fresh basil on my kitchen windowsill, but the one bought from the store usually doesn’t last very long. So I followed Benita’s know-how and cut a few stems off of the supermarket basil pot (right above the soil) and put them in a glass of water. And then waited for them to look like this:

Lange, weiße Wurzeln haben sie bekommen. Das kann allerdings ein paar Wochen dauern. Jedenfalls habe ich dann eine passende Konservendose (ich glaube, in meiner waren Ravioli drin) genommen, natürlich ordentlich ausgewaschen und vom Etikett befreit, und anschließend den Großstadtprinzen gebeten, unten in den Boden einige Löcher reinzubohren.

They grew long, white roots. It may take a few weeks, though. Anyway, I took an empty tin can (I think mine had contained ravioli), cleaned it thoroughly, removed the label and asked my boyfriend to drill a few holes in the bottom.

Das ist nötig, damit das Wasser ablaufen kann und sich keine Staunässe bildet. Weil man aber auch verhindern möchte, dass die Erde mit dem Wasser durch die Löcher gespült wird oder die Wurzeln irgendwann aus den Löchern herausgewachsen kommen, empfiehlt es sich, die Löcher locker zu verschließen. Ich habe eine flache Schicht kleiner Steinchen in die Dose gefüllt (die ich von einem nahegelegenen Spielplatz geklaut habe, aber psst):

That’s necessary so the water can drain and there will be no stagnant moisture. But you also want to prevent the soil to be flushed away with the water through the holes and you don’t want the roots to grow out of the holes, either. That’s why you want to cover the holes; I simply put some little rocks in the can (which I had stolen from a nearby playground, but shhh):

Tonscherben tun’s aber auch. Der nächste Schritt war jedenfalls, die Dose zu etwa zwei Dritteln mit Erde zu füllen und diese schön fest anzudrücken.

Clay fragments would work as well, though. The next step was to fill about two thirds of the can with soil and to stuff it nice and firm.

Darüber kommt noch eine Schicht Erde (noch nicht ganz bis an den Rand), die aber lockerer sein soll. Dann habe ich meine vorbereiteten Basilikum-Stängel genommen, darauf geachtet, dass die Würzelchen nach unten zeigen, und sie vorsichtig in die Erde gesetzt. Außerdem ist es wichtig, dass die einzelnen Pflänzchen jeweils genug Platz haben.

On top of that I put another layer (not yet reaching the rim), that should be less dense. Then I took my basil stems, made sure all the roots pointed downwards, and carefully put them into the soil. It’s important that the individual plants have enough space.

Dann die letzte Schicht drüber, damit die einzelnen Stängel auch schön stabil in der Erde sitzen können. Diese habe ich dann auch wieder ein bisschen festgeklopft. Und voilà:

Then fill the can up with the last layer, so the stems can sit steadily in the soil. Stuff that last layer again a little, and voilà:

So sieht das Ergebnis aus. Gefällt mir sehr gut, hat fast nichts gekostet (außer der ursprünglichen Pflanze aus dem Supermarkt, aber die brauchten wir eh zum Kochen), und versorgt uns (hoffentlich) immer mit frischem Basilikum. Ich bin jetzt natürlich gespannt, wie die Pflänzchen in der Dose gedeihen…

That’s the result. I like the way it looks, it cost me almost nothing (except for the original plant from the store, but that one we needed anyway for cooking), and will (hopefully) always provide us with fresh basil. Of course I’m excited to see how the little plants grow in the can…

Habt ihr auch in letzter Zeit euren grünen Daumen entdeckt? Was sind eure Tips zum Kräuteranbau, und welche Kräuter mögt ihr am liebsten? Sagt es uns doch in einem Kommentar! 🙂

Have you discovered your green thumb recently as well? What are your tips for growing herbs, and what herbs do you prefer? Please do share in the comments! Oh, and in case you’re reading this from the US: Have a happy Independence Day tomorrow! 🙂

xoxo, Großstadtprinzessin

4 Responses to Wie man Basilikum in eine Konservendose pflanzt

  1. Heyhey! Sehr interessanter Eintrag! Ich selber habe eher den schwarzen Daumen und hätte jetzt überhaupt nicht gewusst, wie man Basilikum anpflanzt^^ Finde es auch immer ärgerlich, wenn das Zeug aus dem Supermarkt so schnell eingeht (wie gut, dass es alles auch getrocknet gibt :D). Ich bin jetzt fast geneigt, das ganze auch mal auszuprobieren! 🙂 Sollte ich das tatsächlich tun, werde ich es dich wissen lassen!

    • Hey V, danke erstmal! 🙂 Ich habe mich auch immer über die Kurzlebigkeit des Supermarkt-Basilikums geärgert, aber trotzdem öfter welchen gekauft, weil ich erstens den Geruch total mag, zweitens den Anblick von frischen Kräutern in meiner Küche sehr schön finde und weil drittens der getrocknete meiner Meinung nach geschmacklich keinesfalls mit dem frischen Basilikum mithalten kann. Aber die oben beschriebene Methode ist echt sooo simpel und kostengünstig… und ich bin sehr gespannt, ob du’s ausprobierst! Und ob das überhaupt so funktioniert bei mir, haha… 😉

  2. das sieht ja bei dir ganz eifach aus 🙂
    aber ich muss zugeben dass ich beim kochen nicht so viel mit frischen kräutern anfangen kann, ich nehm immer die aus der dose…

    Liebe Grüße,
    Janneke

    • War auch ganz einfach 😀 Ich koche gern mit frischen Kräutern (z.B. italienischer Brotsalat mit Tomaten, Feta, und frischem Basilikum, mjam mjam), und ich finde, dass die sich allein schon für den tollen Geruch lohnen. Aber getrocknete haben natürlich auch jede Menge Vorteile, und die kommen bei uns gleichermaßen zum Einsatz.

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